Die Oma schenkt zu viel, was kann ich dagegen unternehmen?

5 Antworten

Es hilft nichts anderes als ein wirklich ernsthaftes Wort! Omas Liebe kann man ja verstehen, aber man sollte sie, auch wenn es starken Protest und erst einmal Unverständnis ihrerseits geben sollte, zum Überlegen bringen. Sie tut den Kindern einfach nichts Gutes mit der Geschenkeflut. Hart bleiben!

Gegen den Geschenkewahn mancher Omas und Opas kann man wohl nichts machen. Nach dem Geburtstag meines Kleinen habe ich mich mit meinen Arbeitskollegen darüber unterhalten und von allen bekam ich mitgeteilt, dass das bei denen nicht anders aussähe. Da die Großeltern wohl an den Enkel das gutmachen wollen, was sie bei den eigenen Kindern nicht konnten oder auch versäumt haben, müssen wir als Eltern das heute wohl dulden. Ich habe das hier so geregelt, dass ich die Sachen dann irgendwann einfach wegstelle. Mein Kleiner hat ohnehin noch keinen richtigen Überblick. Versteht das nicht falsch! Die Spielsachen unseres Kleinen werden immer wieder ausgetauscht. Mal kann er mit diesen oder jenen Sachen spielen und dann hole ich wieder andere Sachen hervor.

Die Sache mit dem Konto finde ich auch super. Meine Schwiegereltern uebertreiben es auch Masslos mit den Geschenken. Meine Tochter ist 6 Monate alt und hat schon Puppenwagen, Dreirad usw. Ich habe meinen klar gemacht, das sich das Kind doch irgendwann nicht mehr freut, das es eine Selbstverstaendlichkeit wird, dass Oma und Opa alles kaufen. Und es ist doch nicht schoen, das das Kind nur noch zu ihnen kommt, weil es Geschenke dort bekommt. Denn ich denke so koennte es mal enden. Hat eigentlich ganz gut geklappt...bis jetzt.

Vielleicht kann man ihr beibringen, wenn sie ihre Enkelkinder verwöhnen möchte, das mit Dir abzusprechen oder möglicherweise eine Art "Taschengeldkonto" anzulegen, welches dann zum Einsatz kommt, wenn wirklich Anschaffungen zu tätigen sind. Sicher ist, daß man ein solches Thema behutsam aber sachlich ansprechen sollte, in dem Argumente greifen, daß die Kinder nicht wie selbstverständlich damit aufwachsen und wertschätzen lernen.

Das mit dem Taschengeldkonto finde ich super. Gerade bei teureren Anschaffungen sind die Eltern doch auch froh, wenn sie nicht alles alleine bezahlen müssen.

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Meine Verwandtschaft fragt zum Glück (meistens) vor Festen, was die Kinder brauchen! Oft kaufe ICH auch Sachen, von denen ich weiß, dass sie gefallen und verteile sie dann entsprechend an die Familie, die MIR dann das Geld gibt!

So haben die Kinder eigentlich nur Dinge, mit denen ich auch einverstanden bin, die mir aber einfach zu teuer sind, um sie mal eben so zwischendurch zu kaufen!

Unter http://www.meinewuensche.de/dhabe ich auch für uns alle Wunschzettel angefertigt, die bei Bedarf per Mail verschickt werden oder aber auch ausgedruckt werden können!

Mein Großer (12) trägt dort auch mit mir zusammen seine Wünsche ein und hat sich über diese Vorgehensweise auch noch nie beklagt!

Ausserdem habe ich ihm auch klargemacht, dass ein günstigeres Geschenk von jemand mit geringerem Einkommen und mehr "zu beschenkenden" (Enkeln, etc.) mindestens genauso wertvoll ist, wie ein großes Geschenk von jemandem, der sehr viel mehr Geld zur Verfügung hat, aber weniger Leute, die er beschenkt. Das verstehen auch Kinder schon recht gut!

Wenn die Familie nicht mitzieht hilft m.E. auch nur ein klärendes Gespräch!

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