Haben sich eure Eltern um euch gekümmert?

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein. 

Ich wurde physisch und psychisch misshandelt. Und habe keine gute Erinnerung an meine Kindheit und Jugend. 

Meine Mutter war despotisch. Und ließ ihren Frust immer an mir aus. Meine Geschwister hatten da weniger drunter zu leiden. Ich war eben das geborene Opferlamm. Mein Vater war selten da. 

Ich war froh, als ich endlich ausziehen und mein eigenes Leben leben konnte. Das konnte ich allerdings erst mit 23 Jahren, weil es damals ja keine Wohnungen gab. 

Meine Kinder habe ich dagegen liebevoll erzogen. War gar nicht so schwer. Brauchte ja nur das Gegenteil von dem machen, was meine Mutter mir angetan hatte. 

Nein Leider nicht.

Meine Eltern waren nicht für mich da und sie hatten auch kein Interesse an mir. Ich habe auch noch einen Bruder der der Liebling bei meinen Eltern war und sich mehr um ihn gekümmert hatten als um mich. 

Wir sind mit 4 Jahren ins Heim gekommen. In der Zeit hatte wir auch weiterhin kontakt zu unserer Mutter die uns regelmäßig besuchte.

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern als wir zum ersten mal ins Heim gekommen sind, dort hat es mir gut gefallen, muss ich zugeben.

Wir blieben ungefähr 2 Jahren dort, wovon wir von dort aus zu einer Pflegefamilie gebracht wurden. Dort blieb ich auch fast 3 Jahre lang und mein Bruder 2, bis das Jugendamt entschied das wir wieder ins Heim sollten. Was ich eigentlich bis heute nicht verstehen kann warum das Jugendamt so tickt. Es ist doch besser in einer Pflegefamilie aufzuwachsen als im Kinderheim!

Und von da aus blieb ich bis ich 17 war, mein Bruder noch etwas länger.

Mit 17 Jahren war ich so Du*m und wollte unbedingt zu meiner Mutter weil ich nicht mehr im Heim sein wollte, sondern ich wollte in einer Familiären Umgebung aufwachsen (was eigentlich schon zu spät war), was ich hinterher auch ziemlich bereut habe, weil ich sie in der Zeit erst richtig kennenlernte und der Rest meiner Familie auch!

Meine Eltern haben mein Bruder Bevorzugt.

Sie waren nicht bei meiner Einschulung dabei, aber die meines Bruders schon.

Nachdem ich bei ihr eingezogen bin ist das basiert.

Sie haben mich nie im Krankenhaus besucht, nicht mal angerufen haben sie mich. Aber wen mein Bruder im Krankenhaus war, wurde er fast jeden Tag besucht.

Meine Mutter hat mich ständig angelogen.

Sie hat mir auch erzählt das ich nicht gewollt bin und es schon zu spät war mich abzutreiben. Und das gemeinste an der Sache war, als sie es mir erzählt, sie sagte es so, als ob man über das schöne Wetter reden würde, sie hat sich dabei anscheinend nichts gedacht, das es mir denn Boden unter den Füssen wegreißen würde und es mich extrem verletzen wird. Sie hat sich auch nie dafür entschuldigt.

Sie hat mich sogar mal beklaut (Große Geldsumme) und sie hat sogar zugelassen das ihr Neuer Lover mein Kaninchen einfach so Schlachten darf. Ich bin schon lange Vegetarierin und am ende hat es keiner gegessen.

Sie hat es sogar zu gelassen das ihr Freund mich ständig befummelt und angefasst hat. Sie meinte es sei nur Spaß, was ich aber nicht so gesehen habe!

Als ich 18 wurde habe ich gleich die Chance ergriffen und bin wieder ausgezogen.

Mit 21 bin ich ganz von meiner alten Umgebung weggezogen. Wo ich noch Telefonisch kontakt zu meiner Mutter hatte, die mir eine Zeitlang jeden Monat 50 Euro hochgeschickt hatte (Damit ich das Geld wiederbekomme das sie mir geklaut hatte, was sie auch immer geleugnet hatte!). Als ich die Summe zusammen hatte, habe ich denn Kontakt ganz abgebrochen weil ich mit so einer Frau, die sich Mutter schimpft, nichts mehr zu tun haben will. Bis heute besteht kein Kontakt mehr zu meiner Familie. Warum soll ich auch bei einer Familie bleiben die kein Interesse an mir hat?!

