Ich weiss nicht was ich werden soll und bin schon 24

16 Antworten

Wenn du jemanden hast, der Kfz-Schrauber (gelernt oder nicht ist egal) ist, macht euch mit ner Werkstatt selbstständig. Du könntest mir deiner Vorbildung in erster Linie die Bürosachen machen und wenn Zeit ist, selbst schrauben. Such dir aber jemanden, auf den du dich verlassen kannst. Wenn du ein vernünftiges Konzept vorlegst, kannst du sogar Förderungen (z.B. Existenzgründerdarlehen) vom Staat bekommen.

Am wichtigsten ist, dass Du etwas machst, das Dich interessiert, da kommen andere erst mit Xundvierzig drauf. Steig z.B. als Bürokaufmann in einem Autohaus ein und halte dort Augen und Ohren offen - irgendwas geht immer! Viel Glück!

und was wenn man keine Ahnung von Autos hat, dafür von Büros?

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Ganz pragmatisch sehe ich für Dich folgende Möglichkeiten:

  • Bundeswehr (lasse Dích schnell einberufen oder verpflichte Dich), dann hast Du erst mal "Zeit" zu überlegen, was Du machen möchtest.

  • Lehre, wenn Du in einem anderem Beruf arbeiten möchtest, geht es nicht anders, es sei denn Du möchtest als ungelernte Hilfskraft arbeiten, dann kommst Du nie auf einen grünen Zweig

  • in Deinem erlehrnten Beruf arbeiten und Erfahrung sammeln, auch der Bereich des Bürokaufmanns könnte durchaus mit Deinen Hobbys KFZ / Motorrad zusammenpassen, Du musst nur Suchen und.. FLEXIBEL sein

Also höre bitte das Gejammer auf und reisse Dich etwas zusammen! Du musst aktiv werden; Deine jetzige Situation resultiert anscheinend aus Unlust und Unentschlossenheit.

Schöne Grüße

Da möchte ich mich anschließen und dich ermutigen dich weiter zu qualifizieren. Auch und gerade Kaufmänner mit einem Hang zur Technik bzw. Automobil werden bei der BW sicher Karriere machen können. Du wirst dich besser fühlen wenn du etwas in dieser Richtung unternimmst -versprochen. Schönen Gruß dertechniker

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Dein Ziel ist das was Du tust. Das einzige was zählt, ist das was Du handelst, das was Du tust. Anscheinend scheiterst Du häufig in Deinem Leben und jammerst darüber. Du fühlst Dich unglücklich. Du fühlst Dich vom Leben, von Gott, dem Staat, der Schule, der Lehrstelle und den Menschen ungerecht behandelt. Du erlebst eigentlich immer das selbe. Alles mündet immer wieder in der Situation des Scheiterns und Versagens.

Wirklich "Schuld" daran ist ein Mechanismus, ohne den kein Mensch lebensfähig wäre. Als Säugling sind wir auf die starke Hilfe unserer Umwelt angewiesen, um zu überleben. Zum Glück lernen Säuglinge sehr schnell sehr viel. Krabbeln, Laufen, Sprechen, Dinge festhalten und und und. Und vieles, was am Anfang höchste Konzentration erfordert, geht nachher ganz von selbst. Und das muß auch so sein. Als Erwachsener brauchen wir unsere Konzentration für ganz andere Dinge, als für das Sitzen auf einem Stuhl, oder das Halten einer Gabel. Schlaganfallpatienten verlieren manchmal diese AUTOMATISMEN und müssen sie dann mühsam beim Physiotherapeuten wieder lernen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wir lernen in den ersten 4 Lebensjahren das Fundament unseres Lebenshauses. Alles weitere Lernen und Leben geschieht auf diesem Fundament. Und in Deinem Fundament steckt irgendwo die Erfahrung, daß Du nicht richtig verstanden wirst, daß Du nicht richtig gewertschätzt wirst, daß Du nicht richtig geliebt wirst. Wie ein roter Faden zieht sich Durch Dein Leben, daß Du unglücklich bist und (aus welchen Gründen auch immer) häufig scheiterst. Das macht Dich zuwar unglücklich, Du kennst diesen Zustand aber inn- und auswendig, Du kennst Dich damit aus. Zwar bist Du unglücklich, das ist aber nichts neues für Dich. Die Menschen begegnen Dir vielleicht am Anfang noch freundlich und wollen Dir helfen, nach einiger Zeit aber mit Ablehnung (kennst Du ja). Du bist sozusagen ein Profi im " als unglücklicher Mensch leben".

