Einzelhandelskaufmann welcher Schulabschluss?

4 Antworten

"Besser dran" bist du, wenn es im Unternehmen passt und du in der Schule gut mitkommst. Ich habe Abiturienten am Dreisatz scheitern sehen und Hauptschüler getroffen, die perfekte Vekaufsgespräche führen konnten.

Grundsätzlich kann man mit MSA um 6 Monate verkürzen, mit Abi sogar um ein Jahr. Ob das immer sinnvoll ist, steht aber auf einem anderen Blatt.

Für "Verkürzer" gibt es nämlich keine Turobklassen, sie müssen sich das, was sie dadurch "verpassen" selbst erarbeiten, wie beim Überspringen einer Klasse in der Schule.

Außerdem muss auch der Ausbildungsbetrieb mitziehen (böse Zungen behaupten, dass Azubis vielerorts möglichst lange ausgebildet werden, weil sie preiswerter als Festangestellte sind...).

Alternativ kann bei guten Noten auch die Abschlussprüfung früher durchgeführt werden, hierfür müssen Betrieb und Schule "nur" deine guten Leistungen bestätigen. In den allermeisten Fällen spielt der Schulabschluss nach 2 Jahren Ausbildung aber kaum noch eine Rolle, und zusätzliches Wissen muss in diesem Fall VOR- statt nachgearbeitet werden. Also ebenfalls eher eine Lösung für leute, die bereit sind, viel Zeit und Mühe zu investieren...

Mehr dazu:

https://www.azubiyo.de/azubi-wissen/ausbildungsverkuerzung/?gclid=EAIaIQobChMIv5yrhLeo5wIVleR3Ch0B5wY7EAAYASAAEgLHdfD_BwE

Generell wäre eine mittlere Reife, auch für dein weiteres Berufsleben, von Vorteil. Das eine Jahr zusätzliche Schule solltest du investieren, die Ausbildung wird dir dadurch auch leichter fallen.

Jedes größere Unternehmen verlangt für den EHK eigentlich eine mittlere Reife, vielleicht kommst du mit dem Hauptschulabschluss in einem kleinen Unternehmen unter.

Ich habe den Realschulabschluss bereits.

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Realschule wäre besser, wegen der mittleren Reife.

Kommt auf die angestrebte Ausbildung an

Habe doch geschrieben Einzelhandelskaufmann.

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