ich werde in kürze oma und möchte meine tochter nicht nerven...

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19 Antworten

Gib nur Ratschläge wenn du gefragt wirst. Die Jungen sollten die Gelegenheit bekommen selber Erfahrungen zu machen. Auch überschwängliche Freude in der die Grosseltern die Einrichtung und den Kleiderkauf ohne Rücksicht und Taktgefühl planen und tätigen kommen nicht gut an. Deine Tochter sollte nicht Angst bekommen, dass man ihr das Kind "wegnimmt". Freude teilen ist aber sicher erwünscht. Diese Generation mach vieles anders als wir es gemacht haben, das sollten wir wohlwollend respektieren.

Ach ja herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

Anscheinend haben Sie jetzt schon Bedenken, alles richtig machen zu können. Aber die Frage finde ich sehr amüsant. Gerne hätte ich es gehabt, daß mir meine Eltern diese Frage gestellt hätten. Wenn ich meine Bitten hinsichtlich ihrem Verhalten an sie bringe, so stoße ich meist auf Unverständnis und einem "beleidigt sein". Meine Eltern tun sich sehr schwer mit den Veränderungen im Leben. Auch haben sie wohl wenig Verständnis dafür, daß Kinder oftmals genau das Gegenteil von dem, was sie in ihrer Kindheit vermittelt bekommen haben, tun und an ihre Kinder weitergeben wollen, weil sie sich einfach abgrenzen und selbst finden wollen. Für mich wäre es sehr wichtig, würde ich endlich von meinen Eltern so angenommen werden, wie ich bin. Dies vermisste ich immer. Und das ich so sein darf, wie ich bin. Und das ich Fehler/Erfahrungen machen darf, um es dann besser machen zu können. Für mich persönlich ist es schrecklich, dauernd verbessert zu werden, nie etwas richtig machen zu können, nie mein eigenes Ding drehen zu können. Dieses Verhalten übernahm ich dann erst noch selbst und ging unbewusst auch mit mir so um. Da kommt man natürlich nicht weit im Leben. Jetzt habe ich die Reife, dies alles zu erkennen und stärke mich selbst in meinen Wünschen, Vorstellungen und Handlungen und kann mich so gegenüber zu intensiven Einmischungen anderer wehren und trotzdem noch Erkenntnisse über mich machen, die mir sehr helfen, künftig leichter und zufriedener zu leben. Ach, und was ich noch schreiben wollte, im Wort Ratschlag steckt das Wort Schlag! Das sagt wohl einiges aus :-))))))))))

Ich würde meine Tochter eher immer fragen, wie kann ich dich unterstützen? Sollte sie dann einen Rat wollen, wird sie das aufgrund der Frage auch äußern können. Das Angebot der Unterstützung muss aber ernst gemeint sein und wenn dann die Bitte um Hilfe beim Haushalt statt Baby versorgen kommt, dann auch die gewünschte Hilfe geben. Ich habe festgestellt, dass ich meine Mutter selbst die Dinge gefragt habe, die ich von ihr Wissen wollte. Also am Besten nie ungefragt Kommentare, Meinungen etc. anbieten sondern nur wenn gewünscht. Aber auch wenn gefragt, daran denken, dass die Entscheidung ob man den gemachten Vorschlag berücksichtigen will oder nicht, bei der Person liegt die gefragt hat.

Ich selbst bin Mutter zweier kleiner Kinder, stehe also auf der "anderen Seite". Ich kann mir aber gut vorstellen, wie schwierig es später ist, zurückzutreten und die Tochter alles machen zu lassen, wenn man sich damals doch so viel Mühe gegeben hat, alles richtig zu machen, und heutzutage soll dann alles falsch sein... Bei mir haben sowohl Mutter als auch Schwiegermutter das erstaunlich gut hinbekommen. Meine Mutter wohnt im selben Haus, hatte die Kinder von Anfang an oft bei sich, und sie hat sich großartig an alle meine Vorgaben gehalten. Das fand ich auch sehr wichtig, hab ich im Freundeskreis teilweise anders erlebt, dass dann hinterm Rücken der Mutter doch schon Brei gefüttert wurde etc. Aber wenn du "so eine" wärst, würdest du ja diese Frage gar nicht stellen...

Wenn es passiert, dass du irgendwo grundlegend anderer Meinung bist als deine Tochter, dann wäre es vielleicht eine gute Idee, nicht direkt zu kritisieren, sondern zu fragen, warum sie es anders macht. Für vieles gibt es gute Gründe, weil man heute andere wissenschaftliche Erkenntnisse hat. Aber selbst die ändern sich so schnell - einiges von dem, was ich damals bei meinem Großen dogmatisch als neueste Erkenntnis befolgt habe, ist inzwischen schon widerlegt...

