Ich weiss nicht was ich werden soll und bin schon 24

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17 Antworten

Hallo KingNothing,

Ich bin zwar 2 Jahre jünger als du aber trotzdem ähnelt sich mein Problem deinen. Ich habe zwar noch keine Ausbildung abgeschlossen arbeite in der Textilindustrie als "Helfer". Ich verstehe schon das du keine Lust auf eine Ausbildung wegen deinem Alter hast. Aber wenn du dir Sicher bist das der Beruf der Richtige wäre. Könntest du ja mal ein Praktikum machen und Sogar mit viel Glück als Quereinsteiger anfangen. Bei mir Ist das Problem ich weiß garnicht in Welche Richtung ich gehen soll...

Hast du den deine Erste Ausbildung abgeschlossen? Villeicht eine Umschulung?

Es ist schon 10 Jahre her aber würde mich freuen von dir zu Hören.

Grüße beeast!

Hallo, ich weiß genau wie du dich gerade fühlst, mir ging es da vor wenigen Jahren sehr ähnlich... Ich hab auch keinen Bock mehr auf Büro gehabt und iwie auch nicht auf Lehre! Ich hab mich dann aber doch für eine Ausbildung zum Elektroniker (Automatisierungstechnik) entschieden, weil mir klar wurde, dass ich da nicht drumherum kommen würde... Ich bin auch bereits im fortgeschrittenen Alter, aber als Elektriker verdient man während der Ausbildung echt ordentlich, sodass ich nicht mehr bei Mutti einziehen musste... :-)

Dann hatte ich super nette Kollegen und der Job hat mich iwie total mitgerissen. Ziel hatte ich dabei eig auch nie, aber von Zeit zu Zeit hat sich da immer wieder der nächste Schritt ergeben. Ich konnte es mir früher kaum vorstellen, aber heute kann ich mir sogar durchaus vorstellen mich einmal selbstständig zu machen. Wenn du Motorräder/Autos magst (geht mir ähnlich, hab eine BMW R 90), könnte vielleicht der Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik was für dich sein, wobei ich als Atomatisierungstechniker gar nicht so viel anderes mache...

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und hier noch eine Seite, wo die verschiedenen Elektroniker erklärt werden: http://www.e-zubis.de/

Viel Erfolg bei deinem weiteren Lebensweg und nie aufgeben, dann kommt man weiter!

Am wichtigsten ist, dass Du etwas machst, das Dich interessiert, da kommen andere erst mit Xundvierzig drauf. Steig z.B. als Bürokaufmann in einem Autohaus ein und halte dort Augen und Ohren offen - irgendwas geht immer! Viel Glück!

Wenn du jemanden hast, der Kfz-Schrauber (gelernt oder nicht ist egal) ist, macht euch mit ner Werkstatt selbstständig. Du könntest mir deiner Vorbildung in erster Linie die Bürosachen machen und wenn Zeit ist, selbst schrauben. Such dir aber jemanden, auf den du dich verlassen kannst. Wenn du ein vernünftiges Konzept vorlegst, kannst du sogar Förderungen (z.B. Existenzgründerdarlehen) vom Staat bekommen.

Kopf hoch Kleiner, ich habe nach mittlerer Reife als Versicherungskauffrau gearbeitet, bin dann in 2 weiteren skurrilen Branchen quer eingestiegen, mit 30 mich entschlossen das Abitur nach zu holen um dann Physik zu studieren, nach Vordiplom mein Studium abgebrochen um als Wirtschaftsberater zu arbeiten und nun - seit 4 Jahren - bin ich eine glückliche Journalistin und Schriftstellerin. Das Schönste in meine Vitae sind die vielen unterschiedlichen Erfahrungen und Begegnungen mit Menschen aus allen Bereichen des Lebens. Ich will keinen Einzigen davon missen und bin meinem Schicksal dankbar (auch für die Stelle als Putzfrau neben dem Studium), auch wenn ich ebenfalls in Deinem Alter oft verzweifelt war. Jede Medaille hat zwei Seiten.Denke an Deine Ressourcen, an Deiner Flexibilität und an die vielen Möglichkeiten, die uns heutzutage geboten werden. Und hab keine Angst.Wenn Dein Weg ein Konventionelle gewesen wäre, würdest Du längst in irgendeinem stinkigen Büro arbeiten und Dich nicht einmal trauen darüber nach zu denken, ob das richtig ist. Also hat das Leben mit Dir scheinbar mehr vor - vorausgesetzt Du stellst Dich dem. Steh zur Dir und zu Deiner Unentschlossenheit oder meinetwegen auch Langsamkeit, es ist Dein Style und Dein Leben.Man muss nicht 16 sein, um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, man muss GUT sein. Viel Glück.

