Deckenfluter und Stromverbrauch

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, allerdings heißt halbe Lichtstärke nicht halbe Leistung. Die Leistungsaufnahme sinkt beim Dimmen nicht so stark, wie die Lichtleistung selbst. Stichwort: Phasenanschnittsteuerung und Blindleistung.

das hat weniger mit der blindlast als eher mit der leuchtfadentemperatur zu tun. ist sie niedirger, sprich ist das licht gedimmt, sinkt der anteil der energie der in licht umgewandelt wird im verhältniss zur wärmeabstrahlung...

deswegen hat eine 60 watt glühbirne auch einen SCHLECHTEREN wirkungsgrad als eine 200 watt lampe...

deswegen hätte rein theoretisch das verbot für glühlampen von unten nach oben greifen müssen...

lg, anna

0
@Peppie85

Je mehr die Kurvenform des Stromes von der Sinusform abweicht, desto größer sind die Störungen. Da Strom und Spannung nicht dieselbe Form besitzen, tritt die so genannte Verzerrungsblindleistung / Oberschwingungsblindleistung auf. Selbst wenn es sich NICHT um eine Glühlampe handeln sollte (bei der dein Kommentar natürlich voll zutrifft), kommt dieses Phänomen bei Anschnitt- bzw. Abschnittsteuerungen vor.

0
@Peppie85

Zitat: „deswegen hat eine 60 watt glühbirne auch einen SCHLECHTEREN wir-kungsgrad als eine 200 watt lampe... deswegen hätte rein theoretisch das verbot für glühlampen von unten nach oben greifen müssen“

Dieser Argumentation kann ich nicht folgen:

  1. Eine 200 Watt Glühbirne ist nicht typisch für den Haushalt und daher ein schlech-ter Vergleich

  2. Der Wirkungsgrad zwischen 40 Watt und 100 Watt Glühlampen liegt bei 12 bis 15 Lumen pro Watt. Die um 150% stärker 100 Watt Lampe hat also lediglich einen um 25% besseren Wirkungsgrad (0,05 Lumen Steigerung pro Watt)

  3. Der Grund warum mit dem Verbot bei den höheren Leistungen begonnen wurde ist die Verbreitung am Markt. Es hat wenig Sinn mit 25% Kerzenlampen zu beginnen, wenn sie nur einen minimalen Anteil am Leistungsumsatz machen.

Dazu Auszug aus http://www.ssk.de/de/werke/2010/volltext/ssk1006.pdf „Moderne Lichtquellen; Stellungnahme der Strahlenschutzkommission“

0
@Sorbas48

Ergänzung dazu:

„Moderne Lichtquellen; Stellungnahme der Strahlenschutzkommission“

Das Emissionsspektrum einer Glühlampe ist kontinuierlich und entspricht in etwa dem eines Schwarzen Strahlers. Da die Temperatur einer Glühlampe wesentlich niedriger ist als die der Sonnenoberfläche, ist das Spektrum mehr in den langwelligen Bereich zum Infraroten hin verschoben. Bei einer Wendeltemperatur von 2.400 °C (ca. 2.700 K) werden weniger als 0,1 % im UV-Bereich, ca. 8,4 % im sichtbaren und 91,6 % der Strahlung im infraroten Strahlungsbereich emittiert. Das Maximum der Strahlenintensität liegt dabei im Infraroten bei ca. 1,1 μm.

Der Wirkungsgrad einer Glühlampe zur Lichterzeugung ist daher gering. Der größte Anteil der eingesetzten elektrischen Energie wird zur Aussendung von Wärmestrahlung verbraucht, wodurch sich zudem die Glühlampe selbst aufheizt und ihre Umgebung thermisch belastet. Nur ein kleiner Teil wird in sichtbares Licht umgesetzt. Die Lichtausbeute ist mit etwa 12 – 15 lm/W vergleichsweise gering und übliche Haushaltsglühlampen von 40 W bis 100 W fallen daher in den Bereich schlechter Energieeffizienzklassen.

0
@langi4888

das is schon richtig. aber es ging ja um seinen stromverbrauch. da blindleistung in deutschen haushalten (noch) nicht gezählt wird, ist die leuchtfarbentemperatur die relevantere größe....

lg, anna

0

LED Alternative für Deckenfluter ?

Hallo,

ich habe vor meinen Halogen Deckenfluter durch einen LED Deckenfluter zu ersetzen, natürlich wegen der Stromersparnis.

Zur Zeit verwende ich eine stromsparende 230 Watt Halogenleuchte von Osram, sie hat eine Lichtleistung von 5000 Lumen bei einer Lichtfarbe von 2950 K (brilliant light). Das ist seid Jahren meine angenehme Wohnzimmerbeleuchtung. Natürlich dimme ich das Licht. Aber bei Bedarf mache ich es auch ganz hell.

Das wäre also die Referenz. Natürlich erwarte nicht völligen gleichwertigen Ersatz. Ich habe mich ein wenig eingelesen in das Thema LED aber hoffentlich könnt ihr mir noch Tipps geben.

Es soll also ein LED Deckenfluter sein, dimmbar.. bis zu 5000 Lumen.. Farbtemperatur ungefähr 3000 Kelvin (bzw 2950 K).

Die Leuchtmittel sollten sicher austauschbar sein? Stimmt es wenn die LED Leuchte sich erwärmt wird, dass sie weniger hell wird?

Ich habe folgende LED Deckenfluter gefunden, vielleicht könnt ihr mir eure Meinung dazu sagen?

http://www.lampenwelt.de/LED-Deckenflut ... licht.html

ww w. reuter. d e/fli-211642-led-dec ... 536096.php

Danke.

...zur Frage

Stromverbrauch einer Zentralheizung

Hallo!Wieviel Strom verbraucht ungefähr eine Öl-Zentralheizung für ein Zweifamilienhaus in einem Jahr

...zur Frage

Braucht Lampe weniger Strom wenn dunkler eingestellt ist?

hab da so ne zimmerstehlampe wo man die helligkeit von hell zu dunkler einstellen kann. ist es so, dass wenn ichs schummrig einstelle dass dann auch weniger strom verbraucht wird oder ist es so, dass wenn das ding an is verbraucht es strom egal welche helligkeitsstufe ich einstelle?

...zur Frage

Stromverbrauch TV oder PC

Was verbraucht mehr Strom: Fernseher oder Computer (kein Laptop)?

...zur Frage

Dimmer vorschalten

Hallo, kann ich an jeden Deckenfluter bedenkenlos einen externen Dimmer (z.B. sowas http://www.amazon.de/mumbi-Steckdosen-Dimmer-Drehregler-Steckdosendimmer/dp/B000PHAW1K ) vorschalten?

...zur Frage

Verbrauchen gedimmte Lampen weniger?

Hallo.

Wir haben in einem Deckenfluter ne 300 Watt-Leuchte. Verbraucht sie auch in gedimmtem Zustand 300 Watt oder weniger?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?