Holz wird im Kaminofen zu Holzkohle

5 Antworten

Eiche ist ein Hartholz, macht kleinere Stücke, so ca. 30 cm im Umfang, dann sollte es funktionieren.

Eiche muss länger liegen als Buche oder andere Laubhölzer wegen des hohen Anteils an Gerbsäure, etwa 2 - 3 Jahre. Eichenholz muss gespaltet gelagert werden, damit Luft ans Holz kommt und es gleichmäßig abtrocknet.

Eiche braucht zum Verbrennen eine höhere Temperatur als Buche oder Kiefer. Vielleicht solltest Du die Eichenscheite zusammen mit anderem Holz verbrennen (Fichtenholz)?

Bei großen Scheiten benötigt der Ofen generell mehr Sekundärluft. Insbesondere dicke Scheite brennen gut , wenn man sie in ein Glutbett legt und wenn der Ofen schon auf Betriebstemperatur ist. Eventuell einfach mal nach dem Nachlegen Sekundär- und Primärluft öffnen und warten, bis die Scheite richtig angebrannt sind, dann die Luftzufuhr wieder drosseln.

Wir hatten Buche bestellt und gemischt mit Eiche erhalten. Wir achten immer darauf, dass Buche mit verbrannt wird, da sonst nix brennt. Primär und Sekundärluft ist offen. Meist sogar noch ein Stückchen die Ascheschublade und das Schüttelrost müssen wir ganz häufig öffnen. Das hatten wir all die Jahre nicht. Zudem lüüften wir soßweise, d.h, die Haustür auf und die Balkontür auf. Das oft am Tag. Ich weiß mir echt keinen Rat mehr. Birke haben wir nicht, brennt zu schnell weg. An Luftzufuhr drosseln brachen wir gar nicht zu denken.

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@Iina1234

wir lüften natürlich stoßweise (lustiger vertipper) ..lach

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Also ersteinmal kann bei der verbrennung von holz (so wie du es beschteibst) keine holzkohle entstehen. Da eiche ein sehr dichtes holz ist, welches auch viele gärbsäuren enthält, würde ich es erst in den kamin werfen, wenn das feuer richtig brennt. Eiche hat einen hohen heizwert und ist deshalb gut zum heizen geeignet.

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