Gibt es Lebensmittel in denen Läuseblut zum Färben drin ist?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Steht auf der Packung als "E120". Ist auch in manchen roten Kosmetika enthalten.

Danke Ignatius, Du hast mir sehr geholfen. Ich werde mir jetzt alle Lebensmittel genau ansehen. Mich graust es!

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@Shira

Das ist falsch !! Das Cochenillerot A oder auch "E102" wird heutzutage synthetisch hergestellt, da die Herstellung aus Cochenilleläusen zu teuer wäre, um den Farbstoff in der Lebensmittelindustrie einzusetzen ...

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Habe ich auch schon gehört, in bestimmten roten Lippenstiften ist das auch drin...

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Auch Schellack, ein Lack, der u.a. auch für hochwertiges Holz-Kinderspielzeug verwendet wird wird aus einer Lausart hergestellt. Er gilt als absolut unschädlich, selbst wenn die Kleinen mal am Holz knabbern.

diese läuse sind winzige blattläuse, die auf kakteen in mexiko leben, sie heißen cochenille-läuse und enthalten viel roten farbstoff. es stimmt, dass dieser natürliche farbstoff noch immer für einige lebensmittel bevorzugt wird gegenüber technisch hergestellten farbstoffen. bis heute gezüchtet auf kanarischen inseln, wird ihr farbstoff tatsächlich noch für campari verwendet. und außerdem wird aus den weiblichen cochenille-läusen ein mittel der homöopathie hergestellt, das sehr gut wirkt bei einer bestimmten art von husten, mit heftigen hustenanfällen, die bis zum erbrechen führen. das mittel heißt coccus cacti.

Nein, das stimmt nicht - zumindest heute nichtmehr. Aber auch früher wurde kein Läuseblut verwendet. Es handelte sich dabei um einen roten Farbstoff, der aus den Läusen gewonnen wurde (Cochenillerot), heute aber fast ausschließlich synthetisch hergestellt wird.

Du brauchst dir also keine Gedanken zu machen, auch wenn du Vegetarierin oder Veganerin bist, der Farbstoff wird in der Regel nichtmal eine Laus gesehen haben. Die Herstellung aus (Cochenille-)Läusen ist zu aufwendig und zu ineffizient im Gegensatz zur synthetischen Massenproduktion.

früher wurde Läuseblut in Lippenstifte verarbeitet. Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.

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