Bewegte Bilder Nikon D5100?

6 Antworten

Du musst in den Automatikmodi einfach die ISO erhöhen dann verkürzt sich die Verschlusszeit und es verwischt nicht mehr.

Das ist übrigens der Tatsache geschuldet, das Du eins der schlechtesten Objektive überhaupt benutzt. Das 18-270 hat Lichtstärken von 3,5 - 6,3. und diese Zahlen kannst Du ruhig mit Schulnoten vergleichen. Ein Objektiv mit 1 hätte einen sehr guten Lichtdurchlass das mit 6 ist definitv durchgefallen. Ungezoomt also bei 18mm schafft dein Objektiv zwar noch nen Wert von 3,5 aber bei 270mm eben nur noch 6,3. Und wenn kein Licht durchkommt, muss die Kamera eben pro Bild mehr Zeit benutzen damit eine Ausreichende Menge an Licht durch kommt und dann verwischt es eben oder Du korrigierst mit mehr Sensorempfindlichkeit, also ISO. Dann allerdings wirds anfangen zu verrauschen wenn zuviel ISO sein muss. Ein Gutes Zoomobjektiv erkennst Du daran das nur eine und möglichst kleine Zahl hinter der Brennweitenangabe steht üblicherweise ist das die 2,8 zB beim 70-200mm und eben nicht 3,5-6,3.

Wenn man eine Kamera mit viel Zoom haben will, kauft man sich deshalb am Besten eine Bridge und keine DSLR. Ein 18-270mm mit guter Lichstärke sähe am Ende nämlich so ähnlich wie das aus https://cdn.newsapi.com.au/image/v1/161622485130fdd4fbc13195fab95543 und wäre somit untragbar.

Ein kurzes Einbeistativ könnte übrigens auch Hilfreich sein. Dann wackelst Du weniger und die Kamera hat mehr Zeit für den Hund.

Welches Objektiv würdest du mir denn empfehlen ? Am besten eines in der mittleren Preisklasse, was aber trotzdem gut ist

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Der AF des Objektives ist eventuell zu langsam. Manuell auf einen bestimmten Abstand scharf Stellen und dann auslösen, also quasi das Motiv in den Schärfebereich reinlaufen lassen und nicht versuchen den Schärfebereich an das Motiv anzupassen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 1980 mit Spiegelreflex unterwegs, seit 2001 DSLR

1.) Ist vllt der AF zu langsam oder so?

2.) Welche Belichtungszeit nutzt du?

1.) Das weiß ich ja eben nicht genau, kann ich mir aber sehr gut vorstellen

2.) Meistens um die 800-1200

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@Littlehope

Also 1/800-1/1200 sollte absolut ausreichend sein.

Dann liegt entweder der Fokus daneben oder der AF vom Objektiv ist zu langsam. Hast du noch ein anderes Objektiv?

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@Littlehope

Verfolgungs AF aktivieren. Wenns wirklich scharf sein soll braucht man schon 1/1000 bei mittelschnellen Bewegungen. Bei einem laufenden Hund würde ich eher auf 1/2000 gehen.

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@D1985

Danke für die Ergänzung.

Verfolgungs-AF sollte im Sport-Modus aber eigentlich standartmäßig aktiv sein. (Ist zumindest bei meiner Canon so)

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@triopasi

Sowas habe ich am Anfang bei meiner Samsung genutzt und da war nichts mit Verfolgungs - AF. Aber kann gut sein, dass es da anders ist.

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@D1985

Ich habe entweder noch ein kleineres oder eines was bis 300mm geht also auch nicht viel weiter. Den Af hatte ich extra ich extra auf AF-C aber irgendwie kam der trotzdem nicht hinterher

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@D1985

Für 1/2000 brauche ich aber schon ein gutes Licht oder ?

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@Littlehope

Naja gut ist relativ. Etwas mehr Licht, aber nicht zu hart. Geht aber auch morgens / abends. Mit ISO 800 und etwas offener Blende sollte das problemlos machbar sein den Wert zu bekommen.

