In wenigen Worten, wozu ist Linux gut?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Linux ist der Überbegriff für eine riiiesige Bandbreite an Betriebssystemen für Computer.
Ursprünglich basieren die meißten Betriebssysteme auf UNIX.
Sogar der NT-Kernel (Ursprung vom heutigen Microsoft Windows) basiert im groben darauf.
Mac OSX (Also das Apple Betriebssystem) basiert ebenfalls auf Unix.
Das sind also nur kleine Splitter im riesigen UNIX-Baum.

Ubuntu ist ebenfall ein UNIX-System, das eben auf dem GNU/Linux basiert.

Wozu ist Linux also nun gut? -> Als Betriebssystem

Warum Linux und nicht Windows? -> Linux ist Open Source. Also umsonst für alle. (Bezahlen tut man nur, wenn man will. Und da nicht für das System selbst, sondern für den Support.)

Warum nutzen die meißten lieber Windows? -> Ganz einfach. Gewohnheit.
Mit Win95 hat Bill Gates damals die effektivste Werbekampagne aller Zeiten geschafft. Seit diesem Zeitpunkt liegt der Marktanteil von Windows jenseits der 90%.


(Für die Linuxcracks hier: Ja ich weiß. Aber ich wette bei der Fragestellung wären Begriffe wie Kernel und Distribution einfach zuviel.)


Linux ist kein Überbegriff.

Ubuntu basiert nicht auf UNIX.

1
@threadi

War klar, dass das kommt. Schön, dass du GNU und UNIX auseinander halten kannst. Der Fragensteller kann das mit Sicherheit nicht. Selbst manchem "Linux user" ist nicht klar, dass er da garkein Linux hat. Deswegen ist hier Linux ein Überbegriff und Ubuntu basiert auf UNIX.

1

Ich kenne beide Welten, nutze auf Arbeitsstationen aber trotzdem lieber Windows. Warum? Weil man sehr deutlich merkt, daß hier der gesamte Desktop und somit die Grundlage für alle Anwendungsprogramme aus einem Guß sind. Was nützen mir die zahlreichen Freiheiten unter Linux z. B. bzgl. des Fenstermanagers und ähnlichem, wenn dann manche Applikationen trotzdem ihr eigenes Ding machen, die systemweite Zwischenablage nicht immer funktioniert, keine einheitlichen GUI-Vorgaben existieren und ähnliches? Auch nach all den Jahren, die ich jetzt schon Linux auf Desktops verfolge und gelegentlich nutze, halte ich im direkten Vergleich Windows noch immer für das aus Benutzersicht ausgereiftere und anwenderfreundlichere System.

Auf Servern sieht die Sache allerdings ganz anders aus - da käme mir kein Windows drauf.

1

Und wie du hier siehst, Fragensteller:

Der Begriff "Linux" schreckt viele Neulinge ab, weil es in der Linuxwelt VIEL zu viele Nerds gibt, die uuunglaublich spitzfindig sind und mit hochspezifischen Fachwörtern um sich werfen als wären sie Allgemeinwissen.

Tatsächlich sind aber Distributionen (Unterversionen) wie MINT oder UBUNTU oder SuSe relativ einfach zu bedienen und ziemlich intuitiv, ählich Windows. Zumindest bei alltäglichem Gebrauch.

Anstrengend wird es, wenn du spezielle Software brauchst.
Ziemlich viele Programme werden aus Kostengründen und natürlich weil Windows den höchsten Marktanteil hat nur für Windows vertrieben.
Für die meißten davon gibt es Linuxtaugliche und oft sogar bessere Alternativen.

Zusätzlich erschwert wird das ganze aber über gefühlte 100 Möglichkeiten wie die Programme in der Linuxwelt vertrieben werden.
Manche kann man nur über die Konosle (Ähnlich CMD in Windows) installieren, mit ellenlangen, komplexen Befehlen.
Manche bekommt man total easy über grafische tools.
Manche bekommt man als Quellcode über GitHub und muss sie erst selbst kompilieren (wofür man durchaus einiges an programmiererischem Wissen benötigt).

