Frage an Mobber und an Mobbingopfer: Wie erlebt ihr die Täter, oder Opferrolle?

6 Antworten

Ich war als ich noch zur Schule ging Streitschlichter. Ich kenne alle Seiten einigermaßen

Die Haupttäter Typen merken oft was sie anrichten denen geht es nur um Spaß und irgendwann festigen sich deren Verhaltensweisen so dass sie mobben als normal empfinden. Für die zählt nur dem Opfer noch einen rein zu drücken. Die empfinden dabei meistens Spaß einige machen sich das mobben zur Lebensaufgabe. Die meisten Haupttäter sind skrupellos die meisten davon werden zum Glück irgendwann erwachsen und bessern sich. Das braucht aber Zeit. Manche Täter machen das auch weil sie vorher selbst gemobbt wurden. Die können im Grund genommen nichts dafür bei denen ist es als Streitschlichter oft einfach sie zum Aufhören zu bewegen

Den Mitläufer Typen tut es oft noch Leid wenn sie alleine sind. Vielen Mitläufern macht es auch Spaß solange sie in der Gruppe sind hinterher tut es ihnen dann wieder Leid viele wirken einsichtig solange die Gruppe nicht dabei ist. Die meisten schaffen es aber nicht ihre Versprechen durchzuhalten wenn sie wieder in der Gruppe sind. Manche haben auch Angst ihre Freunde zu verlieren wenn sie nicht weiter mitmobben.

Die Opfer wissen meistens nicht mehr was sie machen sollen. Sie versuchen zu fliehen und den Mobbern aus dem weg zu gehen. Viele Opfer haben Rachefantasien denken sogar kurzzeitig daran die Täter umzubringen. Obwohl die meisten niemals sowas tun würden. Andere richten ihre Agressionen gegen sich selbst und ritzen sich. Besonderst bei Mädchen. Einige Opfer haben noch Freunde die trauen sich aber oft nicht was zu tun und sind froh dass sie selber nicht gemobbt werden.


Als Opfer habe ich alles über mich ergehen lassen und niemandem etwas gesagt. Ging über die ganze Realschulzeit so. Ganz zu Anfang hatte ich mit meiner Klassenlehrerin gesprochen, die mich daraufhin angemeckert hat, dass ich selbst mich benehmen soll und ich selbst schuld sei, dass die mich mobben...danach war es vorbei mit Hilfe suchen. Lehrer haben alle weggeschaut bzw. mitgelacht...da war mir damals dann klar, dass ich es nicht Wert war, dass man mir hilft und es wohl an mir liegen muss! 

Ich arbeite heute noch daran...

Ich wurde gemobbt als ich der Neue war, man hat über meinen Aktzent gelacht, und wenn ich dann garnichts mehr gesagt habe, darüber gelacht, dass ich garnichts sage, und über meine Frisur, wie ich sitze, wie ich laufe, stehe, atme, wie ich renne, ob ich Muskeln habe, und wenn dann die Worte ausgingen, wurden Gerüchte verbreitet, oder ich wurde grundlos angerempelt..Die Hilfe der Lehrer war, dass sie, als ich zu spät zum Unterricht kam, mich zwangen es auf einem Brief zu begründen, und den haben ssie dann der ganzen Klasse vorgelesen, und alle haben über mich gelacht. Tolle Welt in der wir leben.

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Also früher als ich in der Opferrolle war, war es vor allem angst. Man versucht eben bestimmte Leute zu meiden und ihnen aus dem Weg zu gehe, weil man sich denkt: Gegen die habe ich eh keine Chance.

Und dann hab ich mich auch nicht mehr wirklich getraut etwas zu sagen oder zu machen. Man überlegt die ganze Zeit wie man die Leute am besten meiden kann.

Bei meiner Familie habe ich mich geschämt. Ich hab versucht es geheim zu  halten, weil ich wollte, dass sie stolz auf mich sind und damit sie denken mir würde es gut gehen. Ich wollte ihnen keine Sorgen bereiten.

Wieso sind frühere mobber heute am erfolgreichsten?

Früher in meiner Klasse gab es paar Anführer, die auch mobber waren. Sie veranstalteten Schlägereien, einer brach dem anderen die Nase usw und psychoterror war Gang und gäbe.

Heute sind genau diese Typen am erfolgreichsten : einer ist Berufsschullehrer, der andere hat den Betrieb des Vaters mit 27 übernommen, einer ist Manager usw

Und diese Opfer haben alle wenige Erfolg : einer ist Hartz IV, der andere arbeitet als Bauhelfer, einer als Maurer usw

Wieso ist das so? Muss man quasi mobber werden?

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