Und mir geht es sehr gut ohne ihnen. Manchmal vermisse ich es zwar eine Liebe Familie zu haben und frage mich auch wie es währe wenn mein Leben anders verlaufen währe aber ich bin trotzdem Glücklich.

( Das ist jetzt keine Leidensgeschichte oder "habt Mitleid mit mir!" Geschichte. Ich habe mit der Vergangenheit abgeschlossen!)

Ich finde das schon gut was du schreibst... über so etwas kann man ja mal erzählen... außerdem ist es ja etwas, was dir passiert ist und wofür du wahrscheinlich wenig kannst... Es gibt ja diese Fälle "Selbst Schuld - kein Mitleid", wenn Personen genau wissen, dass ein Verhalten schlecht ist und sich dauerhaft negativ auswirken wird, sich dafür entscheiden dieses aber trotzdem fortzuführen - dann gibt es später auch kein/weniger Mitleid, denn sie wussten ja vorher schon Bescheid... aber wenn jemandem etwas Schlimmes zustößt, wofür die Person ev. auch gar nichts kann, dann ist das schon auch schlimm... würde ich mal sagen...da kann ich schon auch Mitgefühl/Mitleid haben, denn das kann ja jedem passieren...

Immerhin hat dir deine Mutter immer mal wieder 50 Euro hoch geschickt...  wenn sie es schon geleugnet hat, dass sie das Geld geklaut hat, dann hätte sie ja auch dabei bleiben können und gar nicht daran denken müssen, irgendetwas davon zurück zu geben...  aber da war offenbar doch noch guter Wille vorhanden?

Ist auch was - aber deine Mutter scheint halt ganz schön überfordert gewesen zu sein... wie so viele Leute... die vorherige Generation hatte ja auch oft keine gute Kindheit und kaum jemand war für diese wirklich "da" - ich hab mir ja auch von meinen Großeltern erzählen lassen, wie deren Kindheit verlaufen ist... die Gesellschaft und die Umstände waren noch anders...  weshalb sie sich schwer tun anderen etwas zu geben und vorzuleben, was sie selber zuvor nicht erfahren haben... 

Eine liebe Familie und gute Freunde in einer schönen Umgebung zu haben, wünschen sich wohl die meisten Menschen - ich auch... dann kann man sich gut fühlen... und auch Spaß haben - dann überwiegen die sonnigen Seiten des Lebens... während, wenn das alles nicht da ist, die schattigen Seiten überwiegen... 

0

Ja, im Großen und Ganzen sind meine Eltern sehr gute Eltern (bin 13, da ist man ja eh noch ein halbes Kind^^). Sie haben erziehen mich sehr aufklärend. Ich kann mit ihnen über alles reden, egal ob Schule oder Gefühle oder sogar Jungs (auch mit meinem Dad!^^). Beide sind Lehrer und haben mir in den ersten Schuljahren viel geholfen. Sie haben immer überprüft, dass ich ordentlich schreibe und so.

Unter der Woche haben sie nicht so viel Zeit für mich. Morgens gehe ich fast immer als Letzte aus dem Haus und wenn ich nachmittags heimkomme, gibt es wenn dann Brotzeit. Danach machen beide Mittagsschlaf und ich witme mich Hausaufgaben und danach meinen Hobbys. Abends essen wir gemeinsam, aber mehr auch nicht. Am Wochenende unternehmen wir aber tolle Ausflüge, wir gehen alle sehr gerne wandern.

Leider sind sie in vielen Punkten sehr... konservativ und stur. Ich spiele zum Beispiel seit 8 Jahren sehr gerne Videospiele (Pokémon, Zelda...). Das hat mein älterer Bruder zu verantworten, der mir als ich sechs Jahre alt war seinen Gameboy gezeigt hat ;)

Pokémon war von da an immer der Sündenbock für sie. Ich war mal schlecht gelaunt: Definitiv wegen Pokémon. Und so weiter. Generell haben sie ständig gesagt, wie dumm diese Spiele sind, haben mich aber im zeitlich begrenzten Rahmen weiterspielen lassen. Sie haben auch immer gemeint, dass ich das bald aufhöre (habe ich aber nicht, warte gerade gespannt auf den Release von Pokemon Sun & Moon^^). Erst dieses Jahr haben sie angefangen, meine Leidenschaft endlich zu akzeptieren, nachdem mein Bruder (der eigentlich selber nicht mehr wirklich zockt, zumindest nicht Nintendo^^) ihnen erklärt hat, dass er den Eindruck hat, wir würden uns durch ihre Sturheit stetig distanzieren.

Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, began daheim der Stress. Irgendwie kam so eine Affärensch*ße von meinem Vater auf, die für Stress, Streit und Tränen sorgte. Meine Eltern streiten sich immer mal wieder heftig, aber letztenendes wohnen wir immer noch alle unter einem Dach. Seit ein paar Monaten nehme ich dabei immer so ein bisschen die Schlichterrolle ein. Das heißt, ich bilde die Brücke zwischen beiden und tröste z.B. meine Mutter.

Ich bin ein Mensch, der schnell erkennt, wenn es anderen nicht gut geht und gleichzeitig gut die eigenen Gefühle verbirgt. Diese Eigenschaft fehlt meinen Eltern. Ich merke immer, wenn sie schlecht drauf sind und hake dann nach und tröste, aber sie merken es nicht oder sagen zumindest nichts. Wenn ich ihnen konkret sage, dass und was mir Sorgen bereitet, dann kümmern sie sich schon, aber jetzt bin ich mit 13 nunmal in einem Alter, wo man auch mal Probleme (z.B. mit den ersten Erfahrungen im Thema Verliebtheit) hat, wo man nicht direkt etwas sagt. Da würde ich mir dann schon manchmal wünschen, dass mich jemand von sich aus fragt, ob es mir gut geht, aber wahrscheinlich sollte ich meine Fassade einfach mehr bröckeln lassen.

Meine Eltern sind generell sehr locker und cool. Wir hören dieselbe Musik, die gleichen Sendungen (Neo Magazin Royale <3) und lachen über dieselben Dinge.

Abschließend kann man also sagen: Die Zeit, die wir miteinander verbringen, ist eine gute Zeit. Ich habe tolle Eltern.

Das klingt ja toll... für deine 13 Jahre kannst du dich auch schon sehr gut ausdrücken... gut schreiben...

Pokémon als Sündenbock... was finden deine Eltern denn so dumm daran? Ist doch ein kreatives Fantasy-Spiel... ich mochte das auch gerne... Und wenn Spiele wie Pokémon dumm sind, was ist dann im Vergleich dazu "klug"?

1
@DBKai

Danke :)

Ich mag Pokémon auch immer noch sehr gerne. Ich denke, sie sind, auch wenn das jetzt fies klingt, einfach zu alt, um sowas zu mögen und zu verstehen. Aber was soll's, solange ich spielen darf ist mir mittlerweile nicht mehr so wichtig, was sie davon halten.

Immerhin wissen sie zu schätzen, dass ich keine 18+ Shooter spiele ;)

0

Nein, nicht wirklich.

Ich bin das erste Kind und da meine Eltern weiter gearbeitet haben, war ich bei Oma und Opa. Da ging es mir total gut, ich habe beide sehr geliebt und sie haben sich mehr als gut um mich gekümmert.

Meine Eltern waren da anders und ich habe nur zu meinen Großeltern eine wirklich Beziehung aufbauen können.

Nach mir kamen dann meine Brüder, da ist meine Mutter zu Hause geblieben und sie hat eine ganz andere Verbindung zu ihnen, ich war da irgendwie außen vor. Das habe ich natürlich immer bemerkt aber als Kind hat es mir nichts ausgemacht, ich hatte meine Oma und ein paar Tanten, ich war sehr oft bei ihnen, ich fand das normal und angenehmer als zu Hause.

Jetzt, als Erwachsene, habe ich eine etwas engere Beziehung zu meiner Mutter, das liegt aber an mir, ich weiß, dass meine Mutter nicht ewig lebt und deswegen verbringe ich mehr Zeit mit ihr. Aber so eine innige Beziehung wie zwischen meiner Tochter und mir, werden meine Mutter und ich nie haben. Was aber nicht schlimm ist, ich habe alles von meinen Großeltern bekommen.

Ich bin ein Ostkind und hatte gute Eltern....auch streng was die Eltern auch sein müßen...man wird ja auch auf ein Leben ohne Eltern vorbereitet wenn man auszieht....egal was war, im Kindesalter oder auch wenn man Erwachsen ist, meine Eltern waren immer für mich da....und das sollte bei einer guten Erziehung auch anders herum sein. Man merkt erst was man an denen hatte wenn einer stirbt.

Ich kann nur positives sagen. 

Und ich denk für meine Kinder bin ich auch eine gute Mutter.

Was möchtest Du wissen?