Gibt es noch eine Identifikation mit seiner Arbeitsstelle bzw. seiner Arbeit?

12 Antworten

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Für mich wäre so ein "notwendiges Übel" auf längere Zeit untragbar.

Jeder Mensch muß sich mit seiner Arbeit, sprich Leistung identifizieren können, um daraus für sich selbst Anerkennung und Selbstbewußtsein zu schöpfen!

Mit der Einstellung "nur Job für Geld" wird keiner auf die Dauer glücklich!

Kann ich nur zustimmen.

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Beruf kommt von Berufung, die kann zu unterschiedlichen Lebenszeiten unterschiedlich ausfallen. Eine Arbeit nur wegen des Geldes zu tun, mag angehen, wenn man dringend eine Familie zu versorgen hat, wird aber letztlich den Arbeitenden zugrunde richten.

Jeder, der eine Arbeit mit Liebe und Sachverstand ausführt, ist kein Arbeiter sondern ein Künstler.

Leider ist es doch wohl heute so, dass viele wegen fehlender Stellen nicht in ihrem an sich erlernten Beruf tätig sind. Z.B. üben viele junge Menschen nach ihrem Studium eine Tätigkeit aus, für die an sich gar kein Studium erforderlich gewesen wäre. Andere haben eine 3-jährige Berufsausbildung hinter sich und da sie in ihrem erlernten Beruf nichts bekommen, machen sie etwas ganz anderes. Natürlich kann man sich nach einer Weile auch mit diesen Tätigkeiten identifizieren, glaube jedoch, dass nicht wenige morgens zur Arbeit geben - die sie eigentlich nicht mögen -, weil sie halt eine Familie zu versorgen haben usw. Auf Anhieb fallen mir etliche Arbeiten ein, bei denen ich mich bezüglich Identifikation schwer tun würde.

Natürlich muss der Job einigermassen Spass machen, sonst geht man igendwann vor die Hunde. Wenn man soviel Zeit seines Lebens ( wie angedeutet mindestens ein Drittel) verbringt, wäre Dauerfrust das Ende. Es gibt Höhen und Tiefen, gute und schlechte Tage, aber unterm Strich muss was rüberkommen. Das ist nicht finanziell gemeint, sondern ideologisch.

Für mich gibt es keinen Job mit dem ich mich nicht identifizieren kann. Mir muss ein Job Spass machen, denn ich möchte nicht ein Drittel meines Lebens Dinge tun, die ich nicht mag. Und mir ist es bislang bei jeden meiner Jobs gelungen, ihn so zu gestalten, dass er mir Freude gemacht hat.

Können vor Lachen.

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