Weil das gerade zu der Antwort passt und um Mut zu machen:

Ich habe auch gute Erfahrungen damit gemacht, einfach etwas anderes zu probieren:

  • Verkäuferlehre (abgeschlossen, hat mir nicht gefallen)
  • Bundeswehr, für 4 Jahre verpflichtet, dort Schreibstube, Computer auf dem Zimmer, viel Compi gelernt, Bürokaufmann nebenbei geworden
  • kurz in einem Textilhandelsunternehmen als Bürokaufmann gearbeitet
  • Beamter bei der Stadverwaltung geworden, Großrechner betreut,
  • zur Vollstreckung gewechselt, später Datenbanken betreut
  • Studium Diplom-Verwaltungswirt
  • OVO-Administrator geworden

Also nie aufgeben, immer weitermachen, Mut zum Wechsel haben.. ich persönlch stände sonst auch noch an meinem Gemüsestand bzw. würde Hundefutter verkaufen ;-)))

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Den Vorschlag mit dem Bund finde ich nicht schlecht. Dort kann man auch eine Ausbildung machen. Ansonsten versuchs mal mit Praktikas in versiedenen Betrieben. Auch auf der Internetseite was-werden.de kann man fündig werden, welche Berufe es gibt.

gg SCHON 24! michschlapplach ich weiß es immer noch nicht, wo ich hinsteuere und bin mehr als doppelt so alt wie du! habe eine abgebrochene lehre, ein abgebrochenes studium und dann immerhin noch zwei abgeschlossene ausbildungen - also bitte!! wenn hier einer heulen darf, dann ich kicher

nee, im ernst: ich beneide schon auch alle, die straight und klar im leben loslegen, ein ziel haben und jederzeit neue ziele finden. die gibt's auch immer wieder.

andererseits ist der weg das ziel: was soll's! auf jedem weg lernt man, auf jedem weg entwickelt man sich weiter - es ist gar nicht so wichtig, was man tut, sondern WIE man es tut: mit offenen augen und neugierigen ohren, einem wachen geist und aufnahmebereiten herz.

hab selber mal zwei jahre mitte zwanzig voll durchgehangen: weißnixkannnixwillnix, weil ich nur die große linie im blick hatte. aber es gibt auch die kleinen linien, die "vorübergehenden" jobs, die praktikas hier und da (das wäre mein tipp für dich übrigens: möglichst kreuz und quer appetithäppchen sammeln, anregungen finden ...), die erfahrungen, die sich ergänzen, summieren, potenzieren.

aus vielen kleinen versatzstücken kann ein geniales puzzle oder mosaik werden. jedenfalls, wenn du das sammeln über dem nothing nicht vergisst ;-))

ich bin 23, mache gerade mein fachabi und habe kein lehre aber mir würde da schon was einfallen. was dich betrifft, weiß ich nicht so recht, was dich wirklich interessiert. autovermietung vielleicht, verkäufer?

Dein Ziel ist das was Du tust. Das einzige was zählt, ist das was Du handelst, das was Du tust. Anscheinend scheiterst Du häufig in Deinem Leben und jammerst darüber. Du fühlst Dich unglücklich. Du fühlst Dich vom Leben, von Gott, dem Staat, der Schule, der Lehrstelle und den Menschen ungerecht behandelt. Du erlebst eigentlich immer das selbe. Alles mündet immer wieder in der Situation des Scheiterns und Versagens.

