Fachkraft für Schutz und Sicherheit, hat dieser Beruf Zukunft?

9 Antworten

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Die "Ausbildung" (wenn man das überhaupt Ausbildung? nennen darf!!!) ist der letzte Dreck!!!

Als Auszubildender darfst du dich auf folgendes einstellen:

  • 12-16 Stunden sind an der Tagesordnung!!!
  • meisten Firmen lassen ihre Azubis über 240 Std. im Monat arbeiten!!!
  • du musst fast jedes Wochende & an allen Feiertagen arbeiten (die du nicht mal bezahlt bekommst)
  • Überstunden werden in der Ausbildung oft nur mit 1,50€ bis 3,50€/Std. vergütet (je nach Betrieb sogar UNGELDLICH als GAR NICHT)
  • du musst oft an Berufsschultagen arbeiten (wodurch große lücken für die IHK-Abschlussprüfung entstehen können)
  • Auf der Berufsschule lernst du nicht wirklich etwas, besonders nichts was du im Alltag im Wach- & Sicherheitsgewerbe gebrauchen kannst.
  • die Lehrer in den Berufsschulen sind völlig überfordert (du lernt hauptsächlich nur Betriebs-/ Volkswirtschaftliche Dinge)
  • die Arbeit ist sehr Monoton (die hauptsächlich nur stehen verrichtet wird)
  • es kann vorkommen, dass du Erniedrigende Tätigkeiten verrichten musst (Büro Klos/Fenster/Autos von Kunden putzen sowie Lager- & Gartenarbeit)
  • und und und...

als Tip wenn du wirklich im Wach- & Sicherheitsdienst arbeiten willst, solltest du lieber die §34a Sachkundeprüfung machen. Die Kostet dich zwar ca. 150€ aber du ersparst dir 3 Jahre inden du von vorne bis hinten nur ausgebeutet wird.

nur zur Info: Ich habe die "Ausbildung" nach 2 Jahren (verkürzung) "erfolgreich" bei der IHK im Sommer 2011 als Jahrgangsbester abgeschlossen. Meine Ausbilder war Deutschlands drittgrößtes Sicherheitsunternehmen. Nach der Ausbildung habe ich nur Jobangebote zwischen 5,00€ - 7,82€/Std. Lohn in NRW angeboten bekommen. Derzeit Arbeite ich bei einer Versicherung als Aushilfe und werde im Wintersemester mein BWL Studium beginnen.

Ich habe anfang aug. meine Ausbildung angefangen und hätte lieber vorher das alles hier gelesen denn das trifft voll zu ich rate jedem davon ab ich habe 3 wochen hintereinander immer 72 std gearbeitet und ich bekomme das nicht bezahlt oder ein ausgleich... ich habe am wochenende ein objekt komplett alleine bewacht und das schon am 2 tag nach meiner 34a prüfung den mussten wir auch gleich am anfang machen das wir 16 azubis voll arbeiten können alles fürn a...rsch ich würde es nicht nochmal machen wenn ich könnte aber ich wollte gerne wissen was es danach noch so für möglichkeiten gibt wenn ich die ausbildung abgeschlossen habe weiterbildung ect.

Hi Asker123

ich bin ehrlich zu dir ich bin zurzeit im 2 Lehrjahr und mache durschnittlich pro Tag 10 Std

Ich weiß nicht ob sich das Lohnt,

ich besuche nebenbei die Berufsschule,am anfang waren wir in einer Klasse 28 Schüler

jetzt nur 14 ,heißt es haben 50% die Ausbildung hingeschmiess da sie keinen Nerv mehr dazu hatten,leider gibt es viele schwarze Schafe in dem Bereich die einen gerne ausnutzen

Ich überlege selbst was ich nach der Ausbildung weite machen soll.

 

Falls du weitere Fragen hast ,schreibe mich ruhig eine Nachricht ;.)

 

 

