Fremdsprachenkorrespondent in den USA

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Werden in den USA ausländische Fremdsprachenkorrespondenten (weil ich ja perfekt Deutsch sprechen und schreiben kann) gesucht?

Nein. Und perfektes Deutsch beherrschen Abertausende Einwanderer, die jedes Jahr in die USA strömen. Das ist nun wirklich nichts Besonderes. Sprachen, an denen überhapt ein Interesse besteht, sind die arabischen Sprachen, Mandarin und Kantonesisch, Urdu,Tagalog. etc. Allerdings werden Menschen mit diesrn Sprachekenntnissen vor alem seitens des Militärs und seitens von Regierungsbehörden bzw. Zuliefererfirmen gesucht, und um dort zu arbeiten, benötigt man in aller Regel die US-Staatsbürgerschaft. Hast Du die?

Wird meine Ausbildung dort anerkannt?

Nein. Den Beruf "Fremdsprachenkorrespondent" gibt's hier nicht.

Würde ich als Fremdsprachenkorrespondent genug verdienen?

Genug für was?

Wäre eine andere Ausbildung, wie beispielsweise "Einzelhandelskaufmann" in Bezug auf den Verdienst und der Popularität auf dem Arbeitsmark, vorteilhafter?

Verkäufer werden in den USA binnen weniger Tage angelernt und beginnen dann in aller Regel mit dem Minimumlohn oder, wenn sie sehr viel Glück haben, mit 10 Dollar Stundenlohn. In manchen Branchen (Autos, Immobilien, Luxusgüter) verdienen Verkäufer nur das, was sie über ihre Verkaufsprovision erwirtschaften. Wer nichts verkauft, kriegt kein Geld. Für solche Hiwijobs bekommt man ohnehin kein Arbeitsvisum.

Hat einer von euch eine bessere Idee?

Ja. Mach ein Studium in einem MITS-Studiengang, absolvier im Studienverlauf, ein, zwei Auslandssemester in den USA oder anderswo im englischsprachigen Ausland, absolvier zwischendrin ein Praktikum im englischsprachigen Ausland, verbring eventuell mal die Sommersemesterferien mit einem Work&Travel-Visum in den USA, schließ Dein Studium hervorragend ab, eigne Dir Berufserfahrung an, arbeite all die Jahre an Deinen Englischkenntnissen und versuch's dann noch mal mit der USA-Idee.

Ersteinmal danke für deine Antwort :) und wow ... so schnell können Träume "zerstört" werden!

Ich glaube schon, dass es den Beruf des Fremdsprachenkorrespondenten in den USA gibt. Jede Firma braucht doch einen Fremdsprachensekretär, um irgendwelche internationalen Geschäfte abzuschließen, oder irre ich mich?

Würde ich als Fremdsprachenkorrespondent genug Geld zum Leben verdienen?

Ich möchte nur ungern studieren, weil ich ja -- so schnell wie es mir nur möglich ist -- auswandern möchte. Studieren kann ich notfalls auch dort, auch wenn es sehr kostspielig ist. Falls du dennoch denkst ich solle zuerst studieren, würdest du mir von einem Lehramtsstudium abraten? Ich weiß, dass Lehrer dort wenig Geld verdienen, aber mir geht es wirklich nicht ums Geld. Ich habe nicht vor reich zu werden, dafür aber glücklich(er)! ;) Wie hast du es denn geschafft in den USA leben zu können?

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@LMAO2011

Ersteinmal danke für deine Antwort :) und wow ... so schnell können Träume "zerstört" werden!

Naja, es gibt ja nicht grundlos einen Unterschied zwischen "Träumen" und "Zielen". ;-)

Träumen kannst Du ja weiterhin, aber zur Umsetzung sollte man sich realistische Ziele setzen.

Ich glaube schon, dass es den Beruf des Fremdsprachenkorrespondenten in den USA gibt. Jede Firma braucht doch einen Fremdsprachensekretär, um irgendwelche internationalen Geschäfte abzuschließen, oder irre ich mich?

