Hund durch leichte Berührung beruhigen wie?

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Hallo Sophia 40,

also ich würde die konditionierte Entspannung nutzen, die funktioniert mit einem Signal.

Allerdings sollte man bedenken, dass Entspannung kein Dauerzustand ist, Entspannung ist der Gegenspieler der Erregung, d.h. Du wirst damit keinen Hund haben, der dann im stehen einschläft, sondern einfach nur die Erregung ein wenig runter fahren, also Deinen Hund wieder ansprechbar machen, danach sollte aber um eben eine Gegenkonditionierung durchzuführen, ein geeignetes Alternativverhalten folgen, welches der Hund gut annehmen kann, damit der Hund eben die Angst vor dem Auslöser verliert.

Bedenke bei der Entspannung mit Berührungen, dass der Hund es in angstauslösenden Situationen annehmen und geniessen kann, tut er das nicht, wird es nicht viel helfen, somit würde ich bevor ich das in Situationen anwende, die angstauslösend sind, erst mit isometrischen Übungen trainieren um dem Hund die Berührungen erst einmal angenehm zu machen!!!

Trainierst Du diese mit einem Markersignal, dann dauert es zwar auch seine Zeit, aber kein Jahr lang mußt Du das aufbauen, dass geht in kürzerer Zeit, denn erst verbindest Du nur das berühren in Momenten, wo keinerlei Erregung oder Ablenkung vorhanden ist und das steigerst Du schrittweise höher also die Ablenkung und so wirst Du nach einiger Zeit, Zonen haben, die Du aufgebaut hast, womit der Hund nur gutes verbindet und dieses anfassen geniesst. Nebenbei kannst Du auch die kontitionierte Entspannung aufbauen, ich würde sagen je nach Trainingsstand Deines Hunde bzw. je nachdem ob er sich gerne anfassen lässt oder nicht, brauchst Du dafür ungefähr 2-3 Monate bis Du es in stark erregenden Situationen anwenden kannst, bei dieser Zeitspanne, ist es dann aber auch optimal aufgebaut worden!!! ;-)

Liebe Grüße Anda

Vielleicht aber wäre auch Tellington Touch was für Euch, fällt mir auch noch gerade so ein und eine sehr beruhigende Stelle soll übrigens zwischen den Augen sein, dort wo das "dritte" Auge sitzt... ;-)

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@Anda2910

Wow was für eine tolle Antwort. Vielen vielen Dank!

Ich werde es mit der Konditionierten Entspannung versuchen. Hast mir richtig Mut gemacht. Ich werde auf jeden Fall berichten wie es bei uns weiter geht. Danke nochmals!♥

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@sophia40

Eine Frage noch!

Hast Du das bei Deinem Hund geübt? Kannst Du ihn /sie runter holen von Erregung?

Ganz gespannt bin......... :-))

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@sophia40

Hallo Sophia,

ich glaube Yarlung hatte hier (wie ich gerade sehe) einen Link gepostet von Fr. Dr. Blaschke-Berthold, darin ist auch ein Link enthalten, worin Du den Aufbau der konditionierten Entspannung findest.

Wie schon angemerkt, Dein Hund wird nicht auf der Stelle einschlafen, aber er wird ansprechbar und genau das willste doch haben, denn dann hast Du ja einen Fuß in der Tür und kannst genau da ansetzen um eben weiterführendes zu trainieren ;-)

Ja ich habe 3 Hunde, 2 eigene einen Pflegi, alles Weibers ;-) Mit meinen beiden Damen mache ich das regelmäßig, weil ich an der einen noch am Jagdverhalten arbeite und bei der anderen an ihrer Angst, sie hat vor allem Angst, da ist die konditionierte Entspannung oftmals Gold wert, gerade wenn viele Menschen zu sehen sind oder auch wenn Hauptverkehrszeit ist, wir wohnen direkt an einer Hauptstrasse dann steigt ihr Erregungslevel schon recht stark und schnell an und somit muß ich da mit der konditionierten Entspannung arbeiten, führt gar kein Weg dran vorbei ;-)

Bei meiner anderen Hündin hatte ich damit erstmals Erfolge beim Antijagdtraining. Sie stand am Anfang unseres Trainings, also zu dem Zeitpunkt, wo ich meine Ausbildung angefangen habe, auf den Hinterläufen, hat gejankt und gequiekt und gezittert bei Sichtung von Kaninchen. Mit der konditionierten Entspannung hab ich sie zumindest soweit runter bekommen, dass sie anfangs zwar nur ein Öhrchen mal in meine Richtung drehte, aber das war wesentlich mehr, als ich bis dahin von ihr kannte.