Was ich besonders fies fand (in meinem Fall kam's eher von der Großmütter-Tanten-Fraktion), war alles, was gegen das Stillen zielte. Da ist man als Mutter so leicht zu treffen und zu verunsichern, selbst wenn man zehn Mal gelesen hat, dass Schreiphasen zu bestimmten Wachstumsphasen normal sind und nichts damit zu tun haben, dass das Baby nicht satt wird. Also, alles was in Richtung "der/die braucht doch jetzt was G'scheites zu Essen, immer diese dünne Milch, das reicht doch nicht" geht, das fand ich wirklich schlimm.

Ich vermute, es ist der Lauf der Dinge, dass jede Müttergeneration überzeugt ist, es besser zu wissen als ihre eigenen Mütter, und jede Großelterngeneration latent frustriert von dem Abstellgleis aus zugucken muss, auf das man sie geschoben hat.

danke, top-antwort! frustrieren lassen werde ich mich nicht, möchte aber auch meine tochter nicht frustrieren. in erster linie ist bei uns beiden die freude auf den kleinen scheisser :-)

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Begrüsse Dich beim Club der Großmütter und Großväter auf das Herzlichste. --- Man fällt ihnen nicht auf die Nerven, wenn man gefragt wird reagiert man schnell und alle übetragenen arbeiten sind ebenso sorgfältig wie prompt zu erledigen. In dem Moment, genau ab diesem Moment wo Dein Enkel das Licht der Welt erblickt bist Du ein ganz anderer Mensch. Du weißt nicht mehr wie Babys gewickelt werden, wie si ihr Fläschen bekommen und vorallendingen wie man ES hält, das Baby. Warts ab, ganz neue Erfahrungen kommen auf Dich zu. Viel Glück -- Achja, was Junge Mütter überhaupt nicht leiden mögen sind Klugscheisser - Gruß - Ein Großvater, ein stolzer.

ja, so hab ich mir das vorgestellt. danke! :x

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Hallo, ich kann Dich nur bitten, sie nicht beim Thema Stillen zu fragen: Und du denkst, das Baby wird satt? Oder: Hast Du was Falsches gegessen? Zur ersten Frage: Babies haben Wachstumsschübe und werden somit zwischendurch mal nicht satt und sind dann recht unruhig (1 bis 2 Tage). Das hat Mutter Natur so eingerichtet, um die Milchzufuhr zu regeln. Sie produziert nach Nachfrage, sprich das Kleine regt die Brust an, mehr zu produzieren, da es mehr benötigt. Dies dauert aber und ist für die Mutter oft sehr nervenaufreibend. Ein guter Zuspruch ist da besser.. Zu 2: Man futtert öfter mal etwas Falsches und in den ersten Monaten muss sich alles erst mal einspielen. Da haben viele mal einfach so Bauchweh. Die Mutter sucht eh immer die Schuld bei sich selbst, und dann noch diese Frage- einfach stressig! Es gibt sehr gute Lektüre, z.B. auch Broschüren über das Stillen. Viele Grüße und alles Gute Tanja

einfach du bietest ihr deine Hilfe jederzeit an , und dann lass sie mal machen , den sie soll das Gefühl haben das du da bist wenn sie dich braucht!! Sie schafft das , glaub mir , sie hat ja auch den Mutterinstinkt mitbekommen! Oder? Dräng sie nicht den je mehr das du sie drängst , desto mehr verschliesst sie sich , sei einfach da wenn sie dich braucht , das ist das wichtigste und sie hat immer jemand hinter ihr!! Lg und alles gute zum Baby

Ich denke es kommt nicht auf den Ratschlag an, sondern darauf, wie man ihn rüberbringt!!! Nicht auf eine Besserwisserische Art! Ich würde sie ganz offen Fragen welche und wieviel Ratschläge sie möchte, oder daß sie immer Fragen an Dich stellen kann! Wünsche ein süßes und vorallem gesundes Enkelkind :-)

Hi, fast jeder Ratschlag meiner Mutter und Schwiegermutter hat mich auf die Palme gebracht. Das Beste ist, sich mit Ratschlägen zurück zu halten (solange die Tochter nicht um Rat bittet) und einfach für sie da sein (auch um evtl. mal -später- zum Babysitten oder um im Haushalt am Anfang zu unterstützen). Viel Spaß mit dem kleinen Enkelkind :-)

Gute Antwort!

