Heizlüfter mit Asbest?

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9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Gammateser-ich glaube auf Bild 2 erkennen zu können,dass es sich um Asbest handelt. Besser Du entsorgst Ihn!

Neue sind nicht teuer-besser ist das.

lg

...und Asbest ist nicht immer einwandfrei zu identifizieren,in Glimmer kann auch Asbest sein. Asbest verboten seit 1993

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@ronchifocus

Vielen Dank. Ich werde das Ding dann mal beseitigen. Trotzdem interessiert mich, ob es wirklich Asbest sein könnte. Vielleicht ruf ich mal beim Hersteller an (Quelle / Privileg).

Die Bilder sind echt schlecht. Hier sind zwei nochmal im Detail: http://u37.img-up.net/?up=43werzm2lmh.jpg

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@Gammatester

Hi,Gammatester-super Fotos,bin ziemlich sicher,das da Asbest drin ist. Habe früher Nachtspeicheröfen Installiert,da war das Zeug auch drin. Um sicher zu gehen,musst Du das Teil untersuchen lassen.

PS-ich vermute hinter Deiner Frage"mehr Hintergrund"

lg

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Sieht stark nach Asbest aus. Wurde sehr häufig in Fons, Heizlüftern etc. eingebaut. Wir entfernen es oft aus Schaltanlagen, da sieht es genauso aus. Achtung: Das Zeug ist schwach gebunden, d.h. die Fasern setzen sich bei den geringsten Bewegungen frei.

Das sieht mir sehr nach Glimmerpapier aus, siehe hier

http://img.directindustry.de/images_di/photo-g/hochtemperatur-dichtung-399950.jpg

Das ist sehr hitzebeständig und wurde als Heizdrahthalter z.B. für Haartrockner und Heizlüfter verwendet. Wenn Du einen neuen Fön oder Heizlüfter kaufst, ist da genau das gleiche Material drinnen. Habe unten mal zwei Fotos meines 3 Jahre alten Philips - Haartrockners eingefügt.

Ich kann mich außerdem an einen Test in der Stiftung Warentest erinnern, der im Jahr 1987 Haartrockner auf Asbest geprüft hatte. Kein einziger hatte mehr Asbest enthalten und ein Haartrockner ist praktisch identisch aufgebaut wie ein Heizlüfter, nur kleiner.

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Danke für den Hinweis auf den Test von Stiftung Warentest. Hab aber gerade ne Anfrage beim Hersteller + Asbesttest am laufen. Ich melde mich, wenn ich genaueres weiß.

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@checkpointarea

Ok. Was du da sagst macht schon Sinn, aber: http://www.duesseldorf.de/umweltamt/bauschadstoffe/asbest.shtml

Schwach gebundene Asbestprodukte:

"In größeren Gebäuden (Bürogebäude, Kulturgebäude) wurden häufig schwach gebundene Asbestprodukte verbaut. Für den Brandschutz wurde in diesen Gebäuden oft Spritzasbest zur Beschichtung von Wänden, Decken und Trägern verwendet. Seit 1979 ist die Verwendung von Spritzasbest verboten. Im privaten Bereich fand schwachgebundener Asbest Verwendung in Brandschutztüren, Heizkörperverkleidungen und Nachtstromspeicheröfen, aber auch in Kleinelektrogeräten (Toaster, Fön, Heizlüfter u.ä.)."

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@Gammatester

Schwach gebundene Produkte sehen aber auch entsprechend aus, es würde keinen Sinn machen, diese als Heizdrahthalter zu verwenden, da viel zu porös und damit untauglich. So in etwa kann man sich schwach gebundene Asbestprodukte in etwa vorstellen: http://www.sf.tv/piccache/webtool/data/pics/vis/segment/3e/9e/3e9eedbc-b53b-4f3e-abe7-a6856c81228a_w640_h_m.jpg

Wir hatten früher Ende der 80er auch einen Privileg - Heizlüfter, der sah sehr ähnlich oder identisch aus. Ich schätze, der ist Produktion Ende der 80er und daher mit großer Wahrscheinlichkeit asbestfrei.

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