Das ganze hab ich dann bis zu einem Umorientierungssignal geshapt, jetzt dreht sie sich sogar mittlerweile vom Auslöser weg und ihre Kommunikationsbereitschaft ist wesentlich größer geworden, als sie bis dahin eben war, weil wir auch viel mit Jet (Jagdersatztraining) arbeiten.

Naja Fazit des ganzen ist jedenfalls, dass für mich die konditionierte Entspannung zu fast jedem Training dazu gehört, denn dadurch erreicht man in extrem vielen Situationen zumindest einen Hund, der ansprechbar wird, wenn auch nicht sofort es bedarf halt eben alles ein wenig Zeit, schließlich sind das hormonelle Prozesse und diese brauchen natürlich immer ein wenig Zeit um sie in Gang zu setzen, aber umso besser man das trainiert hat, umso schneller und einfacher bekommt man den Hund dann runter, denn man merkt ja auch selbst, was man dann noch hinzufügen kann damit der Hund sich immer mehr entspannt und man ihn eben im "denkenden" Modus (also im Vorderhirn) hält ;-)

Ich muß aber dazu sagen, ich hatte beim AJT übrigens meine Hündin eigentlich nicht wirklich bewußt mit der kon. Entspannung runter geholt, mir wurde damalig geraten, ihr gut zuzureden und das habe ich getan, dass Ding an der Sache war aber, ich habe so mit ihr geredet, wie ich auch oft mit ihr rede, wenn sie neben mir liegt und ich sie kraule, so von wegen:"Du bist ein ganz feines Mädchen, toll machst Du das, so eine hübsche Dame ist sie"...hihi hört sich doof an, aber so stand ich auf einer Wiese und vor uns tummelten sich die Kaninchen, bis sie dann wirklich auf allen vieren Stand und nicht mehr quiekend und schreien auf den Hinterläufen in der Leine hing...ich war absolut überwältig, dass das funktionierte und wollte eben noch viel viel mehr darüber wissen.

Naja und so war/ist das halt bei uns ;-)

Ich hoffe auf jeden Fall, ihr habt viel Spaß am Training und nicht den Mut verlieren, jeder hat mal nen schlechten und jeder hat halt mal nen besseren Tag ;-) Habt ihr mal nen schlechten, legt ihn einfach ad acta, der nächste gute kommt ganz bestimmt recht schnell nur nicht aufgeben und die Flinte ins Korn werfen ;-)

Liebe Grüße Anda

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@Anda2910

Hallo Anda,

mensch klasse. Ich danke Dir sehr herzlich für diesen tollen Erfahrungsbericht. So etwas ist immer gold wert. Vielen Dank.

Ich werde auf jeden Fall mit beiden Hunden anfangen.

Habe auch kein Problem damit, wenn etwas länger dauert :-)).

Ich werde bereichten :-)).

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@Anda2910

Ja genau - diese "Konditionierte Entspannung" ist ganz speziell der "Notnagel sozusagen" welcher einen Hund wieder "ansprechbar" macht - das ist genau das was ich meine:

Mit der Berührung sage ich: "Ey Du - ich bin dahaa!"

Und mein Hund ist wieder "ansprechbar" für mich, kann zu extremes Interesse auf einen Außenreiz irgendwie wieder nach unten nehmen. Und dann komme ich - ich habe nun die Chance - durch richtiges Verhalten, durch angelernte Umkonditionierung (z.B. auf Leberwurst, oder auf Umlenken in andere Richtung mit positiver Motivierung (Spiel. Leckerchen) und Konsequenz wieder zu übernehmen.

Bei meinem ersten Do Khyi kam die Umkonditionierung auf das Stehen, oder Absitzen mit Beobachten dürfen....Das ist je nach Hund und Individualität vollkommen unterschiedlich, gut wenn man das erkennt was geht und was nicht.

Aber es ist sozusagen ein Schlüssel um den Hund wieder zu erreichen!