Wirklich "Schuld" daran ist ein Mechanismus, ohne den kein Mensch lebensfähig wäre. Als Säugling sind wir auf die starke Hilfe unserer Umwelt angewiesen, um zu überleben. Zum Glück lernen Säuglinge sehr schnell sehr viel. Krabbeln, Laufen, Sprechen, Dinge festhalten und und und. Und vieles, was am Anfang höchste Konzentration erfordert, geht nachher ganz von selbst. Und das muß auch so sein. Als Erwachsener brauchen wir unsere Konzentration für ganz andere Dinge, als für das Sitzen auf einem Stuhl, oder das Halten einer Gabel. Schlaganfallpatienten verlieren manchmal diese AUTOMATISMEN und müssen sie dann mühsam beim Physiotherapeuten wieder lernen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wir lernen in den ersten 4 Lebensjahren das Fundament unseres Lebenshauses. Alles weitere Lernen und Leben geschieht auf diesem Fundament. Und in Deinem Fundament steckt irgendwo die Erfahrung, daß Du nicht richtig verstanden wirst, daß Du nicht richtig gewertschätzt wirst, daß Du nicht richtig geliebt wirst. Wie ein roter Faden zieht sich Durch Dein Leben, daß Du unglücklich bist und (aus welchen Gründen auch immer) häufig scheiterst. Das macht Dich zuwar unglücklich, Du kennst diesen Zustand aber inn- und auswendig, Du kennst Dich damit aus. Zwar bist Du unglücklich, das ist aber nichts neues für Dich. Die Menschen begegnen Dir vielleicht am Anfang noch freundlich und wollen Dir helfen, nach einiger Zeit aber mit Ablehnung (kennst Du ja). Du bist sozusagen ein Profi im " als unglücklicher Mensch leben".

Das bleibt Dein ganzes Leben so. Viel Grund zum Jammern.

Wenn DU WIRKLICH mal da raus willst, wende Dich an einen Therapeuten. Wenn der Körper nicht so will, wie es sein könnte, gehen wir zu einem Physiotherapeuten. Wenn die Psyche uns immer wieder in die selbe Schleife schick, also nur einen Teil ihrer Fähigkeiten ausschöpft, wenn wir mehr als jammern wollen, dann finden wir bei Theraputen spezielle, indivieuelle Trainingsprogramme. Es gibt auch Therapeuten für Jugendliche. Du bist aber noch nicht so weit. In Deinem Kopf formen sich im Augenblick schon viele Argumente, gegen diesen Vorschlag. Auch das ist normal. Du willst deshalb die alten ausgetretenen Wege weiter gehen, weil uns Menschen alles Ungewohnte, alles Neue Angst macht. Dann bleiben wir lieber in unseren Automatismen.

Sei geduldig mit Dir. Das ist ganz normal. Das Du trotztdem in die richtige Richtung fühlst, zeigt Deine sehr offene Frage in diesem Forum. Irgendwann werden Dir diese Zusammenhänge einfallen, irgendwann wirst Du über das Internet nach Therapeuten in Deiner Nähe ausschau halten (zahlt die Krankenkasse). Bis Du Dich auf diesen neuen Weg traust, wirst Du Dich allerdings noch feste weiter beschimpfen lassen, leiden, zornig sein. Irgendwann traust Du Dich und dann wächst langsam neues. Bis dahin brauchst Du noch die Murmeltierrunden auf der Ebene des "Versagens". Gruß

pillboxs

Also da hat jemand doch glatt selbst eine Therapie und einen Berufsberater dringend nötig. Beruf verfehlt (sonst wärest Du nicht in diesem Forum, sondern mit entsprechendem Ausbildung als Psychologe tätig) und ein Zwängler oben drauf (stellst wildfremden jungen Menschen Diagnosen und zabberst hunderte Worte zu den Themen die hier garnicht relevant sind). Du solltest mal ernsthaft Dich selbst untersuchen lassen anstatt den Jungen, der hier über sein Werdegang filosofiert, als psychisch kranken abzustempeln Du Imbezille. Gruss auch.