Tatsache ist aber, dass es im Internet viel Hilfe für diejenigen gibt, die sich das antun und sich mit Linux beschäftigen.

Wenn du deinen PC hauptsächlich zum Arbeiten nutzt und nicht auf Spiele sponsored by Microsoft angewiesen bist, dann lohnt es sich mal rein zu schnuppern.

Hier kannst du mal online einen Blick in Ubuntu werfen.

http://tour.ubuntu.com/en/

2

Linux ist ein Betriebssystem-Kernel, der von vielen unterschiedlichen Derivaten wie z.B. Ubuntu oder Debian eingesetzt wird. Die Derivate wiederum sind eine Sammlung von Programmen mit jeweils eigener Verwaltung von diesen und vom System, wodurch sie sich teilweise erheblich unterscheiden.

Linux wird größtenteils auf Serversystemen eingesetzt, wie z.B. auch zum Betrieb dieser Webseite hier. Als Desktop-System, wie Windows oder MacOS, ist es auch einsetzbar, nur nicht allzu weit verbreitet.

Vorteile von Linux gegenüber anderen Betriebssystemen ist die komplett kostenfreie Bereitstellung, die hohe Sicherheit sowie die Vielfältigkeit an Möglichkeiten, die es einem Anwender bietet. Warum es trotz dieser Vorteile auf Desktop-Systemen eher wenig gut vertreten ist, dürfte zunächst an der Markt-Macht von kommerziellen Betriebssystem-Anbietern wie Microsoft liegen, zum Anderen aber auch an der fehlenen Bereitschaft der meisten Anwender sich mit ihrem System zu beschäftigen - Linux setzt Eigeninitiative durch den Anwender voraus, Windows nicht.

Es ist ein Betriebssystem was viel komplexer und erweiterungsreicher ist als Windows. Zusätzlich ist es sicherer (je nach Benutzer) und leistungsstärker. Es ist Freeware und ist als Betriebssystem meistens nur unter Leuten mit niedrigem Budget oder IT Spezialisten vertreten.

Es ist ein Betriebssystem was viel komplexer und erweiterungsreicher ist als Windows.

Eine Linux-Distribution kann sowohl sehr viel einfacher, als auch sehr viel komplexer/umfangreicher sein, als "Windows" (dessen Komplexität ja auch je nach Version variiert).

Linux wird beispielsweise auch im Embedded-Bereich eingesetzt und kommt dort größtenteils mit erheblich weniger Ressourcen aus, als Windows dies je könnte.

Es ist Freeware und ist als Betriebssystem meistens nur unter Leuten mit niedrigem Budget oder IT Spezialisten vertreten.

Es ist vor allem im professionellen/produktiven Umfeld (Server, etc.) sehr verbreitet. Dort wird es zwar in der Regel von "IT-Spezialisten" installiert und gewartet, aber nicht nur von solchen bedient.

0

Linux ist ein Betriebssystem (bzw. dessen Kernel) und ist eine Software, welche die Betriebsmittel eines Rechners (Hardware, etc.) verwaltet und anderer Software (Anwendungssoftware) bereitstellt.

Ubuntu ist eine Linux-Distribution. Da Linux selbst nur ein Betriebssystemkernel ist, wird zusätzliche Software benötigt, um die Dienste bereitstellen zu können, die ein Benutzer gemeinhin von einem Betriebssystem erwartet, z. B. eine Shell, diverse Systemtools, einen Display-Server, einen Window-Manager. Diese Programme werden alle von unterschiedlichen Entwicklern entwickelt. Diverse so genannte Distributoren (z. B. RedHat, Canonical, Novell, etc.) nehmen diese Software, stimmen sie aufeinander ab, modifizieren sie und verbreiten sie in gesammelter Form. Das bezeichnet man dann als Distribution und diese stellt (unter anderem) ein komplettes Betriebssystem bereit, aber für gewöhnlich auch weitere Anwendungssoftware, wie Browser, E-Mail-Client, Office-Suite, etc., die dann auf das jeweilige System abgestimmt ist.

Es ist ein Betriebssystem, wie zum Beispiel Windows.

Was möchtest Du wissen?