Ist der Meister in einem Beruf gleichzusetzen wie das Abitur?

6 Antworten

Hallo,

ich schließe mich erstmal den anderen hier an.

Als Abiturient hat man ein sehr weit gefächertes Allgemeinwissen, aber kaum praktische Erfahrung und tiefere Kenntnisse in spezielleren Themen.

Als Meister hat man kein so weit gefächertes Allgemeinwissen, aber dafür sehr gute praktische Fähigkeiten und tieferes Fachwissen in dem jeweiligen Themengebiet.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Mit dem Abitur kann man noch so ziemlich alles anfangen, mit dem Meister ist man denke ich sehr auf das jeweilige Gebiet beschränkt. Dafür hat man mit Meistertitel aber schon viel mehr Erfahrungen und praktische Fähigkeiten gesammelt.

LG

Nein !

Das Ziel der Meisterprüfung ist der Erwerb von beruflichem Fachwissen auf hohem Niveau, das Ziel der Abiturprüfung ist dagegen der Erwerb von Allgemeinwissen auf hohem Niveau.

Mit der Meisterprüfung wird nur eine Zugangsmöglichkeit zu Unis und FHs im Rahmen einer kleinen Sonderquote als "Beruflich Qualifizierter" erworben. Also nicht über den üblichen N.C./Wartliste. Bei Bewerberüberhang innerhalb der Quote entscheiden die Hochschulen nach eigenem Ermessen.

Ein Meister aus dem technischen Bereich kommt auf diesem Wege daher wohl nie an einen Studienplatz z.B. in Jura oder Medizin.

Was heißt Allgemeinwissen?
Das glaube ich nicht, dass im Abitur politische Systeme, Geographische Kenntnisse und Geschichtliche Themen für JEDEN gelehrt wird.
Sowieso ist das Schulsystem in Deutschland schlichtweg schlecht.

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@AlterHallunke

Na ja, ein Friseurmeister hätte nun nach den neuen Regeln Zugang zur Priesterausbildung in der römisch-katholischen Kirche als "Beruflich Qualifizierter".

Bis vor kurzem konnte er denen aber gerade mal die Haare schneiden und sonst nichts. So ändern sich halt die Zeiten.

Also, Friseurmeister und Handelsfachwirte, auf ins unkündbare Priesteramt (Höhrerer Dienst). Es besteht ja Priestermangel und es gibt dort super Pfarrhäuser die nur auf neue Bewohner warten. LOL !

Vermutlich habe ich jetzt so manchen auf dumme Ideen gebracht ?

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Der Meister ist im Berufsleben (der Praxis) dem Abiturienten überlegen, da er (ohne Berufsausbildung) praktisch als ungelernt zählt.

Sollte er trotzdem studieren wollen, ohne vorher FH- Reife oder Abi gemacht zu haben, ist ihm der Abiturient überlegen, weil er z. Bsp. mit Kurvendiskussion etwas anfangen kann.

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