dipl. pychologe --- pychologe wo ist der unterschied

10 Antworten

beide haben ihr studium regulär abgeschloßen und sind psychologen. das diplom ist eine art fleißarbeit, bei der der student eine wissenschaftliche arbeit / studie im auftrag für eines professors an der universität macht und die ergebnisse in der diplomarbeit veröffentlich und dabei den professor als mentor mit aufführt = uni-ruhm- anerkenung für beide und der student darf nach studium ende den titel Diplompsychologe führen.. . . . . . . ist bei ärzten die doktorarbeit. wer hier eine doktorarbeit gemacht u. geschrieben hat darf das "Dr.med." vor dem namen führen. . . . machen oft studenten, die an mehr an forschung und eine universitätslaufbahn mit endziel titel professor. interessiert sind. klappt leider nicht immer.

diese Antwort stimmt, was den "Dr." bei Medizinern angeht, aber NICHT was das Diplom beim Psychologen angeht, denn: bei den Medizinern ist der eigentlich entscheidende Studienabschluss ein Staatsexamen - aber bei den Psychologen gibt es so was nicht, dort war bis vor kurzem das Diplom der einzige Studienabschluss. Das hat sich erst nun kürzlich mit der Einführung der Master-Studiengänge geändert, aber für die Mehrzahl der heute arbeitenden Psychologen gilt, dass sie ein Diplom haben müssen sonst dürften sie sich nicht Psychologe nennen. Sie können als Zusatz natürlich dann noch einen "Dr." haben als Sahnehäubchen sozusagen.

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Es gibt in Deutschland keine "einfachen Psychologen".

Psychologe / Psychologin ist eine Berufsbezeichnung, die in Deutschland von Personen geführt wird, die ein abgeschlossenes Universitätsstudium der Psychologie (Diplom-Psychologe / Diplom-Psychologin oder M.Sc. in Psychologie) vorweisen können. Wer die Bezeichnung Psychologe ohne diese Qualifikation führt, macht sich in Deutschland strafbar. Im Ausland gelten zumeist gleiche Bestimmungen, wobei oftmals ein Studium der Psychologie alleine nicht ausreicht, sondern zusätzlich noch weitere Kriterien erforderlich sind, um sich schließlich als Psychologe staatlich lizensieren zu lassen; eine entsprechende Zulassung / Lizenz meist die Voraussetzung, um die Berufsbezeichnung Psychologe / Psychologin führen zu dürfen (das ist z.B. in den USA so).

Das Diplom ist der Unterschied.

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (AZ:IZR174/83) darf sich nur Psychologe nennen, wer ein Diplom in Psychologie oder einen gleichwertigen Abschluss hat[, Bis vor kurzem durften also nur Diplompsychologen die Berufsbezeichnung "Psychologe" verwenden. Es gab also keinen Unterschied (mit Ausnahme von solchen, die im Ausland einen gleichwertigen Abschluss erworben haben).

Mittlerweile wurden (wie bereits von anderen erwähnt) Bachelor und Master eingeführt. Jetzt sind "Psychologen" entweder Diplompsychologen oder "Masterpsychologen". Wichtigster Unterschied: Regelstudienzeit beim Master ein Semester länger und Masterstudiengänge sind in der Regel etwas Schwerpunktlastiger als der Diplomstudiengang (es gibt eine stärkere Spezialisierung, z.B. auf klinische Psychologie).

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