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@D1985

Ich werde es mal mit einem der anderen objektiven ausprobieren und nochmal schauen, ob es dann klappt. Vielen Dank für die ganzen Tipps

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Hallo

das Tamron 18-270 ist/war ein Reisezoom, es ist für Urlaubsbilder gebaut, nicht für Sportreportage oder gar Wildlife. Dafür verkauft Nikon zb das AFS 18-200/3.5-5.6 VRII oder auch das AFS 18-300/3.5-5.6 VRII. Kosten beide aktuell um 600€ wobei das 18-300 kaum verkauft wird und bei Sportfotografie auch zu langsam ist. In dem Bereich greifen viele einfach zum AFS 28-300/3.5-5.6 VRII. Aktuelle Reisezooms wie das Tamron 16-300 USD VC oder das Sigma 18-300 HSM OS haben bei der AF Geschwindigkeit zugelegt zumindest für Ballsportarten oder Tiere in kontrollierten Bahnen reichr es.

Mein Tipp wäre ein AFS 18-105VR (220€) oder AFS 18-140VR (35€). Das sind zwar nicht die schnellsten AF Zooms aber schon mal deutlich schneller als Reisezooms oder Kit Zooms. Zudem reicht für Haustierfotografie der Bereich von 50-100mm

Oder das Thema DSLR mal vergessen und gleich eine Lumix FZ1000 dafür anschaffen. Das 18-270 dann verkaufen und die D5100 mit einer Festbrenweite und/oder UWW Zoom bestücken für denn Bereich wo die FZ1000 nicht hinkommt .

Eine der Lumix FZ1000 bei der AF Geschwindigkeit und Trefferleistung "vergleichbare" DSLR Kombination kostet 5000€ aufwärts bzw bisher gibt es noch keine DSLR die so schnell auslösst (Weil ja erst der doofe Spiegel hochklappen muss da hat die FZ1000 schon das erste Bild im Kasten)

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Kann es aber auch sein, dass die Nikon zu langsam ist bzw. halt der AF ?

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@Littlehope

Hallo

Im Prinzip kannst du dir auf Amazon eine D500 mit AFS 70-200/2.8 VRII kaufen und dann daheim deine Zoomoptik montieren bzw Vice versa und "Losschiessen". Nach dem Test nutzt du das 10 Werktage Rückgaberecht bzw am Besten machst du das nach 2-3 Tagen weil in dem Preisbereich die Verkäufer schon massiv sauer werden und Schadenersatz oder Wiedereinlagerungskosten abziehen. Die D500 ist mit dem Tamron bestimmt schneller und vor allem Treffsicherer als die D5100 aber am Ende nur deutlich besser aber nicht massiv besser. Die D5100 wird aber mit dem AFS 70-200/2.8 loslegen wie ein Windhund. Die Kombination mit der D500 ist noch schneller und vor allem können sich Profi DSLR in bewegte Motive festbeissen wie "Kampfpinscher" man muss sich nur durch die endlosen Konfigurationsmenües durchfressen damit sich der Pinscher in die richtigen Motivteile festbeisst (Profikameras bzw Profioptiken haben dafür ja die AF-On bzw AF-Lock Druckknöpfe aber Amateuren ist das zu Komplex zu verstehen die wollen immer das die Kamera das Motiv erkennt)

Die Autofocusleistung einer DSLR Kombination ergibt sich aus dem AF Modul in der Kamera und der verwendeten Optik.

Die Nikon D5100 ist jetzt nicht unbedingt als Kamera für Sportreportage ausgelegt aber das AF Modul in der Kamera war 10 Jahre zuvor noch das High End AF Modul in der D2s bzw D200 und damit haben dann 100000e Profifotografen Sportreportage gemacht und tun es auch teilweise heute noch. Die AF Leistung einer D5100 war vor 25 Jahren noch Utopie selbst im Profikamerabereich. Daher ist es evtl. sinnvoller erst mal das Geld in eine Sporttaugliche Optik zu stecken auch weil Kameras inzwischen extrem viel Leistung fürs Geld bieten und nicht der Flaschenhals sind (bei Canon ist das anderst aber Nikon ist weniger Marketinggesteuert). Eine Nikon D3300 hat im Prinzip in allen wesentlichen technischen Punkten eine Nikon D3x eingeholt. Diese kostete vor 10 Jahren das 20 Fache und hatte noch 1 Jahr Lieferzeit weil man nur 1 FX Sensor pro Waffer herstellen konnte bzw Sony einfach denn "Sensorhahn" zudrehte weil man dort die A850/900 verkaufen wollte.