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@YarlungTsangpo

Ja Yarlung, die Kunst die darin liegt, ist dass die Erregung nach unten geht, Entspannung ist eben der Gegenspieler von Erregung und so haben wir zwar keinen schlafenden Hund, aber einen, der nicht mehr so hoch gepusht ist, wie als wenn wir eben nicht die kon. Entspannung nutzen würden. Das Interesse auf den Aussenreiz ist zwar immer noch vorhanden, aber da ich die Erregung ein wenig runterfahren konnte, KANN der Hund uns wieder wahr nehmen, er konnte uns bis dahin nicht wahr nehmen, weil er eben zu erregt war.

Im Endeffekt beeinflussen wir damit das parasympathische Nervensystem, dagegen kann der Hund gar nichts machen, weil es eine unwillkürliche Reaktion im Körper hervorruft.

Wir müssen aber bei der Nutzung der konditionierten Entspannung unbedingt bedenken, dass dieses Signal welches wir nutzen, IMMER wieder mit Entspannung "aufgeladen" werden muß, sonst verknüpft der Hund dieses Signal irgendwann mit der Aufregung und so würden wir das sympathische Nervensystem beeinflussen.

Das ist der Fehler, den viele machen, wenn sie die kon. Entspannung oder auch Zeigen &Bennen nutzen, sie verknüpfen ein Signal mit der Erregung und haben dann natürlich einen Hund, der überhaupt gar nicht mehr hört, weil er gar nicht mehr hören kann und nicht weil er will und genau dann entstehen diese Missverständnisse, wo gesagt wird, man könne einen Hund nicht durch pos. Verstärkung erziehen. ;-)

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@Anda2910

Danke Anda für diese Erklärung, also ist es das Wichtigste wenn sich der Hund wieder ansprechbar zeigt - ihm ein Alternativverhalten anzubieten, bzw. anzugewöhnen, egal welches Alternativverhalten - eben alles was uns einen "ruhigeren, besonneneren Hund" beschert, Richtig?

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@YarlungTsangpo

Ja Yarlung im Endeffekt richtig, nur würde ich bei dem Alternativverhalten jeweils eines aus dem passendem Funktionskreis wählen. Arbeitest Du z.B. am Jagdverhalten und der Hund geht eben gerne Spuren nach, dann wäre z.B. eine Verlorensuche auf der Rückspur geeignet, arbeitest Du z.B. am Angstverhalten/Aggressionsverhalten gegenüber anderen Hunden oder Menschen, dann wäre z.B. ein Alternativverhalten wie ein Fußclap oder ein Handtouch welches mit Entfernung zum Auslöser verbunden ist, ideal.

Das ist bedürfnisbefriedigendes verstärken und kann wahre Wunder bewirken, wenn man es im Hundetraining anwendet.

Meine Hündin z.B. rennt also hetzt unwahrscheinlich gerne, da aber hier mitten in der Stadt, läßt sich das kaum umsetzen, somit machen wir oftmals als Belohnung zum anzeigen von Kaninchen das Mäuschenspiel. Da ist lauern und rennen in einem mit drin, fast wie ein Überraschungsei und sie hat einen Heidenspaß und läßt sich immer leichter umorientieren. ;-)

Hoffe habs verständlich rüber gebracht ;-)

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@Anda2910

Das ist ja klasse. Wie sieht denn Dein Mäusefangspiel aus?

Ganz neugierig bin :-))

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@sophia40

Hallo Sophia40

das sieht bei jedem anders aus, da muß man ein wenig variieren, welcher Hund es wie am liebsten spielt, bei uns ist es ein Leckerchen in der Hand, nicht ersichtlich aber sie weiß sowieso das es da drin ist ;-)

(Könnte man natürlich auch mit einem sehr interessantem Apportel machen, welches man dann aber nicht unbedingt gleichzeitig in der Wohnung zum spielen nutzt, sonst ist es ja nicht so interessant, dass man es haben möchte, wenn man es eh schon ständig hat)

Dann kündige ich das durch unser Lauersignal an, mache manchmal schnelle manchmal langsame kreisende Bewegungen mit der Hand vor ihrer Nase rufe Mäuschen und schmeiße in hohem Bogen das Leckerchen weg, damit sie es "jagen/hetzen" darf... ;-)

Das ist oft unsere Superbelohnung, wenn sie sich von rennenden Kaninchen weg zu mir orientieren kann und da sie eben liebend gerne hinterher hetzen würde, nimmt sie so gerne dieses Spielchen an, dass die UO immer schneller und besser funktioniert.

