Einrohrheizung, manche Heizkörper immer warm?

2 Antworten

Ein-Rohr-Heizung bedeutet genau was? Physikalisch......

Es muss eine Wärmeabgabe erfolgen können. Folglich muss es Bypassventile geben die eine Mindestwassermenge im Umlauf ermöglichen.

Entweder sind die Bypassventile volumenmäßig gleich auf Mindestdurchlaufmenge eingestellt. Oder eines der Ventile übernimmt dies sinngemäß alleine. Bedeutet, ist weiter offen als alle anderen der Reihe.

Ergibt also entweder überall gleich warme oder wenig warme Heizkörper, oder einer ist kalt, alle restlichen lauwarm. Kalt wäre dann welcher mit wie eingestelltem Bypassventil?

Wärmeabgabe ist ja bei geöffnetem Ventil auch gewollt, nur erfolgt diese auch bei geschlossenem Ventil, auch wenn "nur lauwarm" - d.h. die betreffenden HK´s sind auch bei geschlossenem Ventil zumindest oben handwarm, dies kann doch nicht sein oder? Können die fehlenden Rückwärmebremsen damit zutun haben oder die Pumpe, da EG?

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Einrohrheizungen sind, infolge der seriellen Wärmeabgabe, nicht einfach einzuregulieren..
Ein einheitliche Ventilvoreinstellung ist daher weitestgehend sinnfrei.

Das heißt, dass die warmen Heizkörper davon kommen können, dass die Ventilvoreinstellung oben überall auf 6 steht? Die ist doch eigentlich nur entscheidend wenn das Ventil geöffnet ist oder?

Woher kann das noch resultieren dass die HK lauwarm sind?

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@Benutzer20222

Einrohrheizungen beruhen auf serieller Wärmeabgabe einzelner HK nacheinander.
Während der 1. HK in Versorgungsrichtung von der bereitgestellten VLT des WE profitiert, müssen nachgelagerte HK mit einem Gemisch aus zentraler VLT und RLT vorgelagerter HK auskommen.
Bei angenommen konstanten Raumheizlasten, müssen HK (Heizflächen) in Versorgungsrichtung daher stets größer werden.
Daher sind Einrohrheizungen für individuelle, wechselnde  Energieabnahmen einzelner Räume weitestgehend ungeeignet und werden daher heute nicht mehr verbaut.

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