Fanfiction in welcher Perspektive schreiben?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi Kathendra

Grundsätzlich gibt es kein "ist besser". Es kommt immer darauf an, welche Geschichte du erzählen willst. Für monumentale Raumschlachten kannst du die Ich-Perspektive weitestgehend vergessen, dazu ist die Sichtweise einzelner Personen zu beschränkt.

Für Kommandounternehmen - oder aber Rückblenden, die von einer bestimmten Person innerhalb deiner Geschichte erzählt werden - kann man diese Perspektive hingegen hervorragend verwenden. Sprich, es ist nicht unmöglich auch mal (nicht unbedingt permanent) in einer Episode ein Kapitel in der Ich-Perspektive einzufügen, obwohl in allen übrigen Kapiteln eine andere Sichtweise gewählt worden ist.

Allgemein ist das Schreiben in der Ich-Perspektive schwieriger, wenn man mit dem Schreiben beginnt. Das Schreiben aus der Sicht des Erzählers heißt aber nun nicht automatisch, dass du weiter von einem Charakter entfernt bist. Wenn du es schaffst dem Leser zu vermitteln, was der jeweilige Charakter fühlt, richt, schmeckt, sieht und hört (und vielleicht noch wichtiger: denkt) dann ist der Leser schon ganz bei diesem Charakter. Wichtig dabei ist, wegzukommen von Sätzen wie: "Es war ein schöner, sonniger Tag..." und hin zu Sätzen wie: "XY blickte zum klaren, blauen Himmel hinauf, an dem einige, vereinzelte Wolken im Begriff waren, sich aufzulösen..."

Du merkst schon bei diesem Simpelbeispiel, dass du beim zweiten Satz deutlich näher am Mann/an der Frau bist. Wenn du deine Charaktere so (oder ähnlich) in Beschreibungen mit einbindest, dann führst du den Leser auch ohne Ich-Perspektive nah an deine Charaktere heran.

Falls es dann doch eher die Ich-Perspektive sein soll: Du musst dich dabei nicht zwangsläufig auf einen Charakter beschränken. In einer Gruppe aus (sagen wir mal 7) Charakteren kannst du z.B. von Kapitel zu Kapitel die Person wechseln - wobei du dann darauf achten solltest, zu welchem Charakter gewechselt wird. Die einfache Variante wäre, einfach das jeweilige Kapitel mit dem Namen der Person zu überschreiben. Die elegante Variante wäre etwa so:

... Ich blickte, nachdem ich XY, die an der Brotmaschine stand, diese Frage gestellt hatte, abwartend an.

(Neues Kapitel mit beliebigem Text)

Ich sah von der Brotmaschine auf und blickte etwas verwirrt zu ABC hinüber. Mit dieser Frage hatte ich nicht gerechnet...

Der Leser bekommt hier mit, dass es einen Personenwechsel gab, und auch zu welcher Person gewechselt wurde. Das Ganze ist natürlich optional und bietet sich dann an, wenn einzelne Personen in der Geschichte wichtige Handlungen allein vornehmen müssen. Abweichend von dieser Option kann natürlich auch ein einzelner Charakter (der nicht an dieser Handlung beteiligt ist) durch ein späteres Gespräch davon erfahren (falls der Ich-Erzählungs-Charakter nicht gewechselt werden soll).

BTW: Du musst innerhalb einer Szene NICHT zwangsläufig bei einer Person bleiben, wie es Lukretia92 meint - bitte vergiss das schnell wieder. (Es kann sogar Situationen geben, in denen man gar nicht um einen Wechsel zwischen Charakteren herum kommt.) Selbst Bestseller-Autoren lassen sich nicht derart limitieren, und eine OBERSTE REGEL ist das garantiert nicht. Wenn es eine gibt, dann lautet die: "Es gibt keine OBERSTE REGEL, denn es sind immer Ausnahmefälle möglich..." ;) (No offense, Lukretia92)

Was Lukretia92 vermutlich gemeint hat, ist dies: Es kann den Leser schon verwirren, wenn Sprünge in einer Geschichte (zwischen Charakteren) zu abrupt erfolgen, oder wenn man - so man mit dem Schreiben gerade erst anfängt - nicht über das Wissen verfügt, wie man solche Sprünge durchführen kann, ohne dass es zum Bruch in der Erzählung kommt.

Wenn man mit dem Schreiben beginnt, so fährt man vielleicht tatsächlich mit dem Vorschlag von Lukretia92 zunächst besser - aber irgendwann sollte man sich dann an solche Wechsel ruhig einmal heranwagen, denn sonst lernt man das nicht und ein NoGo sind die Wechsel zwischen Charakteren (selbst in der Ich-Erzählung) nicht.

Fazit: Finde heraus welche Form der Erzählung dir liegt, bzw. welche am besten zu deiner Geschichte passt. Solange du nicht vergisst dem Leser zu vermitteln was die Person, deren Schicksal du gerade beschreibst, fühlt, sieht, hört... etc. pp. wird die Geschichte schon. Vielleicht nicht gleich beim ersten Versuch, aber beim zweiten garantiert besser, als beim ersten und beim dritten besser, als beim zweiten... Das war (und ist) bei allen Schreiberlingen so... :)

mfg

Uli

Schreib am besten so, wie du es besser kannst, es kommt am Ende ja nichts Gutes bei raus, wenn du dir eine Perspektive "aufzwingst". Ich kann auch einfach nicht aus der Sicht des allwissenden Erzählers schreiben, also ist auch jede meiner FFs aus der Ich-Perspektive. Mach so, wie du meinst, ist schließlich deine Arbeit und du stehst unter keinem Zwang

LG

Du solltest so schreiben, wie du dich am wohlsten fühlst. Allerdings gibts auch hier einige Regeln zu beachten.

Der allwissende Erzähler ist einer der schwierigsten Schreibstile überhaupt. Es gibt verschiedene Formen. Gleichzeitig Gefühle verschiedener Menschen beschreiben, geht eigentlich gar nicht. Das habe ich bei Narnia festgestellt, wo das gemacht wird. Das verwirrt total. Und ich glaube da bin ich nicht die einzige.

Wenn du eine Erzählperspektive wählst, solltest du dich auf 2 bis maximal 3 Personen beschränken, deren Gefühle du beschreibst. Und NIEMALS in einer Szene zwischen den Personen wechseln. Das ist die oberste Regel. Auch wenn du keinen Ich-Erzähler verwendest, musst du aus der Sicht der Person schreiben.

Verwendest du den Ich-Erzähler, darfst du überhaupt nicht wechseln. Kann man zwar machen, aber das ist sehr schwierig.

Ich persönlich verwende den Ich-Erzähler sehr häufig und komme damit am besten klar. Die Erzählperspektive verwende ich auch oft und schreibe aus der Sicht von zwei Personen, wobei ich die Kapitel mit dem jeweiligen Namen beschrifte. Also zum Beispiel aus der Sicht des Mannes und der Frau bei einer Liebesgeschichte und da wechsel ich die Perspektiven jedes Kapitel ab. Das funktioniert auch sehr gut. Im Ich-Erzähler ist das schwieriger, weil man als Leser manchmal vergisst, in welcher Person man gerade steckt.

Ich hoffe ich konnte dir helfen :)

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