Frage zu Berichtsheft (Ausbildung)

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Darin wird manchmal Krankheit, Arbeitsausfallzeiten oder auch Urlaub vermerkt. Ansonsten wird dem keine besondere Bedeutung zu gemessen. Es gibt auch Ausbilder, die dort Abmahnungen, Rüffel, oder auch besonderen Fleiß/Angagement vermerken.

Alle besonderen Erlebnisse und Erfahrungen die außerhalb des normalen Stoffes erfahren hast, z. B. Schulausflug, Besuche anderer Firmen und Einrichtungen, Reisen, Besuche die fachlich relevant sind - was auch immer Du in Hinblick auf Berufserfahrungen erlebst.

Das ist falsch. Die von dir angeführten Beispiele kommenm in den entsprechenden Tagesbericht.

0
@kriegerin

Oh je, bin sei 20 Jahren Ausbilder und Prüfer, ist mir noch nie aufgefallen. Man lernt ja nie aus. :-)

0
@Smash

Soso. Und du weißt das nicht? Was kommt dann in den Tagesbericht? Was es in der Kantine zu essen gab?;-)

0
@Smash

Ob du deinen Tripper schon auskuriert hast?;-)

0

zum Beispiel bei besonderen Aufgaben, wie du sie bewältigt hast, wie du dich verhalten hast zb in Stresssituationen sowas eben

Dein Ausbilder muss die Berichtshefte unterschreiben. Und bei "Besondere Bermerkungen" muss nichts hin.

Dort kannst du z.B. notieren,dass du in speziellen Digen nicht ausreichend geschult worden bist,das könnte dir helfen wenn ausgerechnet diese Prüfungsgegenstand sind und dein Prüfungsergebnis unzureichend ist(Wenn du das Ergebnis anfechten willst ist das ein Beweismittel)

Das glaubst du jetzt nicht wirklich?

0
@kriegerin

Es soll Fälle geben,in denen der Auszubildende das Abschlussprüfungsergebnis juristisch angefochten hat mit der Behauptung für diesen Teil der Prüfung nicht ausreichend ausgebildet(geschult)worden zu sein;in diesen Fällen war es von entscheidender Relevanz in wiefern die Ausbildungsdefizite im Berichtsheft dokumentiert worden sind.(Diese Information war Gegenstand des Grundlehrgangs der IGBE im Jahre 1981,ist lange her,deshalb hab ich keine konkreteren Infos)

0
@generator

Dann müßte der Lehrplan als solches nicht eingehalten worden sein. Versäumnisse der Unterweisungen oder in der Dauer der Unterweisungen. Genau aus diesem Grund werden die Tagesberichte als Beweis geführt.

0
@kriegerin

Wie willst du nachweisen,ob das Versäumnis in der Berichtsheftführung oder in den Bildungsmaßnahmen liegt?Der ausbildende Betrieb behauptet im Streitfall schlichtweg dass der Azubi sein Berichtsheft nachlässig geführt hat;eindeutig belegen lassen sich Ausbildungsplanabweichungen nur wenn sie dokumentiert worden sind.Das diese Verfahrensweise in der Praxis unüblich ist ist mir auch klar,gerade in kleineren Betrieben würde diese Vorgehensweise für lange Gesichter sorgen,das bedeutet halt eben dann dass der Azubi im Ernstfall klar das kürzere Ende für sich hat

0
@generator

Das ist ganz einfach zu erklären. Für jeden Lehrbereich gibt es eine zeitliche Gliederung. Diese ist nicht unbedingt einzuhalten, aber sie wird als empfehlenswert so vorgegeben. Was im Ausbildungsplan zu erlernen ist, das ist konkret festgelegt. Optimiert wird dann so verfahren dass der Lehrbetrieb die Ausbildung mit dem Schulstoff abstimmt. Denn der ist ebenso exakt festgelegt. In den Tagesberichten wird vom Azubi festgehalten was seine Tätigkeit im Betrieb war, oder was in der Schule gelernt wurde. Am Ende der Woche (manchmal auch des Monats) wird das Berichtsheft vom Lehrherr durchgesehen und unterzeichnet. Ebenso vom Auszubildenden. Das Berichtsheft ist somit zum Dokument geworden. Das Vorlegen zur Prüfung ist Pflicht. Alleine schon das unterstreicht den Stellenwert des Berichtsheftes. Wenn es während der Ausbildung zu Unstimmigkeiten, Unregelmäßigkeiten kommen sollte, dann hat sich der Azubi an den Azubisprecher zu halten. (Falls vorhanden) Oder an den Betriebsrat, Ausbilder, Unternehmens/Geschäftsleitung, Handwerkskammer, Gewerkschaft....etc. Die Spalte "Besondere Bemerkungen" ist definitiv nicht dafür gedacht.

0

Was möchtest Du wissen?