Gebärmuttermyom

12 Antworten

Die Totalentfernung wird von den meisten Frauenärzten nicht mehr als beste Methode der Myombehandlung angesehen! Oft wird dabei nämlich auch gleich eine Eierstockentfernung vorgenommen, die natürlich schwerwiegende Folgen für den Hormonhaushalt hat. Unbedingt zweite Meinung einholen, 4 cm ist ja nicht gerade umwerfend gross.

Wenn deine Frauenärztin dir ernsthaft gesagt hat "Wofür brauchen Sie das Ding noch?", dann kann ich dir auf jeden Fall sehr empfehlen, da nie wieder hin zu gehen ... "Och, dann nehmen wir mal ein paar Organe raus, die Milz braucht ja auch keiner, dann haben Sie es leichter", das ist ja kein Therapieansatz. Ob bei deinem Myom eine komplette Entfernung der Gebärmutter notwendig ist oder nicht, das kann ich nicht beurteilen. Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden und das ist in der Tat eine davon. Hol dir wirklich eine zweite Meinung ein, das wäre mein Rat.

Wenn deine Frauenärztin dir ernsthaft gesagt hat "Wofür brauchen Sie das Ding noch?", dann kann ich dir auf jeden Fall sehr empfehlen, da nie wieder hin zu gehen ...

Absolut richtig.

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@MiGaMax78

Vielleicht ist die Entfernung ja auch auch ganz unnötig. Alternative Methoden prüfen und vor allem muss das Myom ja erst mal beobachtet werden. keine Panik!!!

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Wenn deutliche Beschwerden auftreten, können Myome mittels unterschiedlicher Methoden behandelt werden. Die Art der Therapie hängt von den Symptomen, der Größe und Lage des Myoms, dem Alter der Frau und ihrer Familienplanung ab.

Für schwangere Frauen stellt ein Myom manchmal ein Problem dar. Ob Beschwerden während der Schwangerschaft auftreten, ist im Einzelfall unterschiedlich. Grundsätzlich stimuliert eine Schwangerschaft aber das Wachstum von Myomen durch die vermehrte Hormonproduktion, so dass vorher beschwerdefreie Myome Probleme verursachen können. Studien belegen, dass Fehl- und Frühgeburten bei schwangeren Myom­träger­innen häufiger vorkommen als bei anderen Frauen. Wie und ob ein Myom bei einer schwangeren Frau behandelt werden muss, ist jedoch mit dem Frauenarzt zu klären.

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