Erst mal braucht keineswegs jede Firma jemanden, der internationale Korrespondenz abwickeln kann. Die meisten Firmen sind nicht international tätig. Und Deutschland ist ein Exportland, die Bringschuld liegt gemeinhin beim Verkäufer, denn der will ja seine Produkte an den Mann bringen. Internationale Korrespondenz wird gemeinhin auf Englisch abgewickelt, nicht auf Deutsch.

Und da, wo bilinguale Kenntnisse gefragt sind, werden auch nicht isoliert Fremdsprachenkorrespondenten eingestellt, sondern Fachpersonal, dass quasi nebenbei die entsprechenden Sprachkentnisse hat. Oder man heuert direkt Übersetzer oder Dolmetscher an. Aber als Fremdsprachenkorrespondent ist man als Übersetzer oder Dolmetscher nicht qualifiziert.

Würde ich als Fremdsprachenkorrespondent genug Geld zum Leben verdienen?

Woher sollen wir das wissen? Fremdsprachenkorrespondent ist, wie gesagt, kein üblicher Beruf in den USA. Damit könnte man vielleicht als Büroassistenz arbeiten. Aber für solche Jobs gibt's kein Visum. Und sonderlich gut bezahlt sind solche Sekretariatsjobs nicht. In meiner Region (West-FL) verdient man damit vielleicht 9 bis 12 Dollar/Stunde, i.d.R. ohne "Benefits" wie bezahlte KV, bezahlte Urlaubs- oder Krankentage oder betriebliche Altersvorsorge.

Ich möchte nur ungern studieren, weil ich ja -- so schnell wie es mir nur möglich ist -- auswandern möchte.

Ohne Studienabschluss wirst Du aller Voraussicht nach kein Arbeitsvisum erhalten. Auf welcher Basis gedenkst Du denn dann in die USA einzuwandern, wenn Du kein Arbeitsvisum hast? Außerdem: Wie stehen wohl Deine Aussichten auf dem schlechten US-Arbeitsmarkt, der derzeit faktisch etwa 20 bis 25% Arbeitslose hat, wenn Du als niederausgebildete Arbeitskraft mit sicher nicht perfekten Englischkenntnissen und ohne jede US-Berufserfahrung in den USA antanzt? Glaubst Du, dass Du da so leicht eine Stelle findest? Das ist doch naiv.

Studieren kann ich notfalls auch dort, auch wenn es sehr kostspielig ist.

Hast Du denn die $150.000 bis $200.000 auf dem Konto, die Du benötigst, um ein vierjähriges Studium an einer halbwegs anständigen Uni finanzieren zu können?

Falls du dennoch denkst ich solle zuerst studieren, würdest du mir von einem Lehramtsstudium abraten?

Ja, würde ich. Ich habe schon gesagt, welche Studienbereiche aussichtsreich sind (MITS). Lehramt war nicht dabei. Außerdem wird eine deutsches Lehramtsstudium in den USA eh nicht 1:1 anerkannt. Du bräuchtest erst einmal eine US-Zulassung bzw. eine Zulassung im jeweiligen Bundesstaat.

Wie hast du es denn geschafft in den USA leben zu können?

"Leben zu können" würde ich das nicht zwingend nennen. Ich lebe hier, weil das aus beruflichen und privaten Gründen sinnvoll ist. Aber als Privileg betrachte ich das nicht; es ist eher ein "in den USA leben müssen". Im Vergleich zum Leben in Deutschland bzw. in der EU ist das Leben in den USA ein ziemlicher Abstieg. Vom Wetter vielleicht mal abgesehen. Aber das Wetter macht niemanden satt...

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@Urbanessa

Nachtrag:

Warst Du überhaupt schon mal in den USA? Und damit meine ich keine kurze Urlaubsreise, sondern einen Aufenthalt mit wirklicher Einsicht ins tatsächliche Leben hier? Falls nein, solltest Du vielleicht mal erwägen, nach dem Abitur zunächst für ein Jahr als Au Pair, für ein FSJ oder als Kulturrepräsentant bei Walt Disney World in Orlando in die USA zu kommen. Womöglich hat sich Dein Wunsch, hier mal dauerhaft zu leben, danach direkt verflüchtigt....

