Bin ich Arrogant wenn ich meine dass Abiturienten/studierende später mehr verdienen sollen?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lasse dich nicht beirren und gehe konsequent deinen eingeschlagenen Weg. Bildung zahlt sich später immer aus! Versuche mit deiner geistigen Befähigung das Maximale an akademischem Abschluss zu erlangen. Deine Kameraden, die dir heute mit dem VW vorausfahren wirst du später im Porsche überholen.

Ich bin aber bereit, jeden, ob Akademiker, Handwerker oder Industriearbeiter, mit meinen Dacia mit zu nehmen, damit er früh genug seinen 400€ erreicht.

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meine Verwandten waren oder sind auch alle max. auf der Gesamtschule (mit mittl. Reife), die meisten sind auf der Hauptschule und einer meiner Cousins sogar auf der Sonderschule... Ich bin auf dem Gymnasium und mache dieses Jahr Abi, wenn ich am Wochenende oder so mal keine Zeit habe, weil ich lernen muss, verstehn meine Eltern das auch nie und meinen nur, ich hatte in der Schulzeit ja auch immer Zeit! Sie verstehen nicht, dass 12. Klasse (G8) härter ist als 10. Klasse Hauptschule!! Meine Eltern trauen mir auch nicht zu zu studieren und labern nur von Ausbildung, aber ich will Sozialpädagogik studieren! :) Von daher weis ich wie du dich fühlst!! Und wenn man dann mal sowas sagt wie : du weist ja garnicht wie das ist, dann sind sie immer beleidigt...

Das ist nicht arrogant sondern logisch. Allerdings wird sich dieser Trend radikal umkehren, wenn die bisherige Entwicklung so weitergeht, denn dann werden Handwerker in spätestens 30 Jahren die bestbezahlten Kräfte in Deutschland sein. Auch hier unterliegt der Markt Angebot und Nachfrage.

Wenn Deutschland eine Exportnation bleiben will, dann muss es später jede Menge Leute geben, die wissenschaftlich und tüftelnd tätig sind und die werden um Ihren Preis wissen.

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@Erna25

Das hat doch damit überhaupt nichts zu tun! Was du hier anführst ist eine Binsenweisheit und in Bezug auf meine Antwort, ein Äpfel-Birnen Vergleich.

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@Knurri

Ich denke du hast MEINE Sichtweise ganz einfach nicht kapiert. Unsere Industriegesellschaft lebt von und generiert ihren Wohlstand aus der Produktion und nicht von handwerklicher Dienstleistung.

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@Erna25

Oh je, wie doof ich doch bin!

Wie sagen die Chinesen?

Jedes Ding hat drei Seiten, eine Seite siehst du, die andere Seite sehe ich und die dritte Seite können wir beide nicht sehen.

Ich kenne Länder die hochindustrialisiert sind und die so viele Akademiker besitzen, dass der größte Teil von ihnen bereits deutlich weniger verdient als ein Klempner.

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@Knurri

Dann raten wir eben dem Threadersteller, Klempner zu lernen statt Akademiker zu werden.

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@Erna25

Habe als Mediziner nicht von Deutschland geredet. Warum Menschen immer Dinge in Antworten hineindichten müssen, erschließt sich meinem geringen Intellekt leider nicht und deshalb beende ich diese Diskussion.

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@Erna25

Ja Erna25, deine Sichtweise ist aber auch dann, wen man sie kapiert fasch. Die Industrie ist immer noch der Handwerkskammer unter geordnet. Die Industrie wird immer vom Handwerk abhängig sein. Die Industrie sucht die Dienstleistung in der Computertechnik.

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@Gismau

Unseren Wohlstand verdanken wir der industriellen Produktion und in der Folge daraus, haben auch Handwerker ihr mehr oder weniger gutes Auskommen. Wenn die industrielle Produktion wegbräche, dann erginge es uns wie den Briten. Die sind nämlich eindeutig auf dem absteigenden Ast in die pure Armut.

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@Erna25

Aber wenn deine These stimmen würde, dann könnten die Briten ja ihr Armutsrisiko mindern, indem sie vermehrt Handwerker ausbilden.

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@Erna25

deutsche wertarbeit ist doch nicht nur auf das Ingenieur Wesen oder ähnliches beschränkt

so viel zu weltfremd....

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@Erna25

Das gleiche hätte auch Dagobert Duck gesagt.

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Nö, arrogant bist du nicht, nur noch etwas unerfahren und naiv. Was ein Mensch später mal aus seinem Leben macht, hängt nicht vom Schulabschluss ab. Kannst ja dein Abi machen und trotzdem "nur" ne Ausbildung absolvieren. Oder du zählst du den 25%, die ihr Studium abbrechen. Oder zu denen, die nach dem Studium arbeitslos sind. Und inzwischen braucht man das Abi nicht mehr, um studieren zu können. Das geht auch mit der Fachhochschulreife oder mit einer Ausbildung + Berufserfahrung oder dem Meister. Mein Bruder hat auch kein Abi und studiert Elektrotechnik. Ich hab Abi und studiere Germanistik. Dreimal darfste raten, wer von uns später mehr Geld verdient ;-)

Mit Weitsicht; dein Bruder. Weil, die techn. Nachrüstung der Wissens und Erfolgsstrategie, in der Zukunft gefragter sein wird, als ein Lehrer oder ähnlicher Pädagoge. Der einzigste Vorteil, liegt in der Beamtenpension.

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@Gismau

Das wollte ich damit sagen =)

Mal abgesehen davon, dass ich nicht auf Lehramt studiere. Sonst würde ich dir sagen, dass das Wort "einzigste" grammatikalisch falsch ist. Aber wer braucht schon Lehrer^^

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Grundsätzlich hast du Recht dass man als Akademiker mehr verdienen sollte als ein Arbeiter/Angestellter nur in der Realität sieht es meist so aus das viele studierte kaum mehr kriegen als ein Facharbeiter weil in einigen Bereichen der Markt so überschwemmt ist das die Firmen es sich leisten können sich den größten Arschkriecher rauszusuchen der sich dann auch mit wenig Geld begnügt. Einige Facharbeiter in meinem Betrieb verdienen um die 4000€ im Monat so ein Gehalt ist selbst für studierte nicht selbstverständlich.

Achja außerdem ist es heute so dass man fürs Studieren nicht mal ein richtiges Abitur braucht. Mit dem Meistertitel kannst du in Deutschland fast jedes Fach an einer Uni studieren (außer Medizin o.ä.), Allerdings hat der Meister bis dahin oft schon ordentlich Geld verdient.

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@Tobias722

Herrlich, was für ein Bullshit. Das ihr euch gegenseitig mit soviel Fantasie antörnt ist wirklich kaum zu glauben. Das nicht richtige Abitur, heißt Fachabitur und du mußt auch wie jeder andere, deine Klausuren schreiben, Staatsexamen ablegen und kannst auch die Beamtenlaufbahn einschlagen. Die wenigen anderen Fächer, für die eine höhere Benotung angesetzt wird (Ländergesetz), deshalb haben wir eine so hohe Studentenflucht ins benachbarte Ausland, ist lediglich eine erdachte Quotierung, eine Strategie, die einige wirtschaflich ausgrenzt.

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@Gismau

Nur die Ruhe... Es ging eigentlich nur darum dass der Meistertitel dem Abitur mehr oder weniger gleichgestellt wurde d.h. dass man wie ich ja bereits schrieb an Unis und nicht nur an Fachhochschulen studieren kann und darf. Klar das Studium an sich ist dann natürlich dass gleiche. Egal ob Abiturient, Meister oder sonst irgendwas.

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