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hab zwar noch kein kind aber wichtig ist auf jedenfall dass du keine ratschläge gibst ohne dass sie fragt... sag ihr wenn sie dich braucht bist du für sie da und sag dass du auf sie stolz bist wie sie die sache meistert xD habe mal gesehen dass eine frau die oma geworden ist ihre tochter auf die palme gebracht hat wenn sie nur 1 satz gesagt hat xD glückwunsch schonmal und viel spass mit deinem enkel

Sag nie: Ich will doch nur das Beste! Mische dich nie, nie in Erziehungsfragen ein. Sage möglichst nicht "ganz der Opa, die Oma, usw.", sprich mit dem Kind nicht in der Bababa-Sprache... all das hätte ich mir von meiner eigenen Mutter gewünscht, aber... da kannste nix machen. Das alles schon mal für später.

ganz lieb von dir, aber das hat MICH schon genervt, als MEINE kinder geboren wurden! hat sich wirklich nix verändert seitdem? ;)

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@tabbenbaer

Nein, leider immer noch nicht. Und ich muss selbst höllisch aufpassen, denn manchmal entdecke ich meinen Kindern gegenüber Wesenszüge meiner Mutter an mir, die ich immer so schlimm fand!

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Alle "Immer-nie-normal" Aussagen.

Ich erinnere mich an so Dinge wie: "Babys brauchen Zucker zum Wachsen." oder "Lass sie einfach schreien, sie beruhigt sich schon wieder" oder "Das sind die Zähne" (bei allen und jeden Wehwehchen).

Sei offen für die Ratschläge und Methoden, die Deiner Tochter von Ärzten, Hebammen oder Literatur nahegebracht werden und spring lieber als "Nothilfe" ein, wenn die junge Mutter überfordert ist.

Das beste ist- nur Hilfe anbieten, aber nicht aufdrängen! Keine Ratschläge geben, die nicht erfragt wurden- es sei denn, Dir fällt was auf, was gar nicht geht...

Hängt ja auch ein bisschen davon ab, wie Deine Tochter so drauf ist und was Ihr für ein Verhältnis zueinander habt!

Auf keinen Fall Entscheidungen Deiner Tochter in Frage stellen. Das schlimmste für mich war wirklich, dass 1000 Leute meinten, sie wüßten, was gut und richtig ist. Das nervt total!

Auch will man nicht hören, was "damals", als man selber klein war, alles so gemacht und angezogen wurde...

Lass sie selbst entscheiden- wenn sie fragt, sag ihr offen Deine Meinung- aber gib ihr nicht das Gefühl, dass das das einzig wahre ist! Dann habt ihr bestimmt eine schöne Kugelzeit!

Alles Gute Dir und der werdenden Mama...

Hallo, ich bin zwar der Opa, habe aber so einiges mitbekommen. Zb.: Ist das Fläschchen Keimfrei?Was für Gläschen kaufst Du? Wann badest du das Kind? Tut ihm das nicht weh? Warum schreit das Kind? Wann hast Du die Windeln gewechselt? Das ist nur so das gröbste was mir eingefallen ist. Gruß Peter

:) ja, das sind wohl die besten Beispiele.

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@NatalieP

Könnte Morgen noch allerlei hinzufügen. Danke. Gruß Peter

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Schwierig. Biete ihr eher Hilfe an, als dass immer Ratschläge kommen. Dann geht sie auf Dich zu, wenn sie was wissen möchte.

Und erstmal: Herzlichen Glückwunsch! :)

danke! ich freu mich wie bolle auf den kleinen scheisser!

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Also ich denke wenn deine Tochter Rat braucht kommt sie als erstes zu dir .Ich glaube (befürchte) meine Mama wird mir total auf die Nerven gehen und ich werds mir nicht anmerken lassen weil es meine Mama ist

"Wo steht denn die Waage??? Also, ich habe Dich damals nach jeder Mahlzeit gewogen....!"

danke, das prob hatte ich schon, als meine kinder neugeboren waren... :)

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generell nervt es, wenn z.B. Omi Nr. 1 sagt, daß der Schoppen zu kalt ist und Omi Nr. 2: oje viel zu heiß. Kind zu warm bzw. zu dünn angezogen etc. - als Mami hängt man dann nur augenrollend mittendrin...

wir haben das früher so und so gemacht...

du hast es getroffen: ich will eben nicht die "wie früher"-olle sein, sondern mich interessiert, was euch geraten wurde und sich inzwischen medizinisch/wissenschaftlich als völliger schwachsinn herausgestellt hat - wie mehl auf brandwunden tun z. b.

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Nee, sooo doch nicht ;~)

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