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@Urbanessa

Wenn du das so sagst, klingt es ziemlich negativ, dennoch klingt alles sehr realistisch. Es scheint, als würden dich die Staaten nicht so wirklich begeistern. :P

MITS klingt nach einem technischen Studiengang. Kannst du mir sagen, was genau MITS ist? Die Google Suche ergab keinen Erfolg.

Meine "Begabung" liegt in den Sprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch ... Spanisch würde ich auch gerne erlernen wollen). Aus diesem Grund würde ich gerne einen sprachbezogenen Beruf erlernen wollen. Meine Idee: Teacher for modern foreign languages (Deutsch, Französisch, evtl. Spanisch). Mir ist klar, dass ich in den USA keinem Englisch beibringen kann, dafür aber Deutsch, Französisch und Spanisch. Und dies würde bestimmt 1:1 anerkannt werden, oder?

Ich würde gerne ein halbes/ ganzes Jahr als Au Pair im Ausland verbringen wollen. Diese Idee hatte ich auch schon einige Male.

Ich weiß, dass das Folgende sehr naiv klingen wird (liegt wahrscheinlich daran, dass ich noch so jung bin). Ich muss nicht in den USA gewesen sein, umzu wissen, ob ich dort leben möchte oder nicht. Ich weiß, dass ich in Deutschland und auch in meinem Heimatland Italien NICHT leben möchte. London und auch Australien sprechen mich ebenso an, aber die USA sind halt mein größter Wunsch.

Hast du einen weiteren Tipp für mich in Bezug auf die Wahl des Berufes (mit einem Bezug zu Sprachen), welcher in den USA gesucht wird oder in welchem ich gute Chancen hätte den jeweiligen Beruf ausüben zu können und der es mir ermöglicht ein angenehmes Leben zu führen?

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@LMAO2011

Nachtrag:

DIe Firma Sanofi-Avenits, welche auch an diversen Orten in den USA vertreten ist, ist ein Pharmaunternehmen, in welchem ich die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten absolvieren möchte. Warum sollte dieser Beruf, oder eine abgewandelte Form des Berufs, nicht auch in den USA , bei Sanofi-Aventis, vetreten sein?

Und nocheinmal Vielen Dank! für deinen Kommentar! Mir gefällt zwar nicht wirklich, dass was du mir empfiehlst, weil ich lieber etwas Anderes hören möchte, aber du sagst nunmal die Wahrheit! :)

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@LMAO2011

Wenn du das so sagst, klingt es ziemlich negativ, dennoch klingt alles sehr realistisch. Es scheint, als würden dich die Staaten nicht so wirklich begeistern. :P

Nein, sie begeistern mich nicht. Es gibt schöne Aspekte an den USA, klar, aber in politischer, gesellschaftlicher, kultureller, technischer, umwelttechnischer,... Hinsicht hinken sie Zentral- und Nordeuropa um 60 Jahre hinterher. Mindestens.

MITS klingt nach einem technischen Studiengang. Kannst du mir sagen, was genau MITS ist? Die Google Suche ergab keinen Erfolg.

Das ist ein Akronym für die technischen/mathematischen/naturwissenschaftlichen Studiengänge: Maths, IT, Technologies, Sciences. Manchmal wird noch ein "E" für "Engineering" eingefügt ("MITES").

Meine "Begabung" liegt in den Sprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch ... Spanisch würde ich auch gerne erlernen wollen). Aus diesem Grund würde ich gerne einen sprachbezogenen Beruf erlernen wollen. Meine Idee: Teacher for modern foreign languages (Deutsch, Französisch, evtl. Spanisch). Mir ist klar, dass ich in den USA keinem Englisch beibringen kann, dafür aber Deutsch, Französisch und Spanisch. Und dies würde bestimmt 1:1 anerkannt werden, oder?

