Fotografieren: Offene Blende, kurze Verschlusszeit: Viel zu hell?

12 Antworten

Hallo belowzero..., 
das Wesentlich ist gesagt. Allerdings kann ich mir bei besten Willen nicht vorstellen, dass ein Portrait im Januar wegen eines Zuviel des Lichtes nicht aufgeblendet werden könnte (ISO und Verschlusszeit wurden ja genannt). Die Notwendigkeit eines ND-Filters kann ich mir nicht vorstellen.

Dazu möchte ich als Empfehlung vorausschicken, dass einem Brustportraits um Längen besser im etwas zarteren Morgen-/Vormittag- oder späten Nachmittags/ Abendlicht gelingen. Das Licht hat dann ganz andere Tönungen und die Dynamik bietet viel mehr Nuancen, weil weniger grell. "Von Zwöf bis Drei hat der Fotograf frei." und  „In der grellen Mittagssonne, sind die Bilder für die Tonne!“ ...sowas prägt sich gut ein :- )

Dazu bitte auch eine dringende Warnung vor dem (offenbar unsterblichen) Rat an Laien: „Sonne im Rücken, Auslöser drücken."   Das ist sogar böswilliger Quatsch, sowas für Personenaufnahmen zu empfehlen. Du wirst dich, wenn du dein Empfinden dafür schärfst, viel aufmerksamer dann um sanfte Hell-/Dunkel- abstufungen im Gesicht bemühen und Helligkeitsunterschiede eben bewusster nutzen als nur knallharte Sonne in die Visage! :- ).

Und dann ist das Bokeh-Thema von alleine erledigt.
Wenn du keine längere Brennweite für Portraits haben solltest (90-100mm ist dafür sehr gut ...bei Vollformat, für APS ist das 50er bestens), würde ich deine Normal- optik für ein Brustportrait ohnehin bei Blende  f2-2.8 halten. Denn sonst hast du zwar scharfe Augen, aber schon unscharfe Nasenspitze und Ohren. Nextremes Schärfentiefe-App dürfte darüber deutliche Auskunft geben.

Also, gut für sanftes, duftiges Schemen-Bokeh ist wie gesagt:
- relativ dicht am Objekt, relativ weit vom Hintergrund entfernt 
- weite Blendenöffnung (kleine Zahl)  und letztlich noch:
- möglichst großes Sensorformat.

Wenn du nicht sowieso vom Stativ fotografierst, würde ich gerade bei Portraits auf schnelle Verschlusszeiten (höhere Zahl) achten, denn sowohl Model als auch der Fotograf stehen nie genau still. Und das ist gerade bei der offenen Blende arg wichtig, um im engen Schärfebereich zu bleiben. Unschärfen im Portrait würden dich später immer wieder schmerzen!

Mit den genannten Tipps wirst du demnächst die besten Portraits mit deinen Möglichkeiten hinbekommen! 'dirdieDaumendrück' :- )

Mehr Brennweite verwenden, falls es eine Zoomoptik (Kompaktkamera) war. Dann muss man zwar weiter weg gehen, kann aber, um die selbe Schärfentiefe zu erhalten, weiter abblenden. Hier gibts ne APP https://play.google.com/store/apps/details?id=com.govisualinc.camcalcfree&hl=de zur Schärfentiefeberechnung.

Den Abstand zum Hintergrund vergrößern und ebenfalls abblenden. Um so weiter der weg ist, um so unschärfer wird er auch. (Theoretisch kann man auch näher ran an das Model gehen und abblenden, aber dann hauts mit dem Bildauschnitt nicht mehr hin, oder es gibt arge Verzerrungen.)

ISO sollte natürlich die kleinst mögliche sein.

Und ansonsten, wie einige schon vorschlugen, einen ND-Filter. Hier kannst selber schaun welcher ND-Wert für dich geeignet ist. Ich kenne ja die kürzeste Verschlusszeit deiner Kamera nicht. http://picshots.de/wp-content/uploads/2014/08/belichtungszeiten_nd-filter.jpg zB macht ein ND 0,9 (16x) eine 16Fach längere Verschlusszeit - aus 1/4000 also 1/250.


Grundsätzlich hast du nichts falsch gemacht.

Das Problem bei Blende 1.8 ist das echt enorm viel Licht dabei durch das Objektiv kommt. Hast du dazu einen hellen Tag erwischt bekommst du das Problem das du z.b. bei 1.8 mit 1/16.000 sek belichten müsstest was keine Cam mitmacht.

Beheben kannst du das an der Cam auf 2 Arten:

a) Iso runterdrehen. Das geht für gewöhnlich bis auf 100 runter. Einige Cams haben aber auch Low 1,2 usw bzw iso 50 oder dergleichen. Eventuell hättest du hier noch nachregeln können?

b) ein ND Filter auf das Objektiv schrauben. Er wirkt quasi wie eine Sonnenbrille für das Objektiv und dunkelt ab. Damit kannst du massiv längere Belichtungszeiten erreichen.

Alternativ ein etwas schattigeren Platz aufsuchen :)

Wenn du mit f8.0 erst eine optimale Belichtung erreicht hast muss es schon echt hell gewesen sein ?

Theoretisch kannst du auch überbelichten und das Bild in der Nachbearbeitung wieder dunkler ziehen. Bei ausgebrannten Stellen klappts jedoch nicht mehr. Aber ein bissi was geht eig immer :)

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