Mountainbike was auch gut für die Straße ist?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auf der Straße ist man mit einem Trekkingrad einfach schneller als mit einem Mountainbike, denn man hat keine Federung, die Kraft aus dem Vortrieb zieht, die Reifen haben kein so grobes Profil, ergo weniger Rollwiderstand, und vom Gewicht ists meist auch besser (zumindest in dem Preissegment). Normale Wald- und Feldwege schafft ein Trekkingradl auch noch, erst wenn es auf den Singletrail geht, braucht man ein MTB (denn nur dafür sind die eigentlich gemacht).

Wenn du aber dennoch ein MTB haben willst, solltest du dich auf die Hardtails konzentrieren. Fullys sind in deinem Preissegment garnicht zu haben und auch bei Weitem oversized (schrieb ich schon oben, aber egal ^^), außerdem hast du dann nochmal ein Verschleißteil mehr und nochmal mehr Gewicht, kommst noch schwerer und langsamer vorran...

Im Bereich unter 600€ sind die empfehlenswerten Hardtails das Cube Analog, das Canyon Yellowstone 3.9 (leichter als das Cube, mit Sicherheit auch schneller, denn die Reifen sind leichtgängiger, aber bieten auch etwas weniger Grip, sind was für Leute, die gerne das Hinterrad bissl ausbrechen lassen, ansonsten sind teiletechnisch beide Bikes brauchbar), drunter gibt es ehrlich gesagt keine wirklich empfehlenswerten Bikes, da die 500€-Bikes normal wesentlich schlechtere Parts haben, Suntour oder RST Gabeln kann man einfach nur vergessen, die halten ein, zwei Jahre und / oder bieten eine sehr miese Federleistung.

Erstmal vielen Dank für Ihre Antwort!

Ich glaube, dass ein Hardtail das richtige für mich ist. Was halten Sie denn von Radon bikes also speziel das Radon ZR Team 5.0 oder das Radon Solution Dease Lake (aber das finde ich irgendwie nicht mehr zum kaufen)?

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@Lukasgpoint

Welche Größe sollte Rad überhaupt haben? Wie wirkt sich die Größe auf das Fahren aus?

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@Lukasgpoint

Brauchbare Radon Bikes fangen erst bei ca. 700€ an (was seltsam ist, in den letzten Jahren hatten die auch für 600€ noch ein brauchbares Modell), das 5.0 hat eben auch so eine billige Suntour Gabel, wie oben schon erwähnt, kann man vergessen, zumal eine brauchbare Gabel bei ca. 100€ anfängt, der Umbau wäre also auch nicht billig...

Solution Dease Lake sagt mir garnix, nach Google zu urteilen ein Bike von 2011... Ist kein Wunder wenn das nicht mehr zu haben ist.

Größe hängt von der Schrittlänge und Körpergröße ab, aber auch von persönlichen Vorlieben. Hat man lieber ein spurtreues Bike, wäre zu überlegen, ob man nicht das Modell eine Größe größer nimmt. Das hat den Vorteil, dass es abfahrtsstärker ist und nicht so nervös wird (für deine Zwecke aber irrelevant). Wichtig ist noch, dass du das Bike StvZO-konform ausstattest, d.h. Licht, Klingel, Reflektoren.

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@downhillmaster

Ok und wie sieht es mit Hardtails der Marke Bulls aus? da hätte ich aufjedenfall gute Möglichkeiten mir das Bike genaustens anzuschauen.

Also ich bin 177cm groß und habe eine schrittlänge von ca. 83cm, also wäre 47cm oder? als ich im Laden auf einem Fahrrad saß meinte der Verkäufer das 51 perfekt sei. Und wie viel Zoll sollte ich für meinen Gebrauch nehmen?

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@Lukasgpoint

Bei Bulls fangen brauchbare Hardtails bei 1000€ an... Da sind zwar auch ein paar für MTBler sehr lohnenswerte bei, für dich aber eher nicht so. Ich sag mal ganz ehrlich, für deine Zwecke optimal wäre so ein Bike: http://www.fahrrad24.de/winora-domingo-herren-28-27-g-alivio-emerald-silber-weiss-trekkingrad.html?LGWCODE=7387;86706;4971&gclid=Cj0KEQiAiamlBRCgj83PiYm6--gBEiQArnojD40txBXHj0hIrSwbPr0ZfSvEedUy1Md2uNi_a7aU8FgaAqYX8P8HAQ Dank Gepäckträger, Schutzblechen etc. wesentlich alltagstauglicher als ein Hardtail, durchaus geländetauglich (und selbst wenn die Reifen nicht fürs Gelände ausreichen sollten, ziehst du eben einfach breitere Reifen drauf) und wenn du es leichter haben willst, machst du Schutzbleche, Gepäckträger, etc. ab und bist gleich 2kg leichter. Und du hast allgemein weniger Verschleiß. bei so einem Radl.