Von dem Gedanken, dass den Menschen hier europäische Sprachen beigebracht werden müssten, solltest Du Dich direkt verabschieden. Die hispanische Bevölkerung bringt massenhaft fließend bilinguale Menschen hervor; in einigen Landstrichen überwiegt bereits die hispanische Bevölkerung und Spanisch ist die vorherrschende Sprache (etwa in Miami). Der Bedarf an Deutsch und Französisch, beides sterbende Sprachen, ist nicht sonderlich groß, und auch da gibt's massenhaft Einwanderer.

Sprache ist generell nicht wirklich ein Berufsinhalt, sofern man nicht als Übersetzer oder Dolmetscher tätig ist, sondern lediglich ein Werkzeug, um den eigentlichen Beruf auszuüben. Bilinguale Paralegals werden beispielsweise immer mal wieder gesucht, auch bilinguale Anwälte sind gefragt.

Wenn Du unbedingt sprachlich arbeiten willst, dann absolvier ein Fachstudium und ein Sprachenstudium und arbeite später in Deinem Fachstudienbereich als Übersetzerin oder Dolmetscherin. Dass Du damit ein Arbeitsvisum für die USA bekommen köntnest, bezweifele ich zwar, aber Wunder gibt's ja immer wieder. Und wenn das Fachstudium aus dem MITS-Bereich kommt, könnte es sogar 'was werden.

Ich würde gerne ein halbes/ ganzes Jahr als Au Pair im Ausland verbringen wollen. Diese Idee hatte ich auch schon einige Male.

Mach mal. Nichts hilft gegen "Liebe auf den ersten Blick" so gut wie ein zweiter, genauerer Blick... ;-)

Ich weiß, dass das Folgende sehr naiv klingen wird (liegt wahrscheinlich daran, dass ich noch so jung bin). Ich muss nicht in den USA gewesen sein, umzu wissen, ob ich dort leben möchte oder nicht.

Stimmt, das klingt naiv. Wenn Du Dich erst einmal mit der Realität vertraut gemacht hast und Dein Haus und all Dein Hab und Gut verlierst, weil Du krank geworden bist, Dir aber keine Versicherung leisten konntest und nun sämtliches Hab und Gut für die Bezahlung der Arztrechnungen draufgegangen ist, dann sieht das Traumland auf einmal viel weniger rosarot aus... In den unteren Gehaltsklassen muss man ind en USA für erheblich weniger Lebensstandard als in Deutschland erheblich mehr arbeiten. Und Luxus wie bezahlte Urlaubs-. und Krankentage bekommen viele Neueinwanderer in unterklassigen Jobs von vornherein nicht. Sowas muss man sich erarbeiten, und viele Leute erarbeiten sich diese Dinge ihr Leben lang nicht. In den USA ist - anderes als in Deutschland - ein guter Studienabschluss in einem gefragten Bereich enorm wichtig, wenn man ein anständiges Leben führen möchte. Und mit "anständig" meine ich nicht, dass man im Luxus schwelgt, sondern dass man seine monatlichen Rechnungen problemlos zahlen kann, ein paar Rücklagen schaffen kann und gesundheitlich und in Bezug auf die Altersvorsorge abgesichert ist.

Hast du einen weiteren Tipp für mich in Bezug auf die Wahl des Berufes (mit einem Bezug zu Sprachen), welcher in den USA gesucht wird oder in welchem ich gute Chancen hätte den jeweiligen Beruf ausüben zu können und der es mir ermöglicht ein angenehmes Leben zu führen?

S.o.

Um ein Studium wirst Du nicht herumkommen.

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@Urbanessa

Danke vielmals für deine Tipps!! Ich werde wahrscheinlich studieren.

Ein Lehramtsstudium lasse ich dennoch nicht komplett außer Frage. Der Beruf ist, ehrlich gesagt, wie für mich geschaffen! Ich bin sehr gut darin Sachverhälte zu erklären und könnte zudem noch im sprachlichen Bereich bleiben, auch wenn das Geld nachher nicht stimmen sollte. Natürlich versuche ich bis dahin noch einen möglicherweise geeigneteren Beruf zu finden, falls das nicht klappen sollte, ist das Lehramtsstudium immer noch da. Nach dem Abitur möchte ich ein Jahr im Ausland verbringen und kann mir dann ein möglicherweise noch besseres Bild über meine zukünftigen Pläne verschaffen.

