Grundschullehramt Mathematik

5 Antworten

Mathematik ist allg. das Angstfach angehender GrundschullehrerInnen und das ist nicht ganz unbegründet, denn je nach Uni fallen im ersten Durchlauf bis zu 2/3 in diesem Fach durch.

Der Stoff geht recht weit über den der gymnasialen Oberstufe hinaus und unterscheidet sich auch Inhaltlich z.T. sehr stark von der Schulmathematik, man lernt dort Inhalte, die man für seinen späteren Beruf nicht im geringsten benötigt.

Das gilt aber auch für andere Fächer, andere wichtige Inhalt hingegen wie z.B. Didaktik, psychlogische Fachkunde etc. kommen völlig zu kurz. Die Ausbildung zur GrundschullehrerInn ist dringend reformbedürftig und gehört meiner Meinung nach ganz von der Uni losgelöst in einen Schulischen Ausbildungsgang mit viel Praxisanteil und weniger überflüssigen Theoriekropf.

Mathe soll auf fürs Grundschullehramt sehr schwer sein - ist aber wohl eine Aussage, die nicht gerade von Mathe-Freaks stammt. Insofern würde ich das nicht überbewerten.

Ansonsten finde ich das eine gute Seite:

www.lehrer-werden.de

Wie schwer das Teilstudium der Grundschulmathematik ist, hängt ganz von deiner Uni ab.

An einigen Universitäten ist es im Grunde genommen dein Schulstoff - Ansis I bis II der lineare Algebra etc. pp

Außerdem geht es auch Universitäten, an denen weit über die Schulmathematik hinaus studiert wird. Das wird man als Grundschullehrerin genau so wenig brauchen, wie den oberen Schulstoff.

An der Universität in Halle zum Beispiel (glaube ich!) allerdings, studierst du die Grundelemente der Mathematik und Geometrie.

Also informiere dich doch einfach mal an den Universitäten und viel Spaß beim Studieren - auch ich will später mal Lehramt auf Grundschule studieren ;)

LG Sascha

Hi,

Mathematik ist das Angstfach schlecht hin. Warum? Weil es etwas völlig anderes ist, als man bisher in der Schule gemacht und "Mathe eh böse ist".

Du wirst vieles was ihr in den ersten Semestern macht nicht wiedererkennen. Aber das macht nichts. Mathe ist keine Zauberei. Wichtig ist, dass du alle Übungsaufgaben selbständig (bzw. noch besser: aktiv in einer Gruppe) löst. Es ist normal, dass du nicht alle Aufgaben alleine lösen können wirst. Das macht aber nichts.

Ja, es gibt durchfallquoten von z.T. über 70%. Warum? Weil die allermeisten alle Übungsaufgaben nur abschreiben und nicht in die Übung gehen. Wer selber alles bearbeitet, wird die Klausuren auch bestehen.

Das Niveau schwankt von Uni zu Uni. An den meisten Unis gibt es aber extra Betreuer für Lehramtsstudierende. Wer es will, der packt das auch!

Und noch zuletzt: Besuche den Mathevorbereitungskurs. Wenn es einen für Lehrämtler gibt, dann den. Ansonsten ruhig den für die Monobachelor Mathematiker. Auch wenn man hier nicht alles versteht, hilft es gerade zu Anfang sehr.

Viele Grüße!

An den meisten Unis gibt es aber extra Betreuer für Lehramtsstudierende

Ist Grundschullehramt nicht sowieso PH?

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@Ennte

Das mag sein. Macht das einen Unterschied für die Aussage?

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@EnteWurzel

Wenig. ZB kann man sich nicht einfach in den Bachelormathevorkurs hocken wenn nicht gerade ne Uni in der Nähe ist. Ansonsten weiß ich nicht wie sehr deine Aussagen auf PH und Grundschullehramt zutreffen. Auf die Uni passts definitiv, deshalb auch der Daumen ;) - einfach nur eine Sache die man eventuell beachten sollte bei der Planung.

PS: Man hab ich grad lang auf der Leitung gestanden bei deinem Nickname :D

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@EnteWurzel

ok, das mit den PHs scheints wohl vor allem (oder nur) in BW zu geben. Interessant. Vielen Dank ;)

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@Ennte

PHs sind einfach Pädagogische Hochschulen und eben auf Lehramt konzentriert.

LG Sascha

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Das hängt sehr davon ab, WO du studierst.

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