Haus aus PSB (Spannholz) Platten? Ist das möglich?

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Hallo PSB (Spannholz) –Platten sagen mir nichts. Auf dem Foto sind OSB-Platten zu erkennen. OSB-Platten in der richtigen Qualität als OSB 3+4 sind sehr gute und formstabile Platten. Verziehen tun sich meist nur die OSB 1+2, die bekommst du oft im Baumarkt, das ist nicht mehr als eine Verpackungsplatte in der Qualität wie Spannplatten, hat in einer Konstruktion meines Erachtens nicht zu suchen. Was mich an dem Foto stört ist das die OSB-Platte außen sitzt. Dies ist die billige Variante, besser innen die OSB (ist auch die aussteifende Scheibe) dann das Holzständerwerk (bitte nur KVH, siehe DIN und Bauregelliste) und auf das Ständerwerk eine DWD-Platte oder Holzweichfaserplatte. So hast du eine diffusionsoffene Wand (wie Goretex) was dir bauphysikalische Vorteile bringt.

Ich bin kein Profi was das bauen angeht, wohne aber in einem Haus in den USA - übrigens nicht aus Echtholz gebaut, sondern aus solchen Spanplatten. Hab hier schon viele Häuser entstehen sehen und bin entsetzt. Es wird oft ein Betonsockel gegossen als Fundament und dann ein Holzständerbauwerk draufgebaut. Darauf werden dann von der einen Seite diese Platten genagelt und bissle Dämmfolie und von der anderen Seite Rigipsplatten. Außen kommt noch eine Plastikverschalung dran, vorne eine Steinfront, Dach drauf und gut is. Dachziegel eher selten, meistens Dachpappe.Nicht so toll muß ich sagen. Das Wohnklima ist anders, die Häuser sind schlecht isoliert und anfällig für alles mögliche. Und unser Haus ist von einem der besseren Bauträger in einer teuren Wohngegend gebaut... Wie die Häuser sich bei einem Unwetter verhalten konnte man ja vor kurzem in Texas sehen. Vorteile sind das es schnell geht beim Bau und ein nachwachsender Rohstoff ist, vermutlich auch günstiger als ein Haus aus Stein.

Wenn du ein solches Haus in Holzständerbauweise bauen möchtest, brauchst du ohnehin einen Architkten. Es wäre zu langwierig, hier alles lang und breit zu erklären. Ein Architekt kann dir alle Fragen qualitativ hochwertig beantworten. Wenn nicht, ist es ein schlechter Architekt und du solltest einen anderen nehmen. Grundsätzlich ist die Holzständerbauweise eine funktionierende Sache, hat aber wie alles im Leben Vor- und Nachteile gegeüber der konventionellen, massiven Bauweise. Ich persönlich würde mir jedoch nie ein Haus aus Holz bauen. Und noch eins: Schreibt bitte nie wieder Rehgibs. Das hat nämlich nichts mit einem "Reh" und auch nichts mit "gibste mir mal bitte" zu tun. Wenn es sein muss, dann schreibt bitte Rigips. Wobei das auch nicht wirklich korrekt ist, denn ihr meint sicherlich GK-Bauplatten (Gipskarton-Bauplatten). Rigips ist lediglich ein Hersteller. Ungefähr so wie Tempo bei den Papiertaschentüchern.

Was gegen eine feuchte Wand

Hallo Liebe Comunity,

um kurz zur Sache zu kommen: Ich habe mir ein Haus gekauft und bei mir in meinem 'Hobbyraum' hatte ich eine feuchte Wand, die evtl irgendwann mal anfangen kann zu Schimmeln. Das Haus hab ich renovieren lassen und dabei haben die Bauarbeiter vor die feuchte Wand (abstand von der Wand ca. 10cm) 2,22cm dicke OSB-Platten und da drauf normale Gipskartonplatten befestigt. Nach absprache mit einem Freund der Stuckateur ist, meinte er, das die Wand anfangen könnte in 1-2 Jahren zu schimmeln. Er hätte Fermacel Platten anstatt der OSB-Platten genommen, hat er noch hinzugefügt.

