"Giftige Bücher" ( Film )

2 Antworten

Im Roman im Kapitel: Vierter Tag, Laudes, wird nur von einem hochkonzentrierten gelben dickflüssigen Gift gesprochen, das ein Mitbruder aus einem fernen Land mitgebracht und dem Medikus Severin zur Aufbewahrung in seinem Laboratorium anvertraut hat. Das Gift würde auch in geringster Konzentration nach kurzer Zeit zu Mattigkeit, dann Lähmung der Glieder und endlich zum Tod führen. Die Flasche wird wähend eines Sturmes gestohlen. Ein Name wird nicht genannt.

Danke :)

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Das ist natürlich schwer zu sagen. Doch ist es eher unwahrscheinlich, dass es sich dabei um ein synthetisches Gift gehandelt hat. Wahrscheinlich wurde hier auf ein Gift aus der Natur zurückgegriffen.

Da bot sich z. B. der Eisenhut an. Im Eisenhut ist Aconitin, dass auch über intakte Haut und Schleimhäute resorbiert wird. Damit kommt es als Kontaktgift schonmal grundsätzlich infrage. Wenn es gelang einen entsprechenden Extrakt herzustellen und das Opfer zu animieren es über die Schleimhäute im Mund aufzunehmen, dann war es vielleicht möglich.

Wenn ich mich recht erinnere, so hatten die Opfer in "Der Name der Rose" ja auch eine schwarze Zunge von Anlecken der Finger zum Umblättern der Buchseiten.

Ich denke nicht, dass es ein Pflanzengift war, weil diese Gifte viel zu unstabil wären. um auf Buchseiten zu überdauern. Ich meine mich zu erinnern, dass es sich um Arsen handelte, was auch gut zur verfärbten Zunge passen würde.

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@frank1968

OK, das räume ich gerne ein. Im Giftmischen bin ich wirklich kein Experte! ;-))

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@PeVau

Man kanns immer mal brauchen...selbst wenn es nur virtuell wirksam ist.....

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