Erfahrungen mit Cambridge Certificate (Englisch)?

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4 Antworten

Da haben meine Vorredner aber schon echt hilfreiche Antworten geliefert :-)
Ich stimme ebenfalls zu, dass es sich weniger über die Schwierigkeit, als über die Vorbereitungszeit beantwortet, was das richtige Vorgehen ist.

Ich selber spreche vier Sprachen und aus Erfahrung habe ich ohne Ausnahme Sprachen immer am besten im Ausland gelernt - einfach aus dem Grund, dass man sie dort immer und überall hört und in dieser Sprache für die Zeit des Auslandsaufenthalts lebt.

Bezogen auf das Cambridge-Examen habe ich auch ein paar Ideen, weil ich über Linguland Sprachreisen ganz gut mit dem Thema vertraut bin:

1.) Mach den Vorbereitungskurs im englischsprachigen Ausland. Wo ist im Prinzip egal, die Qualität der Sprachschulen ist weitgehend austauschbar (in Details wie Unterkunft, Umgebung der Stadt, und anderem unterscheiden sie sich - aber du lernst überall anständig). Alle Schulen, die Vorbereitung für Cambridge-Kurse anbieten haben ein ziemlich gutes Niveau. Tipp: Mach den Kurs in Europa, nicht in Amerika, wegen der sprachlichen Feinheiten.

2.) Plane deine Zeit nach dem Prüfungstermin: Die Cambridge-Prüfungen finden zentralisiert statt. Auch wenn die meisten Vorbereitungskurse für 8 Wochen ausgeschrieben sind, kannst du auch vom Prüfungstermin zurückrechnen, und dann z.B. für 4, 5 oder 6 Wochen an der Vorbereitung teilnehmen. Für welche Stufe definiert sich im Wesentlichen nach deinen Vorkenntnissen - du kannst dich auch einfach anmelden und in der Schule dann nach zwei Wochen oder so definieren, welche Prüfung du machst. Denn es findet immer ein Einstufungstest statt und die Lehrer vor Ort haben natürlich Ahnung von ihrem Gebiet.

Ein anderer Kommentator hat einen bestimmten Anbieter empfohlen, weil der "tolle Auswahl" hat. Klar, das haben alle. Es kommt aber darauf an, dass deine Termine zu deinen Zielen passen und der Kurs zu deinen Sprachkenntnissen. Da würde ich auf jeden Fall zumindest mal mit jemandem telefonieren, der dich beraten kann. Denn die Leute am Telefon kennen sich aus, wenn sie mehrere Tausend Sprachreisen pro Jahr verkaufen. Bei uns bei www.linguland.com zumindest ist es so, wir haben ungefähr 12 Berater, die selber auch Sprachreisen machen und ziemlich genau wissen, wie man am schnellsten seine Ziele erreicht. Wir hatten vor kurzem eine Ärztin aus Spanien, die mit Null Deutschkenntnissen im Mai mit einem Kurs begonnen hat, Ende September war sie bei B2 (lag auch an ihr, sie war fleißig), im Januar hatte sie die Approbation und jetzt Anfang April fängt sie als Ärztin in Deutschland an zu arbeiten. Will damit sagen: Die Empfehlung hat viel mit den spezifischen Zielen zu tun und lässt sich nicht immer pauschal beantworten. 

Ruf einfach mal an, unsere Damen und Herren von Linguland Sprachreisen helfen dir, ohne dir etwas aufschwatzen zu wollen.

Viel Erfolg,
Tobias

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Ich habe die CPE Prüfung gemacht und auch bestanden. With a B. :-)  Immerhin.

Ich wollte meine Grammatik aufpolieren und habe mich daher in der School of English angemeldet. Ich bekam ein paar Aufgaben gestellt - Lückentext, Grammatikfragen und ich sollte selbständig eine kurze Zusammenfassung eines Textes schreiben. Das fand ich schon sauschwer. Aber ich war wohl nicht so schlecht, denn ich wurde zu dem CPE Kurs eingeteilt.

An dem  habe ich auch teilgenommen. Jede Woche drei Stunden. 3 oder vier Monate lang. Unsere Lehrerin war eine Engländerin, die sich als "last bastion of British English" bezeichnete. Immer wenn man Amerikanismen beim Reden oder in Aufsätzen benutzte, kam ihr hohes "No!" Und so Satzteile mit ain´t oder gonna verursachten epileptische Anfälle bei ihr.

Sie hat uns gut vorbereitet, trotzdem fand ich die Prüfung SAUSCHWER. Besonders das "Fach" listening, fand ich schwer. Wir mussten uns diverse Aufnahmen anhören und dazu Fragen beantworten. Leider waren aber die Leute, die da redeten, nicht unbedingt BBC Nachrichtensprecher oder Mitglieder der Royals. Die sprachen wie ihnen der Schnabel gewachsen war, und ehrlich gesagt, wenn jemand aus der Working Class aus Sheffield daher plappert, kommt man ins Stöhnen.

Ohne die gute Vorbereitung unserer Lehrerin hätte ich das nicht geschafft. Und ich war vorher schon ziemlich gut in Englisch gewesen.




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Kommentar von instakarry
22.03.2016, 08:27

Wo genau hast du den Kurs denn gemacht? An der VHS oder im Ausland?

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Die Frage ob schwer oder leicht kommt doch immer darauf an, welche Voraussetzungen man mitbringt.
Wir haben das damals in der Kollegstufe gemacht und empfanden es zum damaligen Zeitpunkt als durchaus anspruchsvoll. Rückblickend nach dem Studium würde ich es als nicht mehr sonderlich schwer einschätzen.

Letztlich definiert sich der Anspruch aber lediglich über die Zeit und nicht über die Schwierigkeit. Wenn man ausreichen Zeit investiert, ist gar kein Problem. Die Hürde als Schüler lag bei mir viel mehr darin, dass ich damals andere Dinge als wichtiger eingestuft hab.
Und wie gesagt, wenn Du irgendwann Studienkurse gewohnt bist, wird man das im Rückblick als Pipifax einstufen - genauso wie man später im Arbeitsleben der zur Verfügung stehenden Zeit im Studium nachtrauert.

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Habe in der Schule den Kurs CAE machen wollen, aber habe ihn nach einem halben Jahr abgebrochen, weil es zu schwer war.

Ich war auf dem Gymnasium und hatte Englisch als Leistungskurs (Noten 1-2), trotzdem war uns der Kurs zu schwer. Wir haben mit mehr als 15 Personen angefangen, nur 3 haben den Kurs zuende gemacht.

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Kommentar von instakarry
21.03.2016, 13:46

Die Prüfung hast du dann nicht gemacht oder?

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