Ist der schlag in die Kehle aus dem Film Voll Abgezockt effektiv zur Selbstverteidigung?

8 Antworten

Kann tödlich enden. Generell ist ein Kampf auch immer mit Risiken für einen selbst verbunden. Einen Angreifer aus 2 m Entfernung mit einem Pfefferspray bekämpfen und dann flüchten ist viel besser.

Pfefferspray darf in Deutschland von Privatpersonen nur in Form von sogenannten Tierabwehrsprays besessen und geführt (Führen = griffbereit in der Öffentlichkeit bei sich tragen) werden. Damit unterliegen sie nicht dem Waffenrecht und dürfen auch von Minderjährigen besessen und geführt werden. Auf diesen Sprays muss drauf stehen, dass der Einsatz nur gegen aggressive Tiere erlaubt- , aber gegen Menschen verboten ist. Denn Pfefferspray hätte für den Einsatz gegen Menschen an Tieren getestet werden müssen. So wie CS oder CM Gas seiner Zeit. Als Pfefferspray nach Deutschland kam, waren aber solche Tierversuche schon verboten. Die Polizei darf es dennoch einsetzen, da sie nicht dem Waffenrecht unterliegt.

Bei Notwehr darf man es aber auch als Privatperson einsetzen. Denn bei Notwehr werden an sich strafbare Handlungen nicht mehr strafbar. Es ist z.B. verboten jemanden mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Bei Notwehr aber, ist es erlaubt. So auch der Einsatz von Pfefferspray gegen Menschen.

Händler verkaufen solche Sprays aber erst an 14, oder 18 jährige Personen. Einfach um eventuellen Ärger mit den Eltern zu vermeiden, die fast jeden Kauf ihrer noch nicht voll geschäftstüchtigen und minderjährigen Kinder rückgängig machen können.

Pfefferspray ist nicht mit CS Gas Spray zu verwechseln. Das Zeug unterliegt dem Waffenrecht und ist daher problematischer (ab 14 und bei öffentlichen Veranstaltungen verboten). Auch wirkt es nicht so gut wie Pfefferspray, bei gleichzeitigem Risiko von Langzeitschäden bei der getroffenen Person. Allergiker oder Asthmatiker allerdings können ersticken, egal welchen Reizstoffen sie ausgesetzt werden. Das ist auch schon oft genug passiert.

Bei Demonstrationen sind alle Gegenstände verboten, die dazu geeignet sind sich einer Festnahme zu entziehen. Also auch Pfefferspray, obwohl es sich um keine Waffe handelt. Auch muss man auf die jeweiligen Hausordnungen achten. In Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden können diese Sprays auch verboten sein. Das entscheidet immer der Besitzer. Das hat dann aber in der Regel keine Strafanzeige zur Folge, eher ein Hausverbot.

Notwehr mit Pfefferspray:

Man muss sich sicher sein, dass ein widerrechtlicher Angriff auf einen selbst, oder auf eine andere wehrlose Person unmittelbar bevorsteht, gerade stattfindet oder noch andauert. Hat man sich entschlossen zu handeln, dann droht man nicht erst mit dem Spray, sondern man zieht es und sprüht sofort. So kann einem niemand das Spray aus der Hand schlagen. Wenn dem Angreifer Augen, Nase und Mund brennen, ohne dass er weiß warum und was passiert ist, dann hat man alles richtig gemacht. Danach Abstand zum Angreifer vergrößen. Ist er hilflos ist man verpflichtet erste Hilfe zu leisten und 112 anzurufen. Ansonsten die Flucht antreten. Denn Pfefferspray hält nicht jeden auf, aber es erhöht die eigenen Fluchtchancen.

Es gibt verschiedene Sprays mit unterschiedlich hoher Wirkstoffkonzentration, unterschiedlicher Größe und welche die einen Strahl, eine Wolke oder ein Gel versprühen. Ich würde den flüssigen Strahl bevorzugen. Man hat eine etwas höhere Reichweite und der Strahl ist windstabiler.

Später diese Situation eventuell einem Richter glaubhaft zu machen kann sehr wichtig werden. Daher Zeugen suchen wenn es geht und sich eine Gedächtnisnotiz mit dem genauen Tathergang anfertigen. Auch wenn man glaubt alles richtig gemacht zu haben, kann das ein Richter immer noch anders sehen. Also lieber alles versuchen um gar nicht erst in so eine Situation zu kommen.

Ja, die Kehle ist wirklich seeeeehr empfindlich, töten kannst Du damit normalerweise nicht- dafür gibt es andere Punkte im Körper ;)

Hi, normalerweise kannst Du genau damit auch den stärksten Gegner töten, da man den Kehlkopf nicht abhärten kann und es keinen Schutz gibt.

Lass es mal jemanden an Dir testen, dann weißt Du, was ich meine.

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Hallo,

wie fast immer, ist es natürlich Schwachsinn, was in einem Film gezeigt wird; abgesehen davon, dass man solche Schläge auch gar nicht zeigen sollte, damit GF-User nicht auf dumme Ideen kommen.

Ja, der Kehlkopf ist sehr empfindlich und nicht abhärtbar. Ein auch mit relativ wenig Kraft geführter Schlag kann einen Muskelmann töten. Aber ... wie immer, ist es im realen Leben anders als bei einem abgesprochenen Stunt im Film.

In einem Kampf, wo beide Gegner sich bewegen, ist es (Gott sei Dank) gar nicht einfach, genau jetzt den Punkt zu treffen. Ein Kontrakhent braucht ja nur ein wenig das Kinn zu senken - was man auch tunlichst machen sollte - und schon klappt es nicht mehr.

Du kanns also ganz entspannt bleiben.

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