Googlen statt denken?

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4 Antworten

Das ist in der Tat eine Art Situationskomik, die sich uns da öffnet. 😊

Manipulation

Bestes Beispiel ist der Begriff Turkey. Gib ihn zu Weihnachten ein und du wirst Rezepte der Truthahn-Zubereitung bekommen. Gib ihn im Sommer ein und es folgen Urlaubsangebote für die Türkei.

Daran siehst du, wie manipulativ eine Suchmaschine sein kann. Sie kann beeinflussen, was du siehst und entscheiden, was alles herausgefiltert (oder im Ranking heruntergestuft) wird.

Gleichzeitig kann sie aber auch deine Daten erfassen, speichern und analysieren. Daraufhin folgt personalisierte Werbung oder wieder eine Anpassung der Suchergebnisse. 

Ein Beispiel: Du ziehst in eine neue Stadt, z.B. Berlin. Irgendwann wird dir Google bei dem Suchbegriff Hausarzt nur noch Ärzte aus Berlin anbieten (zumindest auf den ersten Seiten). Auf den ersten Blick ist das praktisch. Suchst du aber gerade nach einem Hausarzt für deine Mutter, die ganz woanders wohnt, wird es schon mal nervig. Aber damit nicht genug, denn nun kannst du in etwa weiter schlussfolgern, inwiefern sich das noch nachteilig auf dich auswirken könnte.

Um ein eher wissenschaftliches Beispiel zu geben: Die Seite W3Schools. Diese bietet Tutorials für HTML, CSS, u.a. Webtechniken an. Auf den ersten Blick ganz toll, zudem noch sehr beliebt und deswegen auf den oberen Rankingplätzen. Aber fachlich gesehen gibt es dennoch Ungenauigkeiten oder Fehler. Das bedeutet, du hast eine Informationsquelle im oberen Ranking, welche aber im Gegensatz zu Artikeln, die ein niedrigeres Ranking haben, nicht so fachlich genau ist.

Eigene Übung

Immer sofort nach der Lösung zu suchen, ohne sich selbst Gedanken zu machen, schult nicht deinen eigenen Verstand. Viel schneller plapperst du das nach, was du liest. Ohne dir aber selbst darüber bewusst zu werden. Du beschränkst dich damit selbst in deiner Kreativität.

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Eine Folge ist, das die Menschen nach fertigen Lösungen suchen und diese übernehmen ohne sie zu verstehen und zu hinterfragen. So fragen sie auf Internet Plattformen wie Gutefrage nach Antworten für eine Problemstellung wie z.B. was die Folgen und Probleme sind wenn Leute googlen statt zu denken.

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Muss ich erst mal selber googlen...

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Googeln statt denken - das ist wohl meistens der Fall.

Das Gehirn wird ausgeschaltet.

Spricht ja nichts gegen googeln. Dort kann man sich Anregungen oder andere Meinungen einholen.

Danach sollte aber das Bauchgefühl und der Verstand eingeschaltet werden.

Ich stamme noch aus der Zeit vor Google. Da hat das Leben auch ganz gut funktioniert.

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