"Handgreiflich" in einer Beziehung?

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5 Antworten

Eine Vorliebe für SM hat nichts mit fehlender Impulskontrolle und häuslicher Gewalt zu tun.
Das erst mal vorab.
SM verlangt von den Beteiligten im Gegenteil ein hohes Maß an Feinfühligkeit und Selbstkontrolle. Ich selber habe zwar so gar keinen Vertrag damit, bin aber gut genug mit SM-Liebhabern befreundet, um sich auch über sexuelle Themen zu unterhalten.

Nein, was Dir zustösst, wird "häusliche Gewalt" genannt.

Und es freut mich zwar aufrichtig, wenn er sich dagegen professionell helfen lässt, aber die entscheidende Frage stellst Du ja selbst:
Was, wenn er Dich wieder schlägt?
Bis eine Therapie dauerhaft greift, vergeht Zeit, und ob sie das wirklich tut, steht noch in den Sternen. Genauso, ob er die Therapie tatsächlich durchhält.

An Deiner Stelle würde ich mich trennen, und zwar sofort.
Was irgendwann mal wird, weiß man nicht, aber erst mal sollte sich jeder von Euch beiden um sein eigenes Ding kümmern.
Und Dein Ding kann mit Sicherheit nicht sein, eine angstbesetzte Beziehung in Gewalterwartung und Ungewissheit zu führen.

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und er möchte mit SM nichts mehr zu tun haben. 

Wer eine gewisse sexuelle Neigung hat kann die nicht ablegen wie ein altes Paar Schuhe. Du bist für diesen Mann 1. zu jung, 2. zu unerfahren. Der fährt mit dir um die Ecke wie er es braucht und du lässt es dir großmütig gefallen.

Ich liebe ihn und möchte mein Leben nicht mehr ohne ihn gestallten

Du liebst es also geschlagen und respektlos behandelt zu werden? Denn auch das gehört zu seiner Persönlichkeit. Wenn das so ist dann kann man dir nur alles Gute wünschen

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Du musst dich entscheiden: Willst du dich verkloppen lassen, wann immer ihm ein Furz quersitzt oder willst nicht doch lieber dein Leben in die Hand nehmen und ohne den Schläger gestalten?

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Ich persönlich kenne zwei Choleriker (allerdings besteht derzeit kein Kontakt mehr) und einen jungen Mann (ist erst 25), der immer wieder Probleme mit seinen Aggressionen hatte. Innerhalb der letzten 2 Jahre hat er sich stark verändert, sodass ich annahm, es lag wohl an der Pubertät. (Außerdem hatte es bei ihm mit ca 14 angefangen und wurde damals immer schlimmer.) Irgendwann weitete sich das aus. Es gab Wochen, in denen er jeden Tag 4-5 Ausraster hatte & auch handgreiflich wurde.
(Bspw. schrie er wie verrückt, rannte auf mich los, wollte dann die Tür meines Raumes eintreten, weil ich ein Glas mit einem kleinen Rest Orangensaft im Sommer in der Küche hatte stehen lassen ... Ja, das ist wirklich mein ernst.)

Ab seinem 20. Lebensjahr hatten wir zwei ein halb Jahre kaum noch Kontakt. Danach wieder häufiger & er benahm sich stets "normal" bis ich dachte, er sei es ebenso.

- Leider ist dem nicht so. Als wir dann in dieser Zeit wieder zeitweise zusammenleben mussten, zeigte er schließlich sein "wahres Gesicht"
Handgreiflich wurde er nicht mehr aber seine Aggressionen (auch aufgrund von Lapalien) waren nicht auszuhalten, sodass ich - nach all den Jahren - wieder richtig Angst bekam.

Soo, ziemlich lange Rede, kurzer Sinn:
Ich bin überzeugt, dass sich solche Menschen nicht ändern.

Es ist dein Freund, du liebst ihn, lebst mit ihm zusammen & magst ihn nicht verlassen. Verständlich.
Aber nun musst du selbst entscheiden, ob du mit so etwas leben kannst.

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Ähnliche Erfahrungen braucht hier niemand zu haben. Alleine die Vorstellung genügt den meisten von uns um zu sagen nee Danke, mit dem nicht.

Was dir zu raten wäre, kannst du dir an einem einzigen Finger abzählen!
Wieso fragst du überhaupt noch?

 Ein drittes mal wären schon mindestens 2 mal zuviel!
Sollten wir hier Wetten abschließen dass es ein 3tes und weitere male geben wird? Welcher Wetteinsatz wäre angemessen?


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