Gebe "ichich10" vollkommen Recht. Ich bin z.B bei ner totalen Abzockerfirma gelandet, der es nur um Provit geht, die Lehrlinge werden ausgebeutet ohne Ende, und die schwarzen Schafe sind leider viel vertreten. Bin selbst im zweiten Lehrjahr. Selbst 19 Sdt. am Stück waren bei mir keine Seltenheit. Mein Chef hat sogar schon verlangt von Freitrag morgen - Montag morgen durchgehend ein Gebäude zu bewachen, durchgehend im Auto, und verlangte sogar nicht zu schlafen. Er bekam das Geld für Fachkräfte in Schichtwechsel bezahlt, in wirklichkeit setzte er aber nur Lehrlinge überall ein, und wir mußten für ihn auch noch Lügen. Es gab sogar 2 Lehrlinge die geschlagen wurden, weil sie nicht spurten, doch jeder hat schiss um seine Stelle. Aber es gab noch weit schlimmere Vorfälle, welche hier zu weit gehen würden. Die Berufsgenossenschaft und IHK haben sich einen scheißdreck darum gekümmert, obwohl die für die Lehrlinge da sei sollen, denen gehts auch nur ums Geld. Die geben vor sich zu kümmern, aber die Wahrheit sieht ganz anders aus. Inzwischen habe ich die Firma gewechselt, und meinen Chef vor Gericht gezogen, aber das war auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, weil viel zu viele Lehrlinge diesen Mist mitmachen, aus Angst keine Lehrstelle mehr zu bekommen. Privatleben daran ist sowieso nicht mehr zu denken. Bin zwar jetzt bei ner seriösen Firma, aber die Stunden sind trotzdem fast immer 13 Stunden am Stück, an Pause kommst du meißt garnicht, weil nur gefordert wird. Empfehlenswert ist das keinesfalls, man macht sich körperlich und seelisch auf Dauer komplett kaputt damit. Außerdem machen sich viele komplett falsche Vorstellungen von diesen Job, die Realität sieht aber ganz anders aus. Mein alter Chef prahlt auf seiner internetseite heute noch mit gefakten Zertifikaten, selbst Bestechung war an Der Tagesordnung ( NICHT FALSCH VERSTEHEN, ES GIBT AUCH SERIÖSE FIRMEN ), aber mein Ex Chef macht auf seiner Seite nur falsche verlogene Angaben, bin ja selbst erst darauf reingefallen. Ich bereue es, aber bin jetzt wenigstens bei ner besseren Firma gelandet. Auf jedenfall solltest du dir überlegen ob du diese körperlichen und seelischen Strapatzen überhaupt aushalten könntest. Auch in meiner Klasse will über die Hälfte von 34 Leuten nach der Ausbildung was komplett anderes machen, die hatten alle andere Vorstellungen. Machens nur noch gezwungen zuende, damit alles nicht für umsonst war, und das Lehrpersonal in unserer Schule ist kein Stück qualliviziert, selbst die wissen manchmal nichts mit dem Zeug anzufangen was sie uns beibringen sollen. Es gibt Ausbildungen da sind die Chancen für einen guten Abschluss weitaus besser. Erkundige dich lieber nochmal ausreichend! Ansonsten viel Glück!

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Sorry wer es mit sich machen lässt ist es selber schuld. Mund aufmachen und wenn mit Kündigung gedroht wird, direkt bgv usw einschalten. Denn wenn niemand denn Mund aufmacht, ist sich selbst der verdienst nicht wert. Wer sich unterm wert verkauft ist es selber schuld.

Wenn ich hier teilweise so eine gequillte Sche*** lese dann platzt mir alles. Also, ein Sicherheitsunternehmen, das eine §34a Kraft braucht, sucht sich keinen Sachkundigen, keine Servicekraft und auch keine Fachkraft.

Wenn man in einem Sicherheitsunternehmen arbeitet, was Dienst an gastgewerblichen Einlässen leistet, im öffentlichen Personenverkehr mit Hausrecht, oder aber als Ladendetektiv, dann stellen die auch mindestens einen Sachkundigen ein, weil für sowas die einfache Unterrichtung des §34a nicht ausreicht. Hat man Unternehmen, die auch was mit Sicherheitskonzepten zu tun haben, wo man viel mit anderen Menschen in Verbindung kommt (Verhalten & Handeln), dann stellen diese Unternehmen lieber eine Fachkraft ein. Das ist Tatsache.

80% sind sicherlich schwarze Schafe, hast du ein gutes Unternehmen, dann kann isch diese Ausbildung schon lohnen. Ich selber bin bei der Deutschen Bahnsicherheit (und zwar intern und kein Subunternehmer), und kann sagen, dass sich diese Ausbildung innerhalb der Bahn als Fachkraft für Schutz und Sicherheit auch lohnt, du kannst anschließend noch den Techniker oder den Meister machen, kannst im Büro arbeiten, kannst Teamleiter werden. Hast normale Schichten nach Dienstplan, nicht NUR Nacht und NUR Spätschicht. Hast nach der Ausbildung einen Festvertrag ((DB stellt keine Zeitverträge aus) und dann soll dich mal einer von der DB kündigen, FAST unmöglich. Da ist der Job fast so sicher wie die eines Beamten. Schon vor zig Arbeitsrichtern selbst erlebt bei einigen Arbeitskollegen. Kötter ist an sich auch kein schwarzes Schaf, Geld und Werttransporte gehen vom Gehalt klar, Nachts arbeitet man dort so gut wie garnicht, Airport Security von Kötter beispielsweise in Düsseldorf AIR geht auch klar, Einstiegsgehalt als Fachkraft im Bereich Flughafensicherheit 14,60€/Std Brutto.

Die meisten hier haben einfach mal keine Ahnung, wenn man normaler Wachmann einer Baustelle ist oder irgendwo Tor und Empfangsdienst leistet, der braucht sich auch nicht über so einen ausnutzendes Gehalt beschweren, es sei denn man ist bei Bayer, Henkel oder Co., denn dort wird man nach Chemietarif bezahlt.