ist der bellum iustum ein gerechter Krieg?

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2 Antworten

Einen gerechten Krieg gibt es immer nur aus der Sicht der Sieger.

Zwar bewirkt der geschichtliche Ablauf gelegentlich, dass Kriege gerecht aussehen (Präventionskriege), um noch Schlimmeres zu verhindern. Das verdeckt aber nur die Tatsache, dass vorherige Diplomatie und guter Wille solche Kriege auch hätten verhindern können.

Die römischen Eroberungskriege waren alles andere als gerecht. Sie dienten gewöhnlich dazu, aus den eroberten Ländern Sklaven und möglichst viele Tributzahlungen zu plündern.

(Es könnte nun aber sein, dass diese Ansicht bei deinem Lehrer nicht beliebt ist.)

Cäsar hat selbst über seine Kriege berichtet. In der Regel sei er immer gebeten worden, gegen irgendwelche Feinde Hilfe zu leisten. Er hätte nie zugegeben, selbst einen Angriffskrieg geplant zu haben.

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