Interkulturelle Missverständnisse - Alltagsbeispiele?

4 Antworten

Im Bürgertum der 19.Jh. gab es die Sitte, dass ein Gast drei mal ablehnen muss, bevor er etwas zu essen annehmen darf. - Als der höfliche Gast den von ihm so begehrten Kuchen zweimal abgelehnt hatte, bot die nicht ganz so verschroben bürgerliche Hausfrau ihm nichts mehr an. Dann verließ der Gast das Haus, klopfte noch einmal an und sagte: Oh, bei euch gibt es ja einen ganz feinen Kuchen.
.-- ich vermute aber, dass die Geschichte eher als Witz erzählt wurde.

Esskultur: beispielsweise muss man in Japan immer ein Stück vom Essen übrig lassen, damit man dem Gastgeber nicht das Gefühl gibt, dass er zu wenig gekocht hätte. Im Orient und im Abendland ist das für den Gastgeber eher als "schmeckt nicht´" aufzufassen.

wieder zu Gast: der Türke/Araber schenkt in der Regel den Tee sofort nach, ohne vorher nachzufragen (damit der Gast nicht aus Schüchternheit verdursten muss). Der Deutsche fragt eher nach, bevor er noch etwas einschenkt. Aber ein großes Missverständnis seh ich da irgendwie nicht...

Wenn mir noch was einfällt, schreibe ich dir hannchen.

Bei den Chinesen geht mir die Musik und der Tanz der Geishas total auf den Zeiger. Es ist aber hohe Kunst, die wir nicht verstehen.

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