Das bleibt Dein ganzes Leben so. Viel Grund zum Jammern.

Wenn DU WIRKLICH mal da raus willst, wende Dich an einen Therapeuten. Wenn der Körper nicht so will, wie es sein könnte, gehen wir zu einem Physiotherapeuten. Wenn die Psyche uns immer wieder in die selbe Schleife schick, also nur einen Teil ihrer Fähigkeiten ausschöpft, wenn wir mehr als jammern wollen, dann finden wir bei Theraputen spezielle, indivieuelle Trainingsprogramme. Es gibt auch Therapeuten für Jugendliche. Du bist aber noch nicht so weit. In Deinem Kopf formen sich im Augenblick schon viele Argumente, gegen diesen Vorschlag. Auch das ist normal. Du willst deshalb die alten ausgetretenen Wege weiter gehen, weil uns Menschen alles Ungewohnte, alles Neue Angst macht. Dann bleiben wir lieber in unseren Automatismen.

Sei geduldig mit Dir. Das ist ganz normal. Das Du trotztdem in die richtige Richtung fühlst, zeigt Deine sehr offene Frage in diesem Forum. Irgendwann werden Dir diese Zusammenhänge einfallen, irgendwann wirst Du über das Internet nach Therapeuten in Deiner Nähe ausschau halten (zahlt die Krankenkasse). Bis Du Dich auf diesen neuen Weg traust, wirst Du Dich allerdings noch feste weiter beschimpfen lassen, leiden, zornig sein. Irgendwann traust Du Dich und dann wächst langsam neues. Bis dahin brauchst Du noch die Murmeltierrunden auf der Ebene des "Versagens". Gruß

pillboxs

Also da hat jemand doch glatt selbst eine Therapie und einen Berufsberater dringend nötig. Beruf verfehlt (sonst wärest Du nicht in diesem Forum, sondern mit entsprechendem Ausbildung als Psychologe tätig) und ein Zwängler oben drauf (stellst wildfremden jungen Menschen Diagnosen und zabberst hunderte Worte zu den Themen die hier garnicht relevant sind). Du solltest mal ernsthaft Dich selbst untersuchen lassen anstatt den Jungen, der hier über sein Werdegang filosofiert, als psychisch kranken abzustempeln Du Imbezille. Gruss auch.

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@lealea

Der Junge ist gesund, du hasts anscheinend nicht ganz verstanden. Darüber hinaus stellst auch du wildfremden Menschen Diagnosen, aber wenigstens mit dem Psychologen liegst Du richtig. Macht aber nix, du bist trotzdem gut, weil Du hast Power und hängst dich rein. Und Danke für den Gruß

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Hallo KingNothing,

Ich bin zwar 2 Jahre jünger als du aber trotzdem ähnelt sich mein Problem deinen. Ich habe zwar noch keine Ausbildung abgeschlossen arbeite in der Textilindustrie als "Helfer". Ich verstehe schon das du keine Lust auf eine Ausbildung wegen deinem Alter hast. Aber wenn du dir Sicher bist das der Beruf der Richtige wäre. Könntest du ja mal ein Praktikum machen und Sogar mit viel Glück als Quereinsteiger anfangen. Bei mir Ist das Problem ich weiß garnicht in Welche Richtung ich gehen soll...

Hast du den deine Erste Ausbildung abgeschlossen? Villeicht eine Umschulung?

Es ist schon 10 Jahre her aber würde mich freuen von dir zu Hören.

Grüße beeast!

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