Ist das entstehende Wasser aus einer Verbrennung im flüssigen oder im gasförmigen Zustand?

4 Antworten

Ist das entstehende Wasser aus einer Verbrennung im flüssigen oder im gasförmigen Zustand?

Ich liebe Fragen, welche man sezieren kann. eg

Was meint hier "Verbrennung"? Den Vorgang, bei welcher Wasserstoff oder ein wasserstoffhaltiger organischer Stoff an Luft mit einer Flamme verbrennt oder allgemein die Oxidation eines solchen Stoffes mit Sauerstoff? Im ersten Fall liegt die Temperatur so hoch, daß das Wasser im Moment des Entstehens gasförmig ist, im zweiten Fall kann sie so niedrig sein, daß das Wasser in flüssiger Form entsteht (Beispiel Polymerelektrolytbrennstoffzelle).

Ansonsten kommt es natürlich, wie schon von KHLange richtig angemerkt, auf die Zeitspanne zwischen dem Entstehen des Wassers und dem Beobachten seines Aggregatzustandes an. Selbstverständlich kann solches Wasser so wie auch jedes anders "entstandene" Wasser alle Aggregatzustände von Wasser annehmen. Zu "anders entstehen" ein Beispiel: Wenn du Zucker, egal welchen, mit Schwefelsäure behandelst wird Wasser abgespalten, welches du destillativ von der Schwefelsäure trennen kannst. Der Sauerstoff kommt hier aus dem Zucker. Wenn Zucker verstoffwechselt wird wird kein Wasser, sondern Wasserstoff abgespalten (und z.B. an NADH gebunden). Dieses geht dann u.a. in die Atmungskette und reagiert dort mit Sauerstoff (vereinfacht aus der Luft).

Ansonsten kommt ..., auf die Zeitspanne... an

Ist dir Zeit - thermodynamisch gesehen - nicht vollkommen wurscht?

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@Bevarian

Sorry, in die Richtung wollte ich nicht gehen, ich ging in die andere. ;-)

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Das kommt auf die jeweiligen Umgebungsbedingungen an. Bei einer Verbrennung an der Luft wird Wärme frei, die die umgebende Luft auf über 100°C aufheizt, das Wasser ist also zunächst gasförmig und steigt auf Grund seiner Temperatur und der geringeren Dichte nach oben, wo es sich abkühlt und zu winzigen Wassertröpfchen kondensiert. Die freiwerdende Kondensationswärme kann nur genutzt werden, wenn das Verbrennungswasser in besonders konstruierten Abgassystemen (Brennwert-Technologie) kondensiert. Andernfalls nutzt man nur den Heizwert (früher Unterer Heizwert).

Führt man die Verbrennung hingegen in einem Bombenkalorimeter durch, das von außen mit Wasser umgeben ist, kühlen sich die Verbrennungsgase recht schnell ab, die Kondensationswärme des Wasserdampfs wird an die Umgebung abgegeben, man bestimmt hier den Brennwert (früher Oberer Heizwert).

Wenn Wasser "verbrennt" verdampft es. Ist somit gasförmig. Kühlt dieses wieder ab, wird es flüssig.

Ich bin mir nicht sicher, was du mit Verbrennung meinst.

Hast Du's schon mal über einer Flamme regnen sehen...?!?   ;)))

Ja. Nennt sich Feuerwehrübung oder -einsatz. :-)

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