So schnell, wie ich mir das mit dem Auswandern vorgestellt habe, ist es leider nicht.

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Eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondent ist in den USA ungefähr so nützlich wie Korbflechten. Wobei man mit Körben noch etwas Geld verdienen kann, aber mit "eine Fremdsprache sprechen können" ist noch nicht mal was verdient. Deutsch und Französisch sind noch dazu zwei Sprachen, die für die USA auf den hinteren Rängen vertreten sind. Wenn Du unbedingt was mit Sprachen machen möchtest, dann studiere gefragte Sprachen wie Mandarin/Kantonesisch, Japanisch und Arabisch.

Du gehst das sehr blauäugig an. Entweder besitzt Du die US Staatsbürgerschaft oder Du hast noch keine Ahnung, welche Auflagen und Umstände es zu erfüllen bedarf, um eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung für die USA zu erhalten.

Deine erste Anlaufstelle sollte die Webseite der Einwanderunsgbehörde sein. Und dann solltest Du mal auf monster.com nach Arbeitsstellen suchen, damit Du einen Überblick bekommst, was dort überhaupt für Fähigkeiten gesucht werden. Danach kannst Du Dich dann ausbilden lassen. Und wenn Du zu einer Firma kommst, die auch in den USA aktiv sind, kannst Du ja versuchen, mal dort hingeschickt zu werden. Das ist meistens nur auf ein paar Jahre beschränkt und steht nur Spezialisten offen. Am besten wird wohl sein, Du studierst Ingenieurwesen.

Hoffnungsvolle Zukunft - (Ausbildung, Amerika, Fremdsprache)

Danke für deine nützliche Antwort!

Ingenieurwesen klingt im ersten Moment interessant. Mandarin/ Kantonesisch klingt für mich ebenfalls interessant! Ich werde es auf jeden Fall in meine Überlegungen miteinbeziehen. :))

Der Beruf des Dolmetschers oder den des Lehrers käme für mich auch in Frage.

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@LMAO2011

Der Beruf des Dolmetschers oder den des Lehrers käme für mich auch in Frage.

Nur musst Du davon ausgehen, dass Du mit diesen Berufen kein Arbeitsvisum bekommen wirst.

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@Urbanessa

Aus welchem Grund? Ich dachte, der Beruf des Lehrers sei in den Staaten sehr gefragt, weil es dort an Lehrern mangle? Und mal im Ernst, die Deutsche "Ausbildung" zum Lehrer ist doch bestimmt 10x besser, als die Amerikanische, oder liege ich da falsch?

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@LMAO2011

Richtig, da liegst Du falsch. Erstens gibt es in den USA keinen Lehrermangel (im Gegenteil, es landen viele auf der Straße), zweitens verdienen Lehrer nicht gut, drittens sind die Zustände in öffentlichen Schulen nicht die besten (das ist für manche Schuldistrikte milde gesagt), viertens ist die Ausbildung zum Lehrer in den USA ganz anders als in Deutschland, was auch bedeutet, dass man mit deutscher Ausbildung nicht so mir-nichts-dir-nichts einen Posten bekommt.

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@LMAO2011

Und mal im Ernst, die Deutsche "Ausbildung" zum Lehrer ist doch bestimmt 10x besser, als die Amerikanische, oder liege ich da falsch?

Derlei Arroganz kannst Du Dir direkt an den Hut stecken. Die Amerikaner brauchen keine ach so überlegenen Deutschen, die ihnen zeigen, wo der Frosch die Locken trägt. Die Lehrerausbildung ind en USA ist grundlegend anders, und Deine deutsche Lehrerausbildung würde hier gar nicht anerkannt werden. Du müsstest erst mal zurück an die Uni und wärst nicht arbeitsfähig. Und für jemanden, der nicht direkt für einen Beruf qualifiziert ist, gibt' s nun mal kein Arbeitsvisum.

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