GFlops und Ghz?

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5 Antworten

Eine Dualcore CPU kann man doppelt so viele Operationen machen (Parallelisierung) also in dem Fall 5,2GFlops.

Die 43 GFlops werden dabei vermutlich mit Co Prozessoren in der CPU erreicht.

Die Cores selbst beziehen sich eben auf die echten CPU Kerne, in der CPU gibt es aber neben der Alu etc auch noch andere Co Prozessoren und diese können zB Gleitkommazahlen in hoher paralellisierung Rechnen, damit kann man dann zu einige Floatingpoint Operations in einem Taktzyklus kommen.

Ein Beispiel sind zB die Kerne von AMD oder Intel mit der Integrierten Grafik.

Bei einigen AMD Prozessoren werden dieses Grafikeinheiten als Co Prozessoren für die eigentliche CPU bei paralellisierbaren Aufgaben verwendet, das hebt natürlich die Flops ordentlich in die Höhe.

In diesem Zusammenhang muss man aber auch auf einiges achten, denn Flops sind eher ein Subjektiver Wert mit dem einiges geschummelt werden kann, so erreichen die meisten Prozessoren im eigentlichen Betrieb nie diese hohen Flops weil es einfach die Parallelisierung der Rechenschritte oder andere Faktoren nicht zulassen.

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Ein Prozessor besteht aus vielen kleinen Einheiten, wie Addierern, Shift-Werken, logischen Verknüpfungen (NOT, OR, AND, XOR). Jede dieser Einheiten kann in einem Taktschritt eine Operation ausführen.

Zudem gibt es SIMD-Operationen (Single Instruction Multiple Data), die auf mehrere Register zugleich wirken. Grafikprozessoren (GPUs) beispielsweise haben faktisch nur einen einzelnen Prozessor ("Kern"), da sie nur ein Steuerwerk haben, können aber in einem Taktschritt hunderte oder gar tausende Operanden miteinander verknüpfen (allerdings immer nur mit der selben Operation). So kann eine GPU, obwohl sie nur ein Steuerwerk hat und somit weder ein Mehrprozessorsystem, noch ein "Multi-Core-Prozessor" ist (denn dort hat jeder "Kern" sein eigenes Steuerwerk) bei einem Takt von ein paarhundert MHz viele TeraFLOPs an Rechenleistung haben.

Bei einer CPU ist das ähnlich. Die SIMD-Breite ist dort zwar nicht so extrem hoch, wie bei einer GPU, aber auch eine CPU kann mehrere Operanden in einem Taktschritt "verrechnen".

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Die Anzahl der Gleitkommaoperationen ist nicht unbedingt direkt zur Taktgeschwindigkeit des Prozessors proportional, da – je nach Implementierung – Gleitkommaoperationen unterschiedlich viele Taktzyklen benötigen. Vektorprozessoren
führen in jedem Takt bis zu einige tausend Operationen aus. So
erreichen aktuelle Grafikkarten, die als Vektorprozessoren arbeiten,
Rechenleistungen bis zu 9 TeraFLOPS (Nvidia GeForce GTX 1080), was auch
die Motivation für GPGPU ist.

Durch die FLOPS wird die gesamte Rechnerarchitektur, bestehend aus Hauptspeicher, Bus, Compiler, gemessen, nicht die reine Prozessorgeschwindigkeit. Meist wird, ebenso wie bei der Einheit IPS, eine Best-Case-Abschätzung oder gar ein nur theoretisch möglicher Wert angegeben.

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iamanewbie 27.10.2016, 01:44

Danke für sie Antwort! Das heißt ein 1Hz Prozessor könnte theoretisch auch mermhr als einen Flop haben?

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