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@lealea

Der Junge ist gesund, du hasts anscheinend nicht ganz verstanden. Darüber hinaus stellst auch du wildfremden Menschen Diagnosen, aber wenigstens mit dem Psychologen liegst Du richtig. Macht aber nix, du bist trotzdem gut, weil Du hast Power und hängst dich rein. Und Danke für den Gruß

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Ganz pragmatisch sehe ich für Dich folgende Möglichkeiten:

  • Bundeswehr (lasse Dích schnell einberufen oder verpflichte Dich), dann hast Du erst mal "Zeit" zu überlegen, was Du machen möchtest.

  • Lehre, wenn Du in einem anderem Beruf arbeiten möchtest, geht es nicht anders, es sei denn Du möchtest als ungelernte Hilfskraft arbeiten, dann kommst Du nie auf einen grünen Zweig

  • in Deinem erlehrnten Beruf arbeiten und Erfahrung sammeln, auch der Bereich des Bürokaufmanns könnte durchaus mit Deinen Hobbys KFZ / Motorrad zusammenpassen, Du musst nur Suchen und.. FLEXIBEL sein

Also höre bitte das Gejammer auf und reisse Dich etwas zusammen! Du musst aktiv werden; Deine jetzige Situation resultiert anscheinend aus Unlust und Unentschlossenheit.

Schöne Grüße

Da möchte ich mich anschließen und dich ermutigen dich weiter zu qualifizieren. Auch und gerade Kaufmänner mit einem Hang zur Technik bzw. Automobil werden bei der BW sicher Karriere machen können. Du wirst dich besser fühlen wenn du etwas in dieser Richtung unternimmst -versprochen. Schönen Gruß dertechniker

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Vielleicht brauchst du einen Berater? Auf Youtube gibt es auch viele interresante Videos, z.B.

Dringend Berufsberatung. Und, sich mit dem Gedanken befreunden, dass event. eine zweite Lehre lehrreich. Ich will nicht, ich weiss nicht, das bringt gar nichts.

Nun hast Du schon 1/3 Deines Lebens verpennt, verpenne die restlichen 2/3 auch, die Zeit vergeht sehr schnell. Vielleicht kannst Du es aber auch mit Hartz 4 versuchen. Pennen und Muecken dafuer bekommen, reicht aus fuer pro Tag 10 Flaschen Bier und gutes Fertigessen von Aldi. Was willst Du noch mehr?

Vielleicht bemuehst Du Dich aber auch ueber eine zweite Lehre eine qualifizierte Ausbildung als KFZ Mechaniker/Elektriker zu bekommen. Wenn Du keine Lehre machen moechtest frage in Werkstaetten nach, ob Du als Ungelernter bei ihnen arbeiten kannst. Du kannst Dir das theoretische Ruestzeug dann selbst erarbeiten.

Viel Erfolg; und lass Deinen jungen Kopf nicht so haengen!

Hallöchen. Jetzt denkst du sicher "was will er denn?!" es sind 8 Jahre vergangen seit diese Frage gestellt wurde. Aber ich will dir keine Antwort darauf geben sondern dich fragen was nun aus dir geworden ist. Ich befinde mich nämlich in der fast gleichen Situation wie du vor 8 Jahren und bin 23 momentan und weiss nicht was ich werden will, respektiv ob ich studieren soll, eine 2te Grundausbildung machen soll oder doch lieber eine zeitlang Reisen (den Militärdienst leiste ich im Moment als DD ab). Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. LG

Was ist denn nun 10 Jahre später, draus geworden? 😊

Also ertsmal viieeelen dank für die vielen Antworten... Ich werd mir eure Ratschläge mal zu Gemüte führen... einige mehr andere weniger aber ich bin jedem dankbar...

also bis dahin erstmal Gruss

Werd 25 und du bist schon einen ganzen Schritt weiter.

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