Beim Jagdverhalten bei ihr funktioniert eben alles super, was viel mit Bewegung zu tun hat, ist halt von Hund zu Hund verschieden, aber bei dem Spielchen gibts ja keine direkt einzuhaltenden Regeln, also auch sehr schön zu variieren ;-)

Liebe Grüße Anda

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@Anda2910

Hallo Anda,

hi hi ich muss lachen. Alles klaro das haben wir schon mit unserem Schnauzer damals gemacht. Einfach genial.

Ich wusste nur nicht, dass es Mäuschenspiel heißt.

Jaaa und es funktioniert Ratten Affen stark. Mache ich auch wenn sie vom Hasen weg zu mir schaut.

Nur an meinem langsamen Oma Tempo muss ich noch arbeiten :-)).

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@sophia40

Huhu Sophia40,

Du weißt doch, jedes Ding muß seinen Namen haben, ich denke es ist da völlig egal, wie man es nennt und wie genau man es macht, der Sinn der Sache ist ja nur, dass man dem Hund eine geeignete Alternative bietet und so kann/sollte man eben auch das "Mäuschenspiel" biegen, damit es eben für den jeweiligen Hund passt ;-)

Genau, es funktioniert und es macht Spaß und das beste daran, es ist bedürfnisbefriedigendes verstärken und genau darin liegt ja der Sinn der Sache ;-)

Arbeitest Du mit Markersignalen? Dann ist Dein "Oma Tempo" ned ganz so schlimm, insoweit das Markersignal dann halbwegs passend kommt ;-), ein Markersignal löst schon ähnliche hormonelle Vorgänge im Hundekörper aus, wie die eigentliche Verstärkung selbst und somit ist es oftmals so, dass da der Hund dann schon eine UO zeigt die man natürlich trotzdem noch verstärken sollte, denn die UO ist ja gerade für jagdlich motivierte Hunde eine wirklich starke Leistung ;-)

Liebe Grüße Anda

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@Anda2910

Jaaaa Anda ich arbeite seit 15 Jahren mit dem Clicker :-))!

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@sophia40

Siehste, dann kann doch gar nichta mehr schief gehen, ach wie schön, eine Clickerfreundin, die trifft man leider immer noch viel zu selten!!! ;-)

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Hinter der Schulter mit kreisenden Bewegungen sanft streicheln soll beruhigend wirken. Auch den äußeren Rand der Ohren massieren, das soll ein Akupressurpunkt sein. Manche schwören auf den Punkt zwischen und oberhalb der Augen. Ich habe einen guten Link gefunden, der diese Punkte zeigt, wobei ich es an den Schultern schonmal anders gesehen habe, nämlich weiter unten und quasi direkt hinter der Schulter..

http://www.pfoetchenfitness.de/Akupressur2006_neu.htm

Ich mache das manchmal auch bei Meiner, bei der vorherigen Hündin hat es geholfen hinter der Schulter kreisend zu massieren. Manchmal frage ich mich allerdings, ob wirklich die Berührung, die Bewegung hilft, oder vielmehr der eigene unbedingte Wille, dem Hund zu helfen, zu beruhigen, den der Hund spürt und wodurch sich eine gewisse Ruhe überträgt... ;)

In Deinem Fall, wenn Deine Sally unter größerer Anspannung steht, bist vielleicht auch Du innerlich unausgeglichener, unruhiger... Unbewußt. Weil Du spürst, dass es ihr nicht gut geht und ihr gerne helfen würdest.. Weiß der Geier ;)) Ich glaube allerdings fest daran, dass andere Wesen spüren, wem sie vertrauen können, wem sie folgen. Und natürlich schauen Hunde auch ganz genau hin, wie Du Dich verhältst. Deshalb finde ich oft, dass es vielen Hundehaltern mehr bringen würde, wenn sie an ihrer eigenen inneren Ruhe "arbeiten" bzw. diese hinterfragen ;).

Hallo aotearoa01,

danke für deine Antwort. Ich gebe Dir total Recht. Ich bin schon dabei an meiner Ruhe zu arbeiten. Jeden Tag mit bestimmten Übungen und ich nehme ebenfalls genau wie meine Hunde seit 3 Tagen Bachblüten.

Ich mache das mit dem Übungen und den Blüten seit 3 Tagen und merke schon eine deutliche Verbesserung.

Danke für den super tollen Link :-))..