Es gibt in deinem Preissegment nicht viele gute Hardtails, oben genannte von Cube und Canyon sind momentan das Einzige, was man da empfehlen kann.

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@downhillmaster

ne also diese Fahrräder sehen mir danach aus als ob man damit nur von A nach B fahren will und sonst nichts mehr. Ich tuhe dies auch aber ich hab eher Spaß am fahren und würde es auch eher als Hobby sehen. Und wie gesagt, dass ich nur wenig im Gelände fahre liegt an meinem jetzigen Fahrrad, das schon sehr alt, mir viel zu klein ist und außerdem sehr billig war. Das Fahrrad muss auch nicht gemäß der StVO ausgestattet sein, da ich viele Teile von anderen Fahrrädern nehmen kann. Meiner Meinung nach wäre dann ein Hardtail am besten, zum Einen aus optischen Gründen und zum Anderen werde ich mit einem neuen Bike intensiver Fahrrad fahren und dies auch im Gelände.

Danke für deine Tipps die waren wirklich hilfreich!

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MTB Bikermarkt

Du brauchst schon mal kein Downhillbike das ist klar,

-Trek Fuel FX -Trek Remedy -Trek Slash -Specialized Camber -Specialized Enduro

Ich kann dir nur zu den beiden Marken was sagen weil ich zz ein Specialized Demo II besitze und davor nen Trek Session besessen habe, beides Top Marken mit Qualität.

Erstmal vielen Dank für Ihre Antwort!

Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, also ein Downhillbike ist für meinen Gebrauch zu hoch angesetzt.

Liegen diese Marken denn auch in meinem Budget von 500-600 € und könnten Sie mir vielleicht spezielle Fahrräder empfehlen?

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@Lukasgpoint

Einfach mal bei MTB Bikermarkt schauen, da werden gebrauchte angeboten die sollten n der Preisklasse liegen, die sind meistens nur einen Sommer gefahren und sind fast Neuwertig.

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Enduros, Allmountains sind auch noch bei Weitem oversized für den Gebrauch. XC Hardtails wären das EInzige, was neben Trekkingrad eventuell noch ginge... Abgesehen davon sind Fullys brauchbarer Qualität unter 2000€ kaum zu finden.

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Ein Trekking-Rad würde besser passen. Ist das nichts? Ok, die sind hinten nicht gefedert. Aber es gibt gefederte Sattelstützen.

Den Überblick hat kaum jemand. Ich bin seinerzeit nach Luckybike gegangen und habe Probe gefahren. Eine eigene Probefahrt ist der beste Rat :-)

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Erstmal vielen Danke für Ihre Antwort!

Ich glaube wenn dann eher ein Crossrad, da es sportlicher ist. Ich bin ziemlich jung, also 17 Jahre alt, weshalb ich eher ein sportlicheres Fahrrad bevorzuge und dies nicht nur aus optischen Gründen. Verliere ich da bei rutschigem Untergrund nicht schnell den Halt, weil die meisten eher dünnere Reifen haben?

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@Lukasgpoint

gutefrage.net hilft gerne, aber eine Kaufberatung ist hier kaum zu realisieren. Gehe in einen Laden, die beraten gerne. Die Beratung verpflichtet ja nicht zum Kauf. Sei selbstbewusst. Der Kunde ist König (nicht arrogant!)

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@RomanDU

Ich nutze gutefrage.net zum ersten Mal und bin begeistert!

Ich war schon in zwei Fahrradläden. Das Problem war nur, dass ich das Gefühl hatte, dass die sich auf einen Herrsteller ( in diesem Falle war es Bulls) spezialisiert haben und mir dann nur Modelle dieser Marke empfohlen haben. Deswegen wollte ich hier mal fragen, da ich glaube, dass die Antworten hier zwar subjektiv sind aber dennoch eine größere Bandbreite haben, glaubenswert und zuverlässig sind, da ihr mir ja kein Fahrrad verkaufen wollt :)

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@Lukasgpoint

Ein Fahrad wollen wir dir nicht verkaufen. Dafür können wir dir aber ein Kotelett ans Ohr labern ;-)

Die Marke ist doch egal. Einfach selber ausprobieren.

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@Lukasgpoint

Crossräder haben noch schmalere Reifen als Trekkingräder. Crosser 28 bis 32 mm Breite, Trekking ab 37, heute gern auch 42, 47 oder sogar 50 mm.

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