Hackamore beim springen?

4 Antworten

Ein Hackamore ist zu behandeln wie eine blanke Kandare, denn sie ist nichts anderes. 

Aus meiner Sicht wird diese Zäumung sowieso viel zu oft für das Reiten in "Anlehnung" genutzt - das Pferd läuft ja soooo toll damit. Klar, weil es durch die ganze Hebelwirkung den Schädel mal runter nimmt. 

Nein, beim Springen hat aus meiner Sicht niemals eine blanke Kandare etwas zu suchen - das ist absoluter Missbrauch vom Hackamore, wenn damit gesprungen wird. 

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – über 20 Jahre Reiterfahrung und 2 eigene Pferde

Wenn man damit umgehen kann und es richtig eingesetzt wird, kann man damit natürlich reiten aber nicht springen und vorallem ist es nicht zum Reiten in Anlehnung gedacht!

Wenn man sich aber ansieht wie manche Profis damit umgehen.... na da versteh ich wirklich nicht, wieso man sowas erlaubt. Aber gut, ab einer bestimmten Klasse stören sich nur noch wenige daran, wenn das Hackamore oder die Kandare komplett auf Anschlag ist. Dann ist das schön und wow, wie toll das Pferd läuft.

Aber gut, da gehen die Meinungen auseinander!


Jeder Reiter ist selbst dafür verantwortlich, das richtige Gebiss für sich und sin Pferd zu suchen. Wenn der Reiter also damit umgehen kann und Pferd+Reiter gut damit klarkommen, ist das absolut kein Problem. Ein Gebiss ist immer nur so scharf, wie die Reiterhand.

kein einziges Pferd springt freiwillig. Es sind Fluchttiere, die rennen weg. Zum Springen werden sie gezwungen.

Natürlich Springen Oferde in der Natur ! Was meinst u denn wenn da mal ein Baumstamm liegt und sie gesagt werden . Na klar sie laufen außen herum , alles klar

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@SunshineHorse

Da muss ich musso zustimmen! Kein Pferd würde in freier Wildbahn freiwillig springen, eher würden sie den längeren Weg außenrum nehmen, aber niemals springen. Warum? weil sie nicht wissen was z.B. hinter einem Busch oder einem großen Baumstamm ist, könnte sich ja etwas dahinter verstecken - es sind Fluchttiere.

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Richtig. Aber du kannst die heutigen Haus- und Sportpferde nicht mehr mit den Wildpferden vergleichen. "Zucht und Selektion".

Meine Mutter hatte mal einen Hessenwallach. Ein tolles Pferd. Wir ließen unsere Pferde immer alleine aus der Box zur Koppel laufen. (Sicheres Grundstück. Konnte nichts passieren.) Einmal kamen alle wieder zurück zu Stall gelaufen. Bis auf den Wallach. Der Stand als einziger friedlich grasend auf der Wiese. Der Grund war ganz einfach, über Nacht war das Gatter zugefallen, und er war der einzige der drüber ist. Gezwungen hat ihn dazu aber niemand. Wohlgemerkt war der Herr damals 22.

Und mal ganz im Ernst. Hast du mal versucht 600Kilo-+ Lebendgewicht zu etwas zu zwingen, was sie nicht wollen? Wenn ein Pferd nicht springen will, wird es auch nicht springen. Zumindest wird es nicht mit gespitzten Ohren vorm Sprung noch beschleunigen.

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