Wie reagiert denn Deine Hündin auf die Bewegungen hinter der Schulter? Ist es so, dass je öfter Du es machst es immer besser ( Schneller wird)

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@sophia40

Bei meiner jetzigen Hündin mache ich das zB., wenn wir beim Tierarzt im Wartezimmer sitzen. Sie wurde dort mal ziemlich "geärgert", seitdem ist sie nicht mehr so locker.. Meist legt sie sich aber nach kurzer Zeit Kraulen hin und kann entspannen. Ich könnte natürlich auch die Situation meiden, indem sie im Auto wartet oder die TÄ würde sie sogar am Auto untersuchen, aber irgendwie...

Ich kann Dir nicht sagen, ob es schneller wirkt, da es nicht so häufig vorkommt... und ich habe auch noch nie bewußt auf die Dauer geachtet.

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@aotearoa01

Da kannste mal sehen sogar beim TA funktioniert das. Ich danke Dir sehr!

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@sophia40

Hinter jedem Häärchen im Pelz sitzen Nervenzellen. Hund merkt die kleinste Berührung, z.B. Durch Fliegen. Hunde haben extra Tasthaare, wir müssen annehmen, dass alle Haare eine weit bessere Empfindung haben als man denkt.

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@YarlungTsangpo

Ja es ist faszinierend, nech?

Ich sag ja, wenn man einmal dahinter steigt und weiß, wie das funktioniert, dann kann es wirkliche Wunder bewirken und wir machen das unbewußt so oft, ganz bestimmt hat jeder eine kon. Entspannung mit seinem Hund aufgebaut und weiß es teils gar nicht, weil z.B. immer in einer ähnlichen Situation bestimmte Worte gesprochen werden, die dann diese entspannte Situation mit diesen Worten verbindet und der Hund dann entspannt dadurch, dass machen wir eben oftmals ohne das wir es merken und das sind Verknüpfungen, die entstehen und uns so die "Macht" geben, dem Hund zu helfen.

Ihn nicht in seiner Erregung fest stecken zu lassen, ihn nicht mit seiner Angst alleine zu lassen...;-)

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@Anda2910

Ja - es gibt viele "Eselsbrücken" die wir unbewusst benützen und die "wundersam" funktionieren einen/ meinen Hund in eine entspannt, kontrollierbare Stimmungslage zu bringen.....

So meine überwachsamen Do Khyi, welche nach einer Stunde, einsamen Wanderns - mit mir dem Schaf - dann einen Wanderer erblicken, welche direkt auf uns zustrebt und diesen - es ist ihre Natur - dann sehr kritisch betrachten....

...." Ein leichter Griff an ein loses Halsband in der Mähne (geführt wird am Brustgeschirr) schon bin ich damit an einem Punkt zwischen Ohr und Schulterblatt, seitlich mit dieser Berührung und dann kommt der "egalisierende O-Ton" ....."den lasse mehr vorbei, der geht da spazieren..."

Schon entspannen sich die Hunde, ich Grüsse den Wanderer, meist kommt ein fröhlicher Gruss zurück und schon geht unsere Wanderung angenehm entspannt weiter....

So führe ich Herdenschutzhunde...

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@YarlungTsangpo

...und so tust Du das ganz gewaltfrei, wie schön ;-) Ein schönes Beispiel für jemanden der auch ohne Gewalt auskommt, sollten sich viele eine Scheibe von abschneiden! ;-)

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Ob das nun auch für "Draußensituationen" paßt, kann ich nicht sagen. Aber bei Unruhe zuhause streiche ich meinem die Ohren aus, zur Spitze. Der legt sich dann immer sofort - na ja: In Kürze hin. Er kommt auch oft von sich aus und hält mir den Kopf hin, damit ich das mach' :) Und danach pennt er dann!

Ohhh wie toll, das ist doch das Größte, wenn der Hund dann von alleine kommt oder? Toll!

Ja, das geht bei meinem beiden auch, nur draussen nicht. Habs aber auch nicht richtig versucht muss ich sagen.

Mensch Du, ganz lieben Dank für die Antwort ♥

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hihi, auf die idee bin ich bei den langen lappen von basker noch nicht gekommen :-D.

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@taigafee

mache mal -das ende finden sie besonders toll!

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@Beutelkind

:-)) :-)) Hi hi hi gröööhhhlll Beutelkind wie goldig ist das denn ?

Das Ende vom Ohr :-)) :-)).

