Bitter schmeckende Äpfel, welche Sorte?

Bitteräpfel1 - (Garten, Apfel, Obstbaum) Bitteräpfel2 - (Garten, Apfel, Obstbaum) Bitteräpfel3 - (Garten, Apfel, Obstbaum)

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also an deiner Stelle würde ich mal zum Pomologen Tag fahren. Kannst du googeln wann der wo in deiner Nähe ist. Dort nimmst du mehrere Kerne von verschiedenen Äpfeln mit und die können dir dann genau sagen, was du für eine Sorte im Garten stehen hast. Duften die Äpfel denn stark? Weil dann bin ich auch für die Quitten.

http://www.pomologen-verein.de/Termine/termine.html

Genaueres steht auch da.

Danke, vor allem für den Link. Leider finde ich da und auch beim Googeln keinen Pomologen aus meiner Gegend in Brandenburg. Die sind alle mehrere hundert km entfernt. Ich stöbere die Vereinsseite trotzdem mal durch. Danke! Es sind definitiv Äpfel und keine Quitten, ich denke, dass ich den Unterschied kenne.

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@Kraeutergnom

Ich habe jetzt selbst heraus gefunden, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den "Spätblühenden Taffetapfel" handelt. Die Lageräpfel konnte ich jetzt eindeutiger zuordnen.

Ich werde aber trotzdem noch einen Pomologen fragen.

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Hallo Kraeutergnom, zuerst danke für Lob !! Du schreibst am 10. Oktober: „[...] in anderen Jahren dagegen sehr bitter. Die Bitterstoffe lassen nach, wenn die Äpfel im Dezember Frost bekommen, dann werden sie bittersüß. [...].“Am 19.04.12 schreibst Du „[...] Ich denke, dass ich ihn inzwischen als "Spätblühenden Taffetapfel" korrekt bestimmt habe. [...]“ Spätblühender Taffetapfel? Zuerst mal: In welcher Mundart verwechselt man sauer mit bitter? Der Spätblühende Taffetapfel wird jedenfalls nicht als bitter beschrieben. Ich lese: „Spätblühender Taffetapfel Historie: als Zufallssämling vor 1872 in Hohenheim aufgefunden. Ernte: Oktober. Genußreife: Oktober bis Februar. Frucht: kleiner, gelber, leicht geröteter, säuerlicher Tafelapfel. Baum: sehr spät blühend; auch für extreme Höhenlagen geeignet. Des weiteren ich lese: „'Spätblühender Taffetapfel' CAC guter Most- u. Wirtschaftsapfel für Extremlagen M.Sept./Okt.-Dez., sehr saftig, süßweinig, säuerlich, klein bis [...]. Allemal säuerlich! Auf bittersüß passt z. B. der hier: „Schöner aus Vitry (mundartl. Abwandlung von "Genereuse"), regelmäßig kegel- bis kugelförmig abgeflacht; große, punkt- oder figurenförmig, berostete Lentizellen; Lentizellenröte; Kelchgrube häufig ringförmig berostet; Kelchhöhle z.T. groß und röhrenförmig verlängert; große Kernhauswände; Fleisch bräunt schnell nach Anschnitt; bitter-süßes Aroma, ohne merkliche Säure. Herkunft: aus Frankreich, vermutlich Normandie; Ende des 19. Jahrhunderts zur Verwendung als frostharte Stammbildner nach Deutschland eingeführt; zählt [...] zu den häufigeren in Deutschland verbreiteten bittersüßen Cidreäpfeln französischen Ursprungs Bedeutung: überregional verbreitet/nicht regionaltypisch. [...]“. Falls Du wirklich Bittersüße hast, würde ich Dich gerne zum nächsten Winter um ein paar einjährige Reiser bitten. Man kann milden, bekömmlichen Saft oder Cidre aus Bittersüßen machen. Gruß! Stilsaeger

Nun in meinem Buch "Alte und neue Apfelsorten" von Franz Mühl wird der Spätblühende Taffetapfel als herbsäuerlich beschrieben. Herb heißt meines Wissens bitter. Auch Farbe, Kelcheinsenkung, Kelch, Kelchberostung und die inneren Maserungen um das Kerngehäuse stimmen exakt überein. Und die Früchte sind klein und werden bei uns erst ab Ende Januar richtig genussreif.

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hallo, ich besitze einen Apfelbaum, der eher passt als die in den anderen Antworten, warum? - Weil man mit "bittersüß" bei Apfel erst dann etwas anfangen kann, wenn man ihn essend kennengelernt hat. Jedenfalls vermute ich die Sorte, die anstelle von Säure einen Bitterstoff (Tannin?) in weit über das sonst bei Äpfeln übliche Maß hinaus hat. Früher hat man die Kerle geringelt und gedörrt, was ja heute niemand mehr macht. In der Normandie macht man übrigens daraus einen Cidre. Ich kann mir vorstellen, dass für ihn die jetzt verbreitet auftretende Fruchtsäureunverträglichkeit eine Renaissance bedeuten könnte, wenn jemand einsteigt und auch wirbt. Es gibt ein paar Sorten, die noch im Raum Hohenzollern stehen. Die genaueren Infos gab' ich leider verloren. Mach mal Saft!! Gruß "Geher"

Die Antwort liest sich ja interessant, da ich aber nach der Sorte gefragt habe, von welcher Sorte ist denn Dein Baum?

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