Dunklen Tisch hell machen?

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Da keiner von uns sagen kann, welche Oberfläche dein Tisch jetzt hat, wäre der erste Schritt ein gründlicher Schliff! Der ist unabdingbar!

Nach deiner Beschreibung würde ich jetzt tippen, das die Farbe die der Tisch hat nicht die Naturfarbe ist! Heiß, entweder ist er vorm Lackieren gebeizt, oder mit einem Farbigen Transparentlack behandelt. In beiden Fällen wird er beim Schleifen schon einmal heller.

Jetzt hast du folgende Möglichkeiten:

     -Du beizt den tisch mit weißer beize oder bleichst das Holz mit Wasserstoffperoxid
       (Apotheke). Eine Beize gibt es im Baumarkt; diese ist auf Wasserbasis und 
       nahezu geruchlos. Das Ergebnis wird bei beiden ähnlich.

      -Du lackierst das Holz weiß. Ob du streichst, sprühst, rollst, etc. ist Dir und Deinen
       Möglichkeiten überlassen. Wenn es glänzen soll, nimmst du einen Hochglanzlack
       und einen sehr weichen Pinsel. Bei mäßigem Glanz reicht sicher eine 
       Schaumstoffrolle. Acryllack hat eine recht hohe Abbundzeit, ist jedoch wieder 
       relativ geruchsarm, im Vergleich zu Kunstharz oder Nitrolacken, welche wiederum 
       schneller Abbinden. Sprühen würde ich persönlich eigentlich nicht, zumindest
       nicht mit der Dose, da diese sehr sehr teuer sind, und sich auf großer Fläche 
       schwierig für den Laien verarbeiten lassen.

Wenn du beizen solltest, erhältst du dabei die Holzoptik! Ob du nun weißes Holz oder einfach nur weiße Fläche haben möchtest ist völlig deinem Geschmack überlassen. Wichtig ist nur das nach dem Beizen noch ein, zwei Schichten Klarlack drüber kommen.

Kleiner Tipp noch zum Schluss: Nachdem du geschliffen hast solltest du den ganzen Tisch mit Wasser LEICHT feucht machen. Dabei stellen sich die Fasern auf und du kannst sie mit einem feinen Schliff glatt machen. Tust du das nicht, stellen sich die Fasern erst beim Lackieren oder beizen auf und du erhältst eine raue Oberfläche und musst mühsam zwischen den Lackiergängen schleifen! Anfeuchten erspart einem viel Mühe!

Anschleifen, grundieren und lackieren. Wobei ich auf keinen Fall Hochglanzlack nehmen würde, sondern seidenmatt. Am besten nimmst Du ein kleines Stück von dem Holz mit, wenn das geht (Einlegeplatte? Ein Tischbein abschrauben?) und lässt Dich beim Farbhändler/Baumarkt beraten, welche Grundierung und welcher Lack am besten geeignet ist.

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Vom lediglichen anschleifen würde ich tunlichst abraten! Es kann die passieren, dass der neue Lack nicht auf dem Alten haftet! Ergebnis ist abblätternder Lack, eine schöne Schweinerei in der Wohnung und sinnlos rausgeschmissenes Geld. Das kann dir auch erst nach ein paar Wochen passieren. Die Probe an ner verdeckten Stelle ist sicher nie verkehrt. Aber auch der sollte man Zeit geben.

Lieber gleich ordentlich machen und ganz abschleifen.

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@chardey

In der Frage steht nichts davon, dass der Tisch lackiert ist. Nach meinem Verständnis ist es ein unbehandelter, evtl. lasierter Holztisch. Und ich habe ja auch "grundieren" als zweiten Schritt genannt, das sollte dafür sorgen, dass der Lack haftet. Und zu guter Letzt habe ich ja auch geschrieben, dass man sich beim Fachmann über die geeigneten Materialen informieren sollte.

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Ich würde erstens nehmen, da holst du dir einfach Hilfe, es wird da bestimmt schon einen geben. Oder abschleifen und dann lackieren

Türrahmen schleifen und beizen – aber wie?

Ich möchte in einer Wohnung vorhandene Türrahmen und Türen umgestalten. Es sind Echtholztüren und -rahmen, die nicht lackiert, sondern – ich nehme an – dunkelbraun gebeizt sind, da die natürliche Maserung und Oberfläche erhalten ist und es auch bleiben soll. Nun möchte ich alles in Schwarz gestalten. Ist folgendes Vorgehen richtig?

  1. Maschineller Vorschliff 120er.
  2. Maschineller Nachschliff 180er.
  3. Feinschliff 220er mit Hand in Maserrichtung.
  4. Mit lauwarmem Wasser und Schwamm wässern; über Nacht trocknen lassen.
  5. Feinschliff 220er mit Hand in Maserrichtung.
  6. Feinschliff 400er mit Hand in Maserrichtung.
  7. Beize (AQUA CLOU) in Maserrichtung mit Beizpinsel auftragen, anschließend auch quer zur Maserung einstreichen; anschließend mit gleichmäßigen Zügen in Maserrichtung ausstreichen.
  8. Nach Einwirkzeit mit einem fusselfreien Baumwolllappen abreiben.

Ich habe schon gehört, dass fünf Schleifgänge viel zu aufwendig sind und kein Maler dies so machen würde. Nun... ich bin kein Maler, habe die Zeit und möchte ein makelloses Ergebnis. Ist dieses Vorgehen trotzdem sinnvoll?

Was geschieht nach dem Beizen? Mit was und wie wird die Oberfläche geschützt bzw. ist ein Ölen oder lasieren danach wirklich nötig?

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