hat man als fluggerätelektroniker gute zukunftsaussichten?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

als FZE (früher hießen die Kollegen Flugzeugelektriker) hast Du doch gute Berufsaussichten. Eine Berufsausbildung in Deutschland genießt immer noch weinen guten Ruf und mit den europaweit anerkannten Fähigkeiten der Teil-66 (Qualifying Staff) hast Du eine sehr gute Basis für einen Job in Deutschland, aber eben auch in ganz Europa.

Wenn Du die Ausbildung abgeschlossen hast und Dich weiterqualifizierst, stehen Dir diverse Möglichkeiten offen:

  • bei einer Airline als Stationsmechaniker im In- und Ausland

  • in der betriebseigenen Aus- und Weiterbildung tätig sein

  • ein Studium zu absolvieren

  • bei einem Flugzeughersteller tätig zu sein, z. B., als Repräsentant Airlinekunden weltweit besuchen und beraten. Diese Reps (z. B. von Boeing oder Airbus) sind fast immer Techniker und helfen bei der Lösung von Problemen, die erst im Betrieb auftauchen.

Auch wenn der Weltluftverkehr im Augenblick langsamer wächst als noch vor Jahren gedacht, sind die Jobaussichten in der Luftfahrt mit einer soliden Ausbildung doch immer gut. Du musst halt nur flexibel bezüglich Deines Arbeitsortes sein und Dich nicht unbedingt auf Deutschland beschränken.

Danke für den Stern!

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Das ist keine Ausbildung sondern bloss eine weiterbildung.

Na ja, die Aussage ist so nicht richtig. Es sind schon dreieinhalb Jahre Lehrzeit erforderlich ebenso wie ein Besuch der Berufsschule. Natürlich kann man auch als Quereinsteiger - mit Gesellenbrief und dann verkürzter Ausbildungszeit - als Fluggeräteelektroniker anfangen.

Und "bloss eine Weiterbildung" ist natürlich Quatsch, denn jede Weiterbildung im Bereich Luftfahrzeugtechnik erfordert nach der Teil-66 (Qualifying Staff) der EASA-Richtlinien ständiges Lernen und das Ablegen von Prüfungen unter Aufsicht der Luftfahrtbehörden.

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