erdumdrehung-flugzeug

8 Antworten

Das Flugzeug startet am Äquator mit der seitlichen Geschwindigkeitskomponente und dem Drehimpuls seiner Startbahn. Der Pilot muss diesen Einwirkungen tatsächlich gegensteuern, wenn er nicht rechts herum im Kreis fliegen, sondern geradewegs den Nordpol erreichen will. Praktisch bemerkt er das nicht wegen der Zeitdauer und seinen Orientierungsmitteln. Aufgrund der Erdrotation erfährt jeder Körper, der sich auf der nördlichen Halbkugel frei bewegt (z.B. Gewehrkugel)**, eine Ablenkung nach rechts** (auf der Südhalbkugel umgekehrt). Diese Kraft nennen wir Corioliskraft (s. Wiki). Man kann sie anschaulich demonstrieren mit dem Foucault-Pendel, z.B. im Müchner Technik-Museum.

da der Aussenradius der Flugbahn quadratisch zum Abstand steigt müsste das Flugzeug extrem beschleunigen was es nicht kann !

bei gleicher Fluggeschwindigkeit sinkt die Fortbewegung je nach Abstand vom Mittelpunkt der Erde da der Umfang der Flugstrecke steigt

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Du hast schon recht. Wenn man Norden oder Süden fliegt, dreht sich die Erde unter einem weg. Wenn man es aus Sicht des Flugzeuges betrachtet, fliegt das Flugzeug eine Gerade. Wenn man die geflogene Strecke auf eine Karte überträgt, beschreibt diese Strecke einen Bogen. Nur exakt auf dem Äquator entlang ändert sich außer der Flugzeit nichts.

nicht zum Nordpol, sondern in Richtung des Äquators, sprich westlich/östlich müsste es abfliegen, genauso machen das ja Raketen bzw der Space Shuttle: sie machen sich die Fliehkraft zu Nutze, die durch die Erdrotation entsteht. Mit deiner Theorie hast du also vollkommen Recht. Allerdings müsste das Flugzeug gezwungenermaßen in Erdrotationsrichtung starten, denk ich zumindest...

Da gibt es einen einfachen Test warum das nicht so ist!

  1. Fenster öffnen
  2. Kopf hinaushalten
  3. Nachschauen ob der Kopf noch dran ist

Wenn der Kopf noch dran ist, beweist das, dass sich die Luft praktisch genau so schnell mit dem Erdboden mit bewegt. Wäre das anders, würde ein etwa 1000km/h starker Wind wehen der einem den Kopf abgerißen hätte.

Zwischen Erde und Luft gibt es Reibung. Zwar nicht viel, aber nach ein paar Milliarden Jahren hat die Luft genug Zeit gehabt einen Drehimpuls aufzunehmen der die Atmosphäre im Durchschnitt genau so schnell mit drehen lässt.

Die Winde entstehen durch Luftdruckunterschiede und die wiederum durch Konvektion durch Temperaturunterschiede, nicht durch die Drehung der Erde.

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