Gartenhaus unterkellern möglich?

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2 Antworten

ich bin zwar kein Baufachmann aber technisch versiert und hab Erfahrung mit einem unterkellerten Gartenhaus. Mal davon abgesehen, dass die Sache rein rechtlich problematisch erscheint, dürfte dieses Vorhaben- insofern halbwegs ordentlich ausgeführt - vom Aufwand und den Kosten den Nutzen übersteigen. Wir haben vor einigen Jahren einen Kleingarten mit einem ca. 20qm großen Haus übernommen, welches vollständig unterkellert ist auf ca. 2,2m Höhe (Bestandschutz). Fanden wir erst super, jetzt würde wir aber gerne auf den Keller verzichten, denn dieser bringt massive Feuchtigkeitsprobleme ins Haus, da nicht ordentlich abgedichtet. Du müsstest daher wohl nicht nur von innen ausgraben und dann mauern oder betonieren, sondern auch von der Außenseite um von dort zu isolieren - ggf. sogar auch noch eine Feuchtigkeitssperre unter der Hausmauer anbringen. Hier kann es sicherlich auch ganz leicht zu statischen Problemen kommen. Bin mal gespannt, ob hier noch ein Baufachmann was zu der Sache schreibt.


im Übrigen soll die Grundfläche des unterirdischen Raumes die Maße des Unterbaus vom Gartenhaus nicht überschreiten. Sonst wäre dessen Statik ja total hinüber.

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Naja wie man eben ein Keller eben ausbaut.

du kannst Erde nicht so stehen lassen, weil das iwan durch Regen usw abrutscht.

Ich weiß jetzt nicht wie tief das sein soll. Ein Berlinerverbau käme vielleicht in Frage, das ist aber nicht wasserdicht.

du könntest Betonieren, oder Mauren. diese müsstest du dann außen abdichten (oder WU Beton). ob ein Fundament nötig ist, hängt vom Nutzen, Tiefe und Bodenart ab.

Keller und Dach. das ist das teuerste beim Hausbau. ich weiß ja nicht ob sich das wirklich lohnt.

Ich weiß nicht wie du dir das vorstellst. du musst bedenken Boden ist eben feucht. einfach eine Verlängerung deines gartenhäuchens nach Unten klappt nicht.

Wie ich die Wände abstützen könnte weiss ich. 

Aber die Decke ist das Problem 

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@RalfTreichel

ahh aso.

Joa das klappt entweder über Träger, oder Innenwände oder du kannst es als Schale tragen lassen. also das die balken auf den äußeren Kellerwänden sich eben abstützen. ich weiß jetzt nicht wie die spannweite aussieht. aber da kann schon funktionieren. wenn du in deiner hütte auch Stützen etc hast dann brauchst du sie natürlich auch drunter.

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@Nayes2020

du kannst dich also im prinzip an deine Hütte orientieren. wenns oben hält hält es auch unten

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@Nayes2020

wie verhindere ich denn, dass die Decke - also der Boden vom Gartenhaus runterkommt ? Muss ich unterhalb der gesamten Grundfläche ausschachten ?? Das würde bedeuten: ich muss Gartenhaus zurückbauen und die Pflastersteine weg ... :-(

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wie verhindere ich denn, dass die Decke - also der Boden vom Gartenhaus
runterkommt ? Muss ich unterhalb der gesamten Grundfläche ausschachten
?? Das würde bedeuten: ich muss Gartenhaus zurückbauen und die
Pflastersteine weg ... :-(

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@RalfTreichel

ich verstehe nicht.. um einen Keller auszuheben wird sowieso zumindest der Boden zwangsläufig abgebaut werden müssen. wie soll man sonst ein Loch unter der Hütte graben?

Was auch eine wichtige Frage ist, stehen die Wände, wenn man fleißig den Boden aushebt. wahrscheinlich nicht. also wird wohl oder übel das ganze Haus abgebaut.

Wie gesagt Keller und das Dach ist der Grund für die hohen Kosten beim Hausbau. nachträglich umso mehr.

Wenn es nur um Lagerfläche geht, ist vielleicht die Überlegung einfach die Hütte aufzustocken eine Idee? Kenne die Bauweise nicht aber wahrscheinlich ist dies leichter und vorallem günstiger.

so ein Keller nachträglich zu bauen ist wirklich eine Sache, da wirklich alle Faktoren schwierig sind.

Bausausführung da "bestandsgebäude"

Statik

und Bauphysik (feuchteschutz)

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@Nayes2020

Um das Ganze anschaulicher zu machen , würde ich hier gerne mal ein Foto reinstellen ... Geht sowas ?

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