Hund von Bekannten geschenkt bekommen - Nun will der ehemalige Welpenverkäufer Geld für den kleinen

14 Antworten

Rede mit dem Verkäufer. Wenn es ein seriöser Züchter ist, hat er Papiere, die nachweisen, dass er den Hund gezüchtet hat. Dann müsste er auch einen schriftlichen Kaufvertrag - mündlich bringt überhaupt nichts - haben. Ist dies der Fall, ist dein bekannter zur Zahlung verpflichtet. Allerdings gehe ich bei einem Welpenpreis von 350€ davon aus, dass es sich um einen skrupellosen, geldgierigen Vermehrer handelt (einen Hund dort zu kaufen ist ja an sich schon dämlich). Diese Vermehrer züchten meist auch illegal und das wiederum legt nahe, dass er keine rechtskräftigen Papiere und damit auch keinen Anspruch auf Geld oder Hund hat. Also am besten, du zahlst ersteinmal garnichts und behältst den Hund, bzw. lässt deinen Bekannten das regeln. Wenn ihr euch nicht einigen könnt, scheu dich nicht, die Sache vorm Gericht auszutragen. Für 350€ kann man keinen Welpen seriös züchten und wie gesagt, wenn er nicht nachweisen kann, dass ihm der Hund mal gehört hat, ist sein Anspruch null und nichtig. Viel Glück!

Also ist der Tip von Quasselstrippe9 schon richtig. Es wird so einen Vertrag nicht geben, da davon auszugehen ist, dass ein Züchter seine Welpen, wenn er seriös ist nicht für 350 Euro abgibt. Es ist davon auszugehen, dass du dich auf keine Diskussionen einlassen solltest und niemanden etwas zahlst. Sonst kannst Du ja vorschlagen, den Tierschutz einzuschalten. Dann wird der Verkäufer schon nachdenken ob er ordnungsgemäße Papiere vorzuweisen hat. Gib den Hund nicht heraus !!! Wer so dämlich handelt, wie dieser Züchter und dein Bekannter - sorry - wird kein Interesse an einer gerichtl. Klärung haben. Auf die würde ich bestehen wollen und auch darauf, dass der Tierschutz prüft, inwiefern es sich um einen Züchter oder Hundevermehrer handelt. Nicht Bange machen lassen !!!!

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Hm, ich fürchte, vor dem Gesetz gilt ein Welpe als Sache, und damit würde dann (meines Wissens nach) gelten, dass der Welpe solange im Besitz des Züchters/Verkäufers bleibt bis dein Freund gezahlt hat. Damit war der Freund (eigentlich) nicht berechtigt, ihn zu verschenken und der Verkäufer kann den Hund zurückfordern falls der Freund nicht zahlen kann. In dem Fall würde euch wohl nur bleiben, entweder selbst die 350 Euro zu zahlen, euch mit dem Freund deswegen anzulegen, oder den Hund wieder herzugeben..

Die Sache ist nicht mehr im Eigentum des Verkäufers wenn sie Übergeben und Übereignet wurde. Das liegt vor. Außer der Welpenverkäufer hat einen Eigentumsvorbehalt im Vertrag ausgemacht.

Selbst dann handelt es sich hier um einen Gutgläubig Lastenfreien erwerb. Dadurch das sie nicht wissen konnten der Hund ist nicht beazhlt haben sie eigentlich eine gute Rechtsposition das sie nicht zahlen müssen und der Verkäufer sich an den erst käufer zu halten hat.

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Hallo, ich würde dem Typen das Geld geben, aber handelt noch mal runter - fangt bei 100 € an, wenn der Hund geimpft ist. Impfausweis? sonst wirklich nur 50 €. Raufgehen könnt Ihr immer noch. Wir haben unseren Asco mal in einem Schnellimbiss einem Zuhälter für 250 DM abgekauft, immerhin mit Impfausweis. Gg

Wenn du davon ausgehen konntest, dass der Hund deinem Bekannten gehörte, fällt das unter "gutgläubigen Erwerb". Das Vertragsverhältnis zwischen eurem Bekannten und dem Welpenverkäufer geht euch dann nichts mehr an. Euer Bekannter schuldet also weiterhin dem Verkäufer den Kaufpreis. Allerdings wäre es tatsächlich äußerst hilfreich, dass ihr beweisen könnt, dass er euch den Hund geschenkt hat. Ansosnten müsst ihr euch evtl. damit auseinandersetzen, dass irgendwer meint, euch als "Hundesitter" beschäftigt zu haben und den Hund herausfordert. In diesem Fall muss euch dieser Jemand aber erst einmal verklagen. Bei diesen windigen Verhältnissen würde ich mal davon ausgehen, dass da niemand was mit dem Rechtssystem zu tun haben will. Also aussitzen und nicht bange machen lassen. Der Hund wurde euch geschenkt ist euer und ihr schuldet niemandem etwas.

Sehr gute Antwort! Endlich jemand der das Abstraktionsprinzip beachtet!

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Ihr müsst gar nichts bezahlen, aber es kann durchaus sein, dass ihr den Hund zurück geben müsst, weil euer Freund nicht berechtigt war, ihn euch zu schenken, da er ihm ja selber nicht gehört hat (weil er ihn nicht bezahlt hat). Um das zu umgehen, würde ich in den sauren Apfel beißen und den Hund bezahlen.

Haben sie den Hund gutgläubig erworben sind sie nun Eigentümer und müssen den Hund nicht zurückgeben.

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