Der generele Punkt ist das "Profis" mit jeder Kamera "Sportfotografie" umsetzen können die brauchen dazu nicht mal irgendeine Automatik oder gar "Autodooffocus". Man muss sich nur überlegen welche Motive man mit der verfügbaren Technik umsetzen kann/will und das dann ausarbeiten. Das ist ARBEIT weil Fotografieren ist erst mal "Handwerk"

Der andere Punkt ist das DSLR Technik ein Relikt aus der analogen Steinzeit ist und sich nur noch an Freunde der Dinosauriertechnik bzw Profis verkauft. SLR waren schon immer durch denn Klappspiegel gehandicapt also nicht die "erste" Wahl für Fotoreportage oder Sportfotografie aber zu analogen Zeiten war das eben ein Kompromiss denn man "schlucken" oder abarbeiten musste zudem haben Kamerahersteller wie Pentax, Leica/Minolta, Olympus und Yashica/Contax die Defizite der SLR Technik wegkonstruiert bzw die Einsatz-Schwerpunkte erweitert und damit die Messsucherkameras verdrängt.

Amateure/Knisper stehen immer auf den Standpunkt das man nur irgendeine Spiegelreflex kaufen muss und dann auf denn Auslöser drücken und der Job ist erledigt weil Profis offensichtlich ja wohl auch nicht "mehr" machen. Und Amateure sind wohl oft der Meinung das Profis 100% Trefferrate haben und dort jeder Schuss sitzt. Dass trifft auch meist zu aber nicht wegen der Kamera sondern weil der Profi eben kontrolliert vorgeht und genau weiss was er will bzw sieht was er mitnehmen kann (also Motive Pflücken). Amateure sind frustiert wenn die 1000 Bilder schiessen und 980 davon sind "Müll" weil technischer Ausschuss und 10 davon sind auch nix "richtiges". Das ist die fehlende Kontrolle, ein Profi schiesst eben keine 1000 Bilder ins Blaue sondern konzentriert sich auf die (verkaufbaren) Highlights und sorgt dafür das genau dass gute Ergebnisse bringt. Weil wenn er das hat, dann packt der sein Zeug ein, und geht zum nächsten Job/Termin weil man kann zb der Presse von jeder Veranstaltung nur 1 bis 2 Bilder verkaufen deswegen muss man viele Veranstaltungen abklappern. Amateure haben in dem Bereich alle Zeit der Welt und bekommen trotzdem nix hin.

Die Kameraindustrie, speziel das Canon Marketing, predigt das Profi Mantra schon bald 50 Jahre und verkauft bevorzugt Profikameratechnik an Knipser welche damit am Ende nicht mehr zustandebekommen wie aus einer 300€ Prosumer Kompaktkamera aber dafür eben 30000€ hingelegt haben. Das ist Profitmaximierung und die Profis freuts weil die Profikameratechnik dank Massenherstellung immer billiger wurde. In denn 60ern kostete eine Profi Kameraausrüstung (2 Kameras 6 Optiken von 24 bis 200mm) soviel wie ein Mittelkasseauto. Heute bekommt was vergleichbares für denn Kurs einen Fahrrad oder Motorroller. Vor 50 Jahren kostete ein 400/5.6 Tele soviel wie ein Porsche 911 oder eine 280er S Klasse heute gibt es dass für ein "Taschengeld" und selbst ein 100-500/2.8 Zoom gibt es zum Kurs eines VW Fox oder Dacia.

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@IXXIac

Der Punkt ist als "Knipser" mit Profiansprüchen bei der AF Geschwindigkeit und Trefferleistung kannst du jetzt entweder um 600€ in eine Lumix FZ1000 oder eben in ein Nikkor 18-200 VRII versenken. Geh einfach mit SD Karten in einen Laden und teste di(vers)e Optik(en) an deiner Kameera aus und Vergleich dann mit einer FZ1000. Daheim kannst du dann die Bilder genau ansehen bzw welche davon optimal scharf und unverwackelt sind. Du kannst in dem Laden ja mal eine D500 mit 18-200VR oder AFS 70-300 VRII E bestückt gegen die FZ1000 antreten lassen um nachzusehen wie schnell und Treffsicher die FZ1000 in Relation zum Budget ist und wo die FZ1000 die Macken bzw die Grenzen hat.

