ich werde in kürze oma und möchte meine tochter nicht nerven...

16 Antworten

Gib nur Ratschläge wenn du gefragt wirst. Die Jungen sollten die Gelegenheit bekommen selber Erfahrungen zu machen. Auch überschwängliche Freude in der die Grosseltern die Einrichtung und den Kleiderkauf ohne Rücksicht und Taktgefühl planen und tätigen kommen nicht gut an. Deine Tochter sollte nicht Angst bekommen, dass man ihr das Kind "wegnimmt". Freude teilen ist aber sicher erwünscht. Diese Generation mach vieles anders als wir es gemacht haben, das sollten wir wohlwollend respektieren.

Ach ja herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

Anscheinend haben Sie jetzt schon Bedenken, alles richtig machen zu können. Aber die Frage finde ich sehr amüsant. Gerne hätte ich es gehabt, daß mir meine Eltern diese Frage gestellt hätten. Wenn ich meine Bitten hinsichtlich ihrem Verhalten an sie bringe, so stoße ich meist auf Unverständnis und einem "beleidigt sein". Meine Eltern tun sich sehr schwer mit den Veränderungen im Leben. Auch haben sie wohl wenig Verständnis dafür, daß Kinder oftmals genau das Gegenteil von dem, was sie in ihrer Kindheit vermittelt bekommen haben, tun und an ihre Kinder weitergeben wollen, weil sie sich einfach abgrenzen und selbst finden wollen. Für mich wäre es sehr wichtig, würde ich endlich von meinen Eltern so angenommen werden, wie ich bin. Dies vermisste ich immer. Und das ich so sein darf, wie ich bin. Und das ich Fehler/Erfahrungen machen darf, um es dann besser machen zu können. Für mich persönlich ist es schrecklich, dauernd verbessert zu werden, nie etwas richtig machen zu können, nie mein eigenes Ding drehen zu können. Dieses Verhalten übernahm ich dann erst noch selbst und ging unbewusst auch mit mir so um. Da kommt man natürlich nicht weit im Leben. Jetzt habe ich die Reife, dies alles zu erkennen und stärke mich selbst in meinen Wünschen, Vorstellungen und Handlungen und kann mich so gegenüber zu intensiven Einmischungen anderer wehren und trotzdem noch Erkenntnisse über mich machen, die mir sehr helfen, künftig leichter und zufriedener zu leben. Ach, und was ich noch schreiben wollte, im Wort Ratschlag steckt das Wort Schlag! Das sagt wohl einiges aus :-))))))))))

Ich würde meine Tochter eher immer fragen, wie kann ich dich unterstützen? Sollte sie dann einen Rat wollen, wird sie das aufgrund der Frage auch äußern können. Das Angebot der Unterstützung muss aber ernst gemeint sein und wenn dann die Bitte um Hilfe beim Haushalt statt Baby versorgen kommt, dann auch die gewünschte Hilfe geben. Ich habe festgestellt, dass ich meine Mutter selbst die Dinge gefragt habe, die ich von ihr Wissen wollte. Also am Besten nie ungefragt Kommentare, Meinungen etc. anbieten sondern nur wenn gewünscht. Aber auch wenn gefragt, daran denken, dass die Entscheidung ob man den gemachten Vorschlag berücksichtigen will oder nicht, bei der Person liegt die gefragt hat.

Also ich denke wenn deine Tochter Rat braucht kommt sie als erstes zu dir .Ich glaube (befürchte) meine Mama wird mir total auf die Nerven gehen und ich werds mir nicht anmerken lassen weil es meine Mama ist

Begrüsse Dich beim Club der Großmütter und Großväter auf das Herzlichste. --- Man fällt ihnen nicht auf die Nerven, wenn man gefragt wird reagiert man schnell und alle übetragenen arbeiten sind ebenso sorgfältig wie prompt zu erledigen. In dem Moment, genau ab diesem Moment wo Dein Enkel das Licht der Welt erblickt bist Du ein ganz anderer Mensch. Du weißt nicht mehr wie Babys gewickelt werden, wie si ihr Fläschen bekommen und vorallendingen wie man ES hält, das Baby. Warts ab, ganz neue Erfahrungen kommen auf Dich zu. Viel Glück -- Achja, was Junge Mütter überhaupt nicht leiden mögen sind Klugscheisser - Gruß - Ein Großvater, ein stolzer.

ja, so hab ich mir das vorgestellt. danke! :x

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