Erfahrungen mit Louise L. Hay

Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

Ja, klar. (bitte mit Erfahrung(en) schreiben) 60%
Alles nur Humbug! 40%
Nein - wer ist das?! 0%

4 Antworten

Ja, klar. (bitte mit Erfahrung(en) schreiben)

Die Angaben von Louise Hay sind treffend. Allerdings finde ich sie oft zu sehr verallgemeinernd. Wer mit Louise Hay gut umgehen will, braucht selber schon ein ordentliches Hintergrundwissen, finde ich. In meiner Familie habe ich einige Exemplare verteilt, die sind dort beliebt.


Alles nur Humbug!

Hallo xXHabNeFrageXx,

würde man versuchen, Louise Hay auf einen Satz zu reduzieren, so wäre das ungefähr etwas in die Richtung: Positives Denken führt zu einem guten Leben und negatives Denken zu einemschlechten Leben.

Das Problematische mit solchen Aussagen ist, dass ein winziger wahrer Kern darin sie uns so plausibel erscheinen lässt.

Wahr ist selbstverständlich, dass die Art und Weise wie man mit den Schwierigkeiten im eigenen Leben denn umgeht, ganz wesentlich beeinflusst, wie wir uns fühlen und wie wir unser Leben selbst bewerten.

Das ist ein wenig so wie mit dem berühmten halb eingeschenkten Glas. Es gibt Menschen, die sagen, es sei halb voll, andere sagen, es ist halb leer. Die einen freuen sich über das halbe Glas, die andern bedauern, dass es halb leer ist.

Und so betrifft es alle Teile des Lebens. Der eine freut sich, den Krebs überlebt zu haben - der andere schimpft auf die Medizin, weil er nicht vollständig geheilt ist und nicht mehr so leistungsfähig wie vorher.

Positives Denken hat also in gewissem Rahmen Einfluss auf unsere Selbstwahrnehmung.

Alles darüber hinausgehende ist leider nicht korrekt.

Louise Hay war Mitglied der sogenannten "Science of Mind". Das ist eine pseudowissenschaftliche, rein religiös motivierter Verband. Mit echter Wissenschaft hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Nein, Dein Leben wird nicht dadurch gut, dass Du positiv denkst. Denn das würde bedeuten, dass alle, die kein gutes Leben haben, selber dran schuld sind. Sie hätten ja nur positiver ans Leben ran gehen müssen.

Diese Geschichte vom "positiv Denken" ist also ein sehr zweischneidiges Schwert, das dem Kranken, Schwachen oder Armen eine drastische Mitschuld an seinem Schicksal aus's Auge drückt. Eine solche Schuldzuweisung kann - besonders eben, wenn man langsam mitkriegt, dass das eigene Leben sich eben durch die positive Denkweise nicht verändert - eine schwere zusätzliche Last werden.

Natürlich hört man oft "mir hat's geholfen". Klar: Denn die, bei denen gerade dann etwas Positives passierte, klopfen sich natürlich im Glauben, das allein durch positives Denken geschafft zu haben, auf die Schulter und erzählen es weiter. Während nicht wenig erst recht Frustrierte durch solche Schuldzuweisungen beim Psychiater landen und hinterher gewiss nicht über ihren Nichterfolg sprechen.

Ich empfehle das Buch "Positives Denken macht krank?!: Vom Schwindel mit gefährlichen Erfolgsversprechen" und eine optimistische Lebenseinstellung ohne Realistätsverlust.

Grüße



Ja, klar. (bitte mit Erfahrung(en) schreiben)

Also ich finde ihre Assoziationen sehr wirkungsvoll und positiv und hab auch einige Bücher von ihr.Vieles war schon sehr hilfreich und hat dazu beigetragen, Schwächen aufzudecken und eine andere Haltung einzunehmen.

Ja, klar. (bitte mit Erfahrung(en) schreiben)

Sie hatte Gebärmutterhalskrebs und hat ihr Leben danach verändert, sie gibt Denkanstöße wie man besser los lassen kann und seinen Körper besser verstehen kann. Ich denke, das was sie in ihren Hörbüchern erzählt, sind Ausschnitte aus einer Therapie oder einem Seminar. Ich hab zwei Hörbücher bei You Tube gehört udn finde, es lohnt sich, sich das mal anzuhören.

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