Meine Frage nun, kann ich den Zwischenraum zwischen der feuchten Wand und der OSB-Platte mit irgendwas füllen, das evtl die bevorstehende Schimmelbildung verhindern kann?

Irgendwie bin ich auf Styropor gekommen, das ja eigentlich gut zum Dämmen ist, und habe mir überlegt den Zwischenraum mit Styroporkugeln zu füllen. Würde das was bringen oder würde das Styropor den Schimmel schneller zur OSB-Platte transportieren?

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Wie schütze ich ein Haus gegen Feuchtigkeit, das im Winter nicht bewohnt ist?

Hi Zusammen,

folgende Ausgangssituation: Wir besitzen im Ausland ein Haus (BJ. 1910 mit 80cm dicken Wänden), welches direkt am Hang gebaut ist und wir ungefähr 3 mal im Jahr für 2 Wochen hinfahren. Wenn wir zu Ostern hinfahren und es aus dem Winterschlaf holen, dann riecht es im Keller sehr modrig und Schimmel setzt sich teilweise an den Wänden an. Der Keller, der weiter in den Hang rein ragt ist, ist am stärksten betroffen und da blättert ordentlich der Putz ab, aufgrund der Feuchtigkeit die vom Hang reindrückt. Dann wird erst mal ordentlich gelüftet. Wen wir aber im Sommer kommen, dann haben wir nicht das Problem. Es müffelt zwar ein bisschen, aber mit ein wenig Stoßlüften ist es wieder ganz ok.

Jetzt zur Frage: Welche präventive Maßnahme sollten wir eurer Meinung nach machen? Normalerweise sagt man ja: was von außen kommt, muss von außen bekämpft werden. Eine Ausgrabung von außen ist nicht möglich, da wir über 10 Meter Länge ca. 4 Meter tief graben müssten Selbstverständlich ist es schwer ohne Begutachtung der Bausubstanz (Bauwerksdiagnostik) eine ordentliches Statement abzugeben, jedoch haben wir familien-intern unterschiedliche Ansichten: DA meine Mutter Angst hat, dass das Haus komplett zerfällt, so möchte Sie im ganzen Haus eine Gas Etagenheizung mit Heizkörper installieren, damit Das Haus auch im Winter eine konstante Wärme hat. Dementsprechend müssten wir den ganzen Winter heizen, ohne dass überhaupt jemand im Haus lebt. Ich zum Beispiel, würde diese enorme Investition nicht tragen wollen und den dazugehörigen Rattenschwanz mit enorm erhöhter Gas – und Stromrechnung bis zu meinem Tod und darüber hinaus. Ich hätte erst mal versucht jemanden zu finden der mit Injektion arbeitet oder horizontale Sperren mit Edelstahl oder einfach kompletten Putz ab, dann Grundierung, Dichtschlämme, flexible Spachtelmasse und Sanierputz drüber. Das müsste für die nächsten 10 Jahre langen und dann eben nochmal.

Was meint ihr?

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Dachgeschoss - Neubau

Hallo,

wir bauen ein Haus und das Dachgeschoss soll mit ausgebaut werden. Der Bauleiter meinte, daß im DG auf dem Fussboden und auf die OSB Platten noch unbedingt ein Trockenestrich gelegt werden soll, bevor wir Laminat einbauen, damit man im Geschoß darunter keine Schritte (oder Plattenbewegungen) hören kann...Ich behaupte dagegen, daß auf die OSB Platten eventuell die dickste Trittschalldämmung verlegt werden kann und dann das laminat. Wer weiß es genau und kann uns hier was empfehlen??

Danke!

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Wieviel würde es ungefähr an Materialen kosten (hauptsächlich das Holz), dieses Bett nachzubauen?

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Eignen sich OSB 3 Platten zur Lärmdämmung?

Ich will eine Gesangskabine mit OSB 3 Platten bauen. OSB 3 Platten haben eine Dichte von 600 Kg/m3, eignen sich OSB Platten zur Lärmdämmung sodass man von draußen nciht hört was in der Gesangskabine gesungen wird?

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Kann ich OSB 15mm Platten im 90° Winkel verschrauben ohne das das Holz ausbricht und das einigermaßen stabil ist, oder muss ich zwingend winkel dazu benutzen?

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