Problem ist die Grenzen in oder vor einem Laden vergleichbar austesten das geht eher auf Fachmessen wo man entsprechende und konstante AF Ziele verfügbar sind. Wenn du die FZ1000 dann hast wird die D5100 mit Reisezoom arbeitslos bzw "Sinnlos". Die D5100 kann nun mit UWW Zoom die Lücke nach "unten" ergänzen oder mit Festbrennweiten denn Bildqualitätshammer bzw die Low Light Fähigkeiten ausspielen.

Der andere Punkt ist die FZ1000 ist zwar super für Fotoreportage und du wirst damit dann 1000e Bilder deiner Tiere in Action schiessen und über 90% davon werden "scharf" sein, es gibt dann keine Entschuldigung für "schlechte"" Bilder und trotzdem wirst du dann 1000e scharfe Bilder haben und wenige davon werden wirklich so gut sein das du dass als Poster an die Wand hängst und dafür dann 100€ ausgibst. Du wirst dann feststellen das die DSLR mit einer Festbrennweite neue kreative Bildräume eröffnet wo es dann am Ende oft egal ist ob das Motiv "richtig" scharf ist und/oder perfekt belichtet. Du wirst feststellen das evtl. das über Tagen ertüfftelte Motiv wo in einem Moment dann alles passt mehr Wert ist als 1000 Scharfe Schnappschüsse am Wegesrand. Das ist dann der Bereich wo Fotografie anfängt.

Das könntest du im Perinzip schon machen seit du die D5100 mit dem Tamron Zoom hast. Das Tamron Zoom ist zwar eine Gurke aber es hat wie alle Kit Zooms auch ein "guten" Mittenbereich in etwa zwischen 24 bis 100mm Realbrennweite also 35-150mm KB. Man muss dass halt systematisch ausarbeiten und im Kopf haben wie die Optik bei welcher Brennweite in welcher Blendenstellung real "zeichnet" (Schärfeverlauf, "weiche" Zonen, Farbsäume, Farblängsfehler, Moire, Lichthofglüher, Streulicht, Bokeh).

Bei DSLR mit Mattscheiben sieht man dass normalerweise mit dem Auge aber die D5100 ist eine "Guckloch-DSLR" ohne Mattscheibe und ohne Abblendtaste daher sieht man das Bild erst später auf dem PC oder wenn es aus dem Drucker kommt. WYSIWG gibt es erst bei Profi DSLR oder Oberklasse Systemkameras mit entsprechend hochauflösenden EVF.

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Du kannst dazu den manuellen Modus (M) benutzen, stellst dazu die Zeit und Blende ein. Beides bleibt dann bei der Aufnahme unverändert. Um bei wechselnden Lichtverhältnissen überwiegend gleichhell belichtete Bilder zu bekommen, stellst du den ISO auf automatisch. Die Kamera passt dann auch im manuellen Modus den ISO-Wert entsprechend den Lichtverhältnissen an. Den Autofokus stellst du auf AF-C, d.h. du verfolgst dein Motiv mit halb gedrücktem Auslöser und die Kamera stellt kontinuierlich scharf. Zusätzlich wählst du in den AF-Einstellungen nicht die automatische Messfeldgruppe, wo öfters mehrere Fokusfelder aufleuchten, sondern dynamisch und fokussierst mit dem mittleren Fokusfeld (Kreuzsensor). Bei genügend Licht und Kontrast gehen auch die außermittigen Felder. Der Vorteil von dynamisch ist, dass die Kamera nicht sofort auf den Hintergrund fokussiert, wenn das Motiv kurzzeitig das gewählte Fokusfeld verlässt. Die Scharfstellung erfolgt dann aus informationen benachbarter Fokusfelder.

Dann noch von Einzelbild auf Serienbild umschalten, kurze Serien schießen und die besten (schärfsten) Bilder auswählen.

Wenn bei Schrittgeschwindigkeit unscharfe Bilder entstehen, sind die Einstellungen der Kamera falsch. Bei zu langer Zeit kommt entweder Bewegungs- oder Verwacklungsunschärfe heraus bzw. beides. Oder bei Einzelbild (AF-S) ist die Zeit zwischen Fokussieren und Auslösen zu lang, weil sich das Motiv zwischenzeitlich aus der Fokusebene bewegt, deshalb AF-C.

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