Feuerwehr & Rettungsdienst Funkmeldeempfänger

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6 Antworten

Kommt drauf an, was Du meinst:

  • Wenn Feuerwehr und Rettungsdienst auf einem Kanal alarmiert werden: mehrere verschiedene Alarmfolgen sollte jeder moderne FME auswerten können. Selbst die billigen alten gehen bei zwei bis vier Tonfolgen los, die neuen enden noch nicht bei 30 Alarmtönen. Da brauchst Du nur das passende Programmiergerät (bzw. für die etwas älteren Piepser ein passend codiertes PROM).

  • Wenn es zwei verschiedene Kanäle sind: Kommt auf den FME an, der MEMO/JOKER von Swissphone oder der PAGEBOS2000 von NIROS kann es prinzipiell. Wurde hier auch mal verwendet, mittlerweile geht der First-Responder-Alarm aber sowohl auf dem Rettungsdienst- als auch auf dem Feuerwehrkanal raus. Wenn der Piepser abwechselnd auf zwei Kanälen "horcht", besteht übrigens eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass er einen Alarm verpasst.

Auch bei der "digitalen Alarmierung" gibt es mehrere Varianten. Für die digitale Alarmierung über die herkömlichen lokalen Kanäle (nur meist im 70cm-Band, unabhängig vom Sprechkanal) gilt das oben geschriebene.

Für eine TETRA-Alarmierung wären alle Wünsche fast alle gleichzeitig möglich, aber da kannst Du selbst sowieso nichts mehr programmieren. Mal davon abgesehen, dass die reine Alarmierung im TETRA-Netz noch nicht so wirklich befriedigend gelöst ist, da wird sich erst noch einiges rausstellen müssen, wie es wirklich abläuft.

Es gilt der übliche Hinweis, dass Du nicht unerlaubt in die Funktionsweise eines BOS-Gerätes eingreifen darfst.

Ab Digital geht es eh nicht mehr. Dann legt die Leitstelle fest welcher FME wann und wie angesteuert wird.

Theoretisch kannst Du bei dem Analogen die Schleifenbelegung ändern lassen. Du bist aber nicht Eigentümer des FME, daher geht Dich das gar nix an. Der FME wird Dir zur Nutzung überlassen und das war es auch.

Ich kenne einige, die haben bis zu drei FMEs daheim, das sieht massiv scheiße aus, wenn die alle an den Gürtel hängen, aber es bleibt nix anderes übrig.

Auch wenn der Beitrag 2 Jahre alt ist, muss ich mich mal einmischen !

DU darfst deinen FME lediglich Laden und mitführen.

Alle Arbeiten müssen von deinem zuständigen Funk-/Gerätewart erledigt werden. Ob in der Freiwilligen Feuerwehr oder im Rettungsdienst. Das spielt keine Rolle !

Und da du von Funktechnik wohl absolut keine ahnung hast (ja das erkennt man an deinem Beitrag) solltest du generell die Finger davon lassen. Wird nämlich im nachhinhein eine Manipulation an dem Melder festgestellt, kann das im schlimmsten fall eine Anzeige zu folge habe. Und wenn du dann dafür auch noch verurteilt wirst, bist du Vorbestraft und kannst deine "Rettungsdienstkarriere" an den Nagel hängen.

Theoretisch sollte das möglich sein, ja. Aber, wie garfield0383 (3/83?) schon richtig schreibt, muss der FME das mitmachen. Mein Swissphone Joker kann das - was bei den Schleifen SEG / MTF / KatS auch zwingend nötig ist.

Einziger (möglicher) Stolperstein: Bei euch liegen Fw und RD auf verschiedenen Kanälen und der FME kann nur eine Frequenz empfangen. Kann ich mir bei einem Landkreis nur schwer vorstellen, aber in einem großen RD-Bezirk ist das durchaus möglich.

Andere Frage / Randnotiz: Bringts das wirklich? Du kannst mit "Rettungsdienst" nicht den Regel-RTW aus der Sollvorhaltung meinen, da kämst Du ja gar nicht mehr zur Ruhe. Ich nehme an, es geht um einen Z-RTW oder eine SEG. Oder?

Beides ehrenamtlich ? Wenn nicht geht Rettungsdienst vor, wenn das dein Beruf ist, FW ist dann Freizeit. Oder meinst du den Katastrophenschutz der Hilfsorganisation die bei euch auch den Rettungsdienst stellt? Dein FME kann vieles, auch wenn das so ein uraltes Ding ist mit nur 2 Knöpfen, kann man den z.B. auf "mithören" stellen (nur für Führungskräfte erlaubt), aber ob das alles erlaubt ist, ist eine andere Frage. Dann musst du noch jemanden haben der sich damit auskennt.

Das hängt von deinem FME ab, ob der das kann. Welches Gerät hast du denn?

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