Ich möchte nicht mehr in der Altenpflege arbeiten. Alternativen?

7 Antworten

mir geht es genau so, meine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin und die drei Jahre NW hinterher haben mich so dermaßen negativ verändert. Bin durch diesen Beruf nur noch depressiver geworden, auch wenn ich ältere Menschen überdimensional lieb hab und mich gerne für sie aufgeopfert habe, am schlimmsten sind ja nicht die Bewohner an sich. Es spielen etliche andere Faktoren dafür, dass ich lieber putzen gehen würde als nochmal in einem Pflegeheim arbeiten zu müssen. Kein Beruf ist perfekt, aber für eine Frau ist Altenpflege physisch wie ein Bauarbeiter Beruf mit zzgl. psychischer und traumatisierender Überlastung, hinzu kommen hinterlistige Kolleggen, ein Gegeneinander anstatt Miteinander und man darf ja nie krank werden. Ich könnte noch tausend weitere Gründe nennen. Doch  wie kann man da rauskommen? In der AP wird man nie wieder arbeitslos außer man legt es voll darauf an. Vollzeit ist AP einfach nur grausam und Menschenunwürdig.
Als 450€ Kraft noch zu verkraften. Denn einspringen und täglichen Mitarbeiter Zoff kann man sich somit echt ersparen.
Aber wer kann davon schon leben?

das ist jetzt bitte nicht dein ernst. ohne umschulung geht das schlecht. du könntest arzthelferin werden aber du brauchst das nötige fachwissen einer arzthelferin,folglich musst du die ausbildung machen

Genauso ging es mir vor 2 Jahren und ich habe meinen Beruf auch aufgegeben. Hatte auch die 3 jährige Ausbildung u war die letzten Jahre in der ambulanten Pflege. Aber glaub nicht, das es besser war. Weil Du meintest Du hast keinen Führerschein, da wärst Du genauso ausgenutzt worden !!! Ich bin jetzt im Büro, hatte aber einen Beruf noch als Zahnarzthelferin u habe dort viel Büroarbeit gemacht, also war es für mich einfach. Ich würde mich mal beim Arbeitsamt erkundigen, mach PC Kurse oder lass Dich beraten. Ich habe es nicht bereut.

Was für garstige Antworten! Was soll sowas?? Kopfschüttel Ich kann das gut verstehen, mir geht es ähnlich zur Zeit! Und bin auch noch ratlos was ich anstelle der Altenpflege machen könnte... Schon mal dran gedacht dich beim MDK zu bewerben? Ansonsten sag mal bescheid wenn du ne gute Alternative gefunden hast! ;)

Mein Mann ist examinierter Altenpfleger, somit habe ich sehr wohl Ahnung, er lässt sich gerade als Qualitätsbeauftragter ausbilden, ich weiß was alles möglich ist in dem Beruf und auch was man dafür tun muss!!!! Aber um beim MDK usw. zu arbeiten muss man was dafür tun, Weiterbildung, interne Ausbildung, Seminare oder studieren, sowas wird man nicht von ganz alleine ohne einen finger zu krümmen, und das müsste dir doch klar sein?!

Und Sie will ja ganz mit dem Beruf aufhören und eine andere richtung einschlagen und dass kann man nur mit einer weiteren Bildung erreichen!!!

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Ohne Umschulung oder Computerkenntnisse wird das wohl nix. Vielleicht kannst du erstmal weniger Stunden arbeiten und läßt dich bei dem AA beraten. Ich habe 30 Jahre in der Pflege gearbeitet mit vielen Höhen und Tiefen und manchmal hatte ich die Sch..voll aber es gab immer einen Lichtblick, denn ich habe trotz Schichten noch 3 Kinder großgezogen.Wenn jeder so denkt gäbe es am WE keine offene Kneipe,keine Flüge nach Malle,kein Arzt und Rettungsdienst uvm das solltest du nicht vergessen. Alles Gute

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