Ist es menschlich, dass man seine Mitmenschen übertrumpfen muss?

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8 Antworten

Wir Menschen haben sehr viele Eigenschaften. Neid empfinden tun zwar sehr viele, ist jedoch fuer einen nur negativ. Sicherlich haben viele dieses Gefuehl, was jedoch nichts daran aendert, dass es 'giftig' fuer diese Person wirkt.

Neid ist  eine Einstellungssache, die man sich abgewoehnen kann.

Wenn man statt den Gedanken 'was man moechte'  mit 'ich bin dankbar fuer was ich habe' ersetzt und auch meint, dann kommt kein Neid auf. 

Neid zeigt, dass man der Meinung ist etwas zu verdienen und trotzdem nicht hat. Neid sagt auch aus, dass man denkt man ist besser als der andere der etwas hat, und nicht man selbst. Waere es nicht so, dann wuerde man es nicht als Neid empfinden sondern wuerde sich freuen fuer den anderen.

Denn wenn man nicht zurfrieden sein kann  mit dem was man schon hat und sich nur auf das konzentriert was man moechte bzw. nicht hat, dann vergiftet man sein eigenes Wohlbefinden.

Es ist auch nicht schlimm sich etwas zu wuenschen und dafuer zu arbeiten, doch Neid zu empfinden macht alles schlimmer und haelt einen zurueck.

Oft bewirkt man dadurch das Gegenteil.

Aber dies ist meine persoenliche Meinung.

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Hallo!

Ich finde, dass das Thema vom Hazy Osterwald Sextett in dem Hit "Konjunktur Cha-Cha (Geh'n Sie mit der Konjunktur)" sehr schön beschrieben wurde ----> eine Passage heißt wie folgt: "Man tut, was man tut nur aus dem Selbsterhaltungstrieb, denn man hat sich nur selber liebt".

Ein gewisses Geltungsbedürfnis hat vermutlich jeder Mensch.. aber man kann versuchen es sukzessive abzulegen, so machte ich das auch.. ich bin keinem neidisch, weil ich mit mir selber total zufrieden bin und keinem was beweisen möchte oder muss -------> meine angemietete Wohnung und mein 20 Jahre alter Mercedes mit Kurbelfenstern reichen mir absolut aus :)

Versuche vllt. zufriedener mit dir selber zu sein und dich nicht zwanghaft mit anderen zu messen.. das lockert vieles auf :)

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Man kann es nicht steuern und es passiert jedem von uns. Grundsätzlich gilt aber je mehr man erreicht, desto höher wird die Gefahr daß es Leute gibt die es einem nicht gönnen oder einfach neiden. Neid ist die höchste Form der Anerkennung, gerade in Deutschland.

Um es mit einem Zitat von Thomas Freitag zu erklären:

Vater steht mit seinem Sohn bewundernd vor dem neuen Mercedes des Nachbarn:

USA: Schau mein Sohn, in 5 Jahren fahren wir auch so einen !

Deutschland: In 5 Jahren geht das Sackgesicht auch zu Fuß !

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Ich würde das schon als menschlich beschreiben. Dast ist unter anderem ein Grund dafür, wieso das Modell "jeder sollte gleich viel haben" in der Praxis kaum bis gar nicht umsetzbar ist. Es wird immer jemanden geben, der mehr haben muss. 

Um das zu umgehen, solltest du deinen Blickwinkel von anderen auf dich selbst lenken. Das ist eben leider so schwer, weil es in unserer Natur liegt, so zu denken. Aber es ist schon ein guter Anfang, sich an dieser Denkweise stets zu orientieren. 

Allerdings kann man dieses "Übertrumpfen wollen" auch als etwas Positives betrachten. Solange es im normalen Ausmaß bleibt, sieh es als Ansporn noch mehr zu erreichen, als du schon hast. 

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Wir Menschen sind so ausgelegt, dass wir uns von anderen "abheben" wollen, sprich wir wollen immer besser sein als andere. Anerkennung spielt eine große Rolle. So gönnen wir dem Nachbarn auch das Auto nicht. Statt zu sagen: "Toll, er hat ein neues Auto, das hat er sich auch wirklich verdient." Sagen wir: "Ein neues Auto? Wie kann er sich das leisten?" Wir leben leider in einer Neidgesellschaft. Meine Ethiklehrerin hat mir erzählt, dass sie lieber mit Menschen zusammen ist, die nicht so viel besitzen, einfach weil sie nicht nur über Geld und Wohlstand reden. Wenn sie sich mit ihren Kollegen unterhält geht es sehr oft nur um Geld und das macht unglücklich.

Ich schätze das ist eine Eigenschaft die von Individuum zu Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Jeder besitzt sid, aber andere lassen es stärker "raus hängen" als andere. Aber auch solche negativen Eigenschaften gehören zum Leben dazu und das ist auch gut so. Wer nicht das Schlechte gesehen hat, empfindet das Gute nicht.

Ich hoffe es ergibt einigermaßen Sinn 😅

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Ja, ist menschlich, und natürlich. Alle tun das, Mensch und Tier. Wenn man sich selbst völlig von dem lösen kann, ist sehr gut, wenn nicht, nicht weiter schlimm. 

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Ja, leider ist es nur "zu menschlich", dass unsere Spezies sich so verhält. - Zum Glück aber nicht alle gleichermaßen schlecht. Siehe z. B. deine Mutter. 

Neid, Habgier und Missgunst sind die Hauptgründe für Kriege, Morde und alle Streitigkeiten zwischen den Menschen.

Bliebe die Frage, warum das so ist. 

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Wir mögen's keinem gerne gönnen,

dass er was kann, was wir nicht können.

Das sagte schon Wilhelm Busch.

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