Hallo,

das kommt immer darauf an, was du mit dem Diagramm darstellen willst. Meistens kannst du das als eine Art Funktion formulieren und schreibst dann auf die y-Achse den vom anderen abhängigen Wert, jener kommt auf die x-Achse.

Bei deinem Beispiel mit Zeit und Temperatur muss du dich also Fragen, was genau du jetzt darstellen willst: 

Willst du den zeitlichen Verlauf einer Temperatur darstellen (z.B. Abkühlen eines Körpers), also die Temperatur in Abhängigkeit von der Zeit? Dann sollte normalerweise die Zeit auf die x- und die Temperatur auf die y-Achse.

Anders sieht es aus, wenn die Zeit von der Temperatur abhängt, du also zum Beispiel wissen willst wie lange ein Marathonläufer bei bestimmten Temperaturen braucht. Dann willst du die Zeit in Abhängigkeit von der Temperatur wissen, entsprechend kommt die Temperatur auf die x- und die Zeit auf die y-Achse.

Es gibt also keine festen Regeln, sondern du musst dir einfach immer überlegen, was du denn jetzt darstellen willst.

mfg

Ennte

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Je nachdem was dabei konstant gehalten wird: die geschwindigkeit v? Dann gilt l = mvr also l ~ r. Die winkelgeschwindigkeit omega? Dann gilt entsprechend l ~ r^2.

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Hallo,

viel zu erklären gibts da nicht:

F ist die Spannkraft der Feder, D die Federkonstante und Delta L gibt an, wie weit die Feder aus der Ruhelage ausgelenkt wurde (wobei die Ruhelage die wäre, bei der die Feder keiner Kraft ausgesetzt ist).

Das Hookesche Gesetz sagt jetzt, dass die Spannkraft proportional zur Auslenkung ist. 

Das macht die Rechnung mit solchen Federn ziemlich einfach und führt zu weiteren Konzepten wie harmonischen Oszillatoren, die in der Physik an etlichen Stellen als sehr gutes Modell verwendet werden können. Dazu ist allerdings ein wenig mehr Mathematik erforderlich (man muss eine recht einfache Differentialgleichung lösen). Dafür lässt sich damit dann vieles recht einfach modellieren, von einfachen Fadenpendeln bis hin zu Gitterschwinungen in Kristallen.

Wichtig wäre noch zu sagen, dass das Hookesche Gesetz meist nur bei relativ kleinen Auslenkungen Delta L gilt. Für größere Auslenkungen wird es dann wieder komplizierter (die Feder leiert aus etc).

Wenn du noch konkrete Fragen dazu hast, schreib sie in die Kommentare ;)

mfg  

Ennte

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Hallo, Vorab: ich hatte nur physik 4-stündig, bio habe ich abgewählt, daher werde ich hauptsächlich was zur physik sagen. Zunächst zur schwierigkeit: Die grosse frage ist meiner meinung nach nicht unbedingt wie gut du bisher in physik warst (von den noten her), sondern wie du das zueg gelernt hast: Hast du vor jeder klausur die übungsaufgaben quasi auswendig gelernt und so lange geübt bis der ablauf saß, das warum aber nicht unbedingt verstanden? Dann wird die physik in der oberstufe recht schwer. Zwar funktioniert die strategie auch da und im abi noch bedingt, aber es wird doch viel mehr zeug und es baut eben alles auf den bisher gelernten grundlagen auf. Wenn du dagegen bisher meist die themen wirklich verstanden hast und weisst woher die formeln kommen die du anwendest, du mit formeln unstellen und auch mal etwas um die ecke denken kein problem hast, dann wird auch die oberstufe nicht viel schwerer als bisher und wenn du vor den klausuren die aufgaben nochmal ordentlich übst steht einer guten note nichts entgegen. Frag dich also: wie viel vom bisherigen stoff habe ich verstanden und nicht nur auswendig gelernt, auf wie viel grundlagen kann ich aufbauen. Wenn das einigermassen viel ist dann wird auch das abitur machbar sein. Der wichtigere punkt in der Entscheidung sollte aber dein interesse sein: willst du mehr über die genauen abläufe in deinem körper und anderen lebewesen wissen? Dann nimm biologie. Willst du einen einblick in die funktionsweise von elektrischen geräten, magneten, ein wenig mehr mechanik und einen ganz kleinen ausblick auf die verrückte welt der quantenmechanik bekommen und das zeug auch (bei guten lehrer) in experimenten selbst erkunden? Dann nimm physik. Persönlich bereue ich die entscheidung für physik nicht: ich hatte im unterricht viel spass, hab vieles entdeckt und viele nette experimente gemacht. Jetzt studiere ich physik ^^. Aber auch in bio gibts interessantes zu lernen. Viel spass bei beiden :) Mfg Ennte

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Hallo,

das hört sich für beides schon mal gut an. Ich selbst habe auch zwischen diesen Fächern (plus Mathe) geschwankt. Ich nehm einfach mal noch die Mathematik als sehr ähnliches Fach dazu ;)

Kurzbeschreibung der Fächer:

Mathe:
- abstrakte Mathematik - viele Beweise - noch abstraktere Mathematik

Informatik:
- abstrakte Mathematik - andere Beweise - ein bisschen programmieren

Physik: - abstrakte Mathematik - Aufgaben die so tun, als würde man reales Zeug ausrechnen - Experimente mit coolem Zeug (Laser, Radioaktivität, Akkuschrauber...)

Letztendlich denke ich sind alle drei Studiengänge doch recht ähnlich. Man benötigt bei allen drei viel Mathematik, man arbeitet mit sehr abstrakten Sachen. Alle drei bereiten (zumindest auf der Universität) grundsätzliche erstmal auf eine akademische Laufbahn (an der Uni) vor, dennoch bieten alle drei Fächer auch außerhalb der Uni gute Berufsschancen in Industrie und Wirtschaft. Bei Informatik ist halt die Chance ein wenig höher, dass man dann auch tatsächlich in "seinem" Gebiet arbeitet, letztendlich gehen aber alle durch die Ähnlichkeit der Studienrichtung ähnliche Wege. Letztendlich kommt es vor allem darauf an, was du tun willst:

Willst du etwas über den Grundlegen Aufbau unserer Realität lernen? Eventuell an und mit coolen neuen Technologien oder an neuen Erklärungsansätzen für Vorkommnisse in der realen Welt arbeiten? Dann studiere Physik.

Willst du in die tiefen der Computer eintauchen, sowohl von der Hardware als auch der Software als auch vor allem von dem harten Informationstheoriezeugs dahinter viel mitbekommen (wenn auch vor allem theoretisches Wissen), sowie dir ganz gute grundlegende Programmierkenntsnisse aneignen? Dann studiere Informatik.

Willst du dich einfach nur mit den allerabstraktesten Sachen beschäftigen und dir von so nervigen Kleinigkeiten wie Naturgesetzen und der Realität nicht reinreden lassen, willst du auf Informatiker und Physiker runterschauen und dich darüber aufregen wie falsch sie die Mathematik einsetzen? Dann studiere Mathematik.

Letztendlich gibt es in allen drei Fächern meist Pflicht- oder zumindest Wahlelemente aus den anderen Fächern. Ich selbst habe letztendlich Physik mit erweiterter Mathematik sowie als nichtphysikalisches Nebenfach Informatik studiert. Alles hat mir gefallen, aber Physik war für mich die richtige Wahl.

Viel Spaß und Erfolg!

mfg
Ennte

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