Beste Supersportler bis 10K (A)?

5 Antworten

Schwanke so ein bisschen zwischen der Yamaha R7 und der CBR 650 R

Das sind beides keine Supersportler, sondern eher Sportourer mit Supersport Optik. Andere Modelle die auch in diese Klasse fallen sind die Aprilia RS660, Kawasaki Ninja 650 und Ducati Supersport. Das sind alles Maschinen, die von der Sitzposition deutlich entschärfst sind und auch von der gesamten Fahrgeometrie deutlich mehr auf den Landstraßenfahrer zugeschnitten sind. Viele meinen, Sie wollen eine Supersportler, haben daran aber schnell keinen Spaß mehr, weil die Dinger für das Fahrverhalten des Durchschnittsfahrers ziemliche Fehlkonstruktionen sind. Das sind halt Straßenzugelassene Sportgeräte, die für schnelle Rundkurse gebaut sind.

Daher ist die Suche nach einer eher tourentauglichen Alternative eigentlich nicht verkehrt, wenn du nicht regelmäßig auf die Rennstrecke möchtest,

Yamaha R7, Honda CBR 650R, Aprilia RS660, Kawasaki Ninja 650 und Ducati Supersport sind alles gute Motorräder. Welche da die beste für dich ist, hängt von deinem Geschmack und der Ergonomie ab. Natürlich gibt es auch deutliche preisliche Unterschiede.

Die RS660 ist von denen die agilste, aber auch recht schwach. Die R7 hat zwar wenig Leistung, dafür ist der Motor kräftig und die Optik natürlich wirklich gelungen. Die Honda ist recht gemütlich und hat als einzige eine Reihen Vierzylinder. Also das motorenkonzept, was in den meisten klassischen Supersportlern steckt. Die Ninja 650 ist relativ günstig und die Ducati das deutlich erwachsenste Motorrad mit super Ausstattung und dem deutlich kräftigsten und leistungsstärksten Motor. Dafür aber auch recht teuer. Für 10K bekommst du da maximal eine gebrauchte älteste 939 und kein aktuelles 950er Modell.

Ansonsten bekommt man für 10K auch echte Supersportler in allen Leistungsklassen. Da ist eher die Frage, was du genau möchtest, wie alt es sein darf und auf was genau du Wert legst.

Von verschiedenen 600ern und der genialen GSX R 750 bis hin zu älteren 1000ern ist da alles drin. Da musst du dann aber schon deutliche Abstriche bei der Ausstattung und Fahrkomfort machen, wobei für die Landstraße die besten Maschinen wohl die GSX R 750 und die verschiedenen GSX R 1000 Modelle sind. Auch die 636er Ninjas sind in den kleineren Hubraumklassen sehr gute Bikes. Und die erste S1000RR Generation von BMW, wobei du da für 10K nur sehr alte Modelle mit hohen Laufleistungen bekommst. Aber am Ende sollte die Ergonomie entscheiden. Die ganzen Bikes in dieser Kategorie sind auch eher nicht für Anfänger geeignet.

@TK1138. Besonders der letzte Satz ist der wichtigste und richtigste.

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Genannt wurden die empfehlenswerten Mopeds ja bereits. Dazu wäre dann noch zu sagen, dass es der Lieblingsfehler aller Anfänger ist ihr 1. Bike nach Optik zu kaufen, beliebt sind auch die Prioritäten Leistung und Klang.

Das ist nur leider völlig falsch und resultiert jährlich in unzähligen Fehlkäufen, welche dann erfreulicherweise als fast neue Bikes günstig bei eBay Kleinanzeigen landen. 😜

Die richtigen Kriterien beim Mopedkauf sind : Höhe, Gewicht, Sitzposition, Abstand / Höhe / Breite Lenker, Höhe + Position Fußrasten, Motorcharakteristik (1-, 2-, 3- und 4-Zylinder fahren sich VÖLLIG unterschiedlich !), langstreckentauglichkeit und Gepäckmöglichkeiten (der Spaß am Moped fahren fängt im Grunde bei einer Tour erst richtig an und der Wunsch wird kommen !). Dazu kommt dann natürlich noch die Qualität, Zuverlässigkeit, die Ersatzteilversorgung / Händlernetz.

Fahr zu ein paar Händlern und setz Dich auf ein paar Bikes, welche Dir gefallen und mach so viele Probefahrten wie möglich - wobei Du unbedingt auch Typen ausprobieren solltest, welche Du bisher gar nicht auf der Rechnung hattest.
Denn nur über die o.e. Kriterien findest Du das Bike, welches am besten zu Dir passt und mit dem Du am besten zurecht kommst - und mit genau dem wirst Du auch am meisten Spaß haben.
Je weniger Probleme - desto mehr Spaß. 😉

Bei den Sportlern musst Du damit rechnen, dass Dir die Sitzposition zu schaffen macht, auch die tiefe Position des schmalen Lenkers macht das Lenken in engen Kurven knifflig. Da wärest Du mit einer Naked mit aufrechter Sitzposition und breiterem, höherem Lenker besser bedient.