Total goldig Dein Beitrag :-))

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@sophia40

So und nun noch eine meiner Beobachtungen bei "Sozialfamilie Do Khyi & Tibet Spaniel" also bei den etwas urtümlichen Asiaten:

Die Ohren scheinen bei diesen als "dominant verrufenen Hundetypen" im Sozialverhalten - bei der Interaktion eine sehr, sehr wichtige Rolle zu spielen - so bin ich überhaupt darauf gekommen in Erregungssituationen Ohrenpflege zu versuchen ( mit Erfolg) ....

Der im Sozialverband souveränste Rüde - putzt hingebungsvoll die Öhrchen der anderen Hunde in der Gruppe (soviel zur Dominanztheorie mit Alpha - Omega von uns Menschen) ... Diese scheinen das hingebungsvoll zu "dulden" - Die eigentlich ältere und auch sehr souveräne Do Khyi Hündin Nala, welche aber einen Erfahrungsmangel mit Hunden hat (Hündinnen und Rüden haben untereinander andere "Rangbeziehungen" es gibt kein Omega) schien das erst abzulehnen - als "nicht ruhig halten wollen" hat dann den "Vorzug" doch genossen...

Dasselbe betrachte ich heute bei meinem "Gruppenrest", dem Neuzugang Tashi, der nun zaghaft beginnt, Ambi's "Öhrlis" zu putzen.

Beauty, der Tibbi hat Welpen generell mittels der "Ohren" erzogen. Da gab es kein "Überschnauzgriff" sondern "es gab was an die Ohren"

Beauty hat auch die Do Khyi's erzogen!

Das Ohr ist also eine wichtige Stelle für Berührungen & Massagen auch unter Hunden.

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Wenn er bellt darfst du ihn nicht streicheln denn sonst lobst du ihn für das bellen, generell habe ich mal gehört dass man hunde garnicht beruhigen kann. Man muss denen falsches verhalten abtrainieren, vllt. mal ein buch über hundeerziehung kaufen, da steht bestimmt sehr viel hilfreiches drin.

Danke Dir sehr. Das ist aber so nicht ganz richtig.Wenn man es richtig macht und ihn richtig berührt dann beruhigt sich der Hund. Es ist nicht so, dass man ihn immer und automatisch damit belohnt.

Falsches Verhalten abtrainieren hilft dem Menschen aber nicht dem Hund.Denn die Unsicherheit / Anspannung ist immer noch da. Weil daran nichts geändert wurde.

Was ich meine basiert auf Vertrauen nicht auf abtrainieren.

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Inzwischen wissen wir mehr darüber - dieses ist eine Theorie von früher und sie ist falsch.

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nun ich kenne die "Entspannung / stressabbau" mit dem berühren am kopf OBEN,... zwischen den ohren,..hinter den augen ( musst testen) da gibt's stressabbauende punkte,.wenn die richtig ( leicht ) berührt werden - entspannt der Hund,...... am anfang vielleicht nur Hand ruhig auf den kopf legen,..bis die punkte gefunden sind. sind bei jedem Hund leicht versetzt --wegen der Kopfform.

Man super , ein Mensch der versteht was ich meine.Bin begeistert echt :-)). :-)).

Hab ganz lieben tausend dank. Also hiinten am Kopf zwischen den Ohren aber auch irgendwie in einer Gedachten Linie hinter den Augen?

Also würdest Du den Punkt beschreiben als zwischen den beiden Augenpaaren? Oder was meinst Du mit hinter den Augen?

Sorry, steht gerade auf der Leitung :-)). Verstanden habe ich oben am Kopf zwischen den Ohren, weiter nichts................ :-))

Kannst Du es näher beschreiben?

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@sophia40

Habs eben versucht, Ergebniss :-))

Sally hechtelt freut sich und springt an mir hoch......... hi hi hi, der Punkt war nicht richtig den ich gefunden habe :-))

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@sophia40

schwer zu beschreiben,.... ok,..also : augenwinkel - ohren ( stell dir da ne Linie vor ) dann ( ca. mittig etwas rauf ,.... fast wie Dreieck) da sollte der ""punkt"" sein,.... weicht eben durch Kopfform von rasse zu rasse etwas ab,.....einfach testen,...... :-)

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@karinnox

Ach soooo, den Punkt meinst Du. Alles klaro den Punkt kenne ich. Danke Dir, dann hatte ich es vorhin total falsch!

Danke Dir♥ ♥ ♥

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