Viel Erfolg. 🤩👍

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Dem gibt es nichts hinzuzufügen, bis auf die eine Stelle, wo ich nicht so sehr mit einer pauschalen Aussage mitgehen würde.

langstreckentauglichkeit und Gepäckmöglichkeiten (der Spaß am Moped fahren fängt im Grunde bei einer Tour erst richtig an und der Wunsch wird kommen !)

Was einem am Motorradfahren Spaß macht, ist völlig individuell. Bei vielen sind es Touren, dass zeigen ja auch die Verkaufszahlen entsprechender Modelle, dass trifft so aber nicht universell auf jeden zu.

Es gibt ganz verschiedene Fahrertypen und lange Touren sind nicht bei allen eine Priorität. Es gibt auch Leute, die mehr Spaß an den fahraktiven Aspekten des Motorrads haben. Das kann dann völlig verschiedene Ausprägungen haben. Vom abklappern diverser Rennstrecken über das Jahr verteilt bis hin zu Kurzausflügen in entsprechende Regionen wie Harz, Schwarzwald, Eifel, Alpen etc. oder Offroad Events, wobei auch gerne auf vier Rädern aka Transporter angereist wird und man nur für den Fahraktiven Part das Motorrad nimmt.

Das Hobby ist sehr breit aufgestellt und wochenlange Touren mit viel Gepäck auf dem Bike nicht für jeden die Erfüllung der Motorradkarriere.

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Die R7 ist echt ein sehr schmuckes Moped. Vielen gefällt auch die Aprilia RS660. Mir fällt noch die ZX6r ein.

Wichtiger ist doch, dass er drauf passt und sich wohlfühlt. Dann ist sicheres Fahren gegeben. Die Optik ist dabei doch zweitrangig.

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@Lachlan

*sie :D aber danke für die zahlreichen Antworten :-)

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"Bester Supersportler" sind die R7 und die Honda garantiert nicht. Aber beides schöne Motorräder für einen Anfänger in Supersport Optik.

Ich find die R7 auch viel schöner. Die Honda sieht mir zu sehr nach Sporttourer aus. Die 70PS in der Yamaha reichen doch locker aus um Spaß zu haben. Raketen sind das sowieso beide nicht, aber die kannst du dir dann danach kaufen ;-)

Du hast die Führerscheinprüfung bestanden. Dazu erstmal Gratulation. Das bedeutet, dass Du gelernt hast, wie man ein Bike bewegt.

Das Fahren musst Du allerdings erst noch lernen. Dazu brauchst Du ein Bike, das zu Dir passt.

Sei versichert, für einen Fahranfänger ist eine Supersportler drei Nummern zu groß. Kaufe Dir erstmal ein Motorrad, dass Du entspannt fahren kannst und das Dich nicht überfordert. Und Du kannst mir glauben, am Anfang fährt das Motorrad mit Dir und nicht Du mit dem Motorrad.

Die Auswahlkriterien hat Knattergreis schon sehr genau beschrieben. Wenn Du Dir das als Auswahlgrundlage nimmst und dann bei den Händlern der verschiedenen Marken nach entsprechenden Modellen suchst und zumindest mal zur Probe sitzt oder besser noch eine Probefahrt machen kannst, wirst Du merken, dass die Optik eines Mopeds nicht alles ist.

Mir fällt da z.B. eine Honda CBF600S ein, die sich prima für Fahranfänger eignet. Andere Hersteller haben ähnliches im Angebot. Und es muss ja für den Anfang auch nicht gleich eine neue Maschine sein. Das Angebot ist vielfältig. Schaue Dich mal um. Die Optik ist dabei das unwichtigste, denn das Handling ist gefragt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – eigene Erfahrung
Sei versichert, für einen Fahranfänger ist eine Supersportler drei Nummern zu groß. Kaufe Dir erstmal ein Motorrad, dass Du entspannt fahren kannst und das Dich nicht überfordert.

Ich bin kein Fan von so pauschalisierten Aussagen. Zumindest die "light" Supersportler aka Sporttourer mit SSP Optik wie CBR650R oder die R7 sind durchaus Anfängergeeignet, wenn auch nicht das Optimalste. Es gibt Motorräder die sich einfacher fahren lassen, keine Frage, aber die sind soweit entschärft, dass Anfänger mit Ambitionen tiefer in das Sportlerthema einzusteigen dort durchaus einen Ansatzpunkt für den Anfang haben.

Daher kann man sowas in meinen Augen ruhig mal mit in die Auswahl nehmen und verschiedene Fahrzeugkonzepte fahren. Und wenn man sich darauf wohl fühlt und Spaß daran hat, spricht da auch wenig gegen einen Kauf. Man sollte sich nur nicht vorher auf eine Klasse festlegen, ohne verschiedene gefahren zu sein.

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@TK1138

Bevor "Anfänger mit Ambitionen tiefer in das Sportlerthema" einsteigen können, sollten sie erstmal Motorradfahren können. Diskussion beendet.

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@Lachlan
Bevor "Anfänger mit Ambitionen tiefer in das Sportlerthema" einsteigen können, sollten sie erstmal Motorradfahren können. 

Was man auch ohne große Probleme auf einer aktuellen R7 oder CB650 machen kann, auch wenn sie vielleicht nicht so aussehen.... Aber wenn die Diskussion eh beendet ist.

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