Beste Supersportler bis 10K (A)?

4 Antworten

"Bester Supersportler" sind die R7 und die Honda garantiert nicht. Aber beides schöne Motorräder für einen Anfänger in Supersport Optik.

Ich find die R7 auch viel schöner. Die Honda sieht mir zu sehr nach Sporttourer aus. Die 70PS in der Yamaha reichen doch locker aus um Spaß zu haben. Raketen sind das sowieso beide nicht, aber die kannst du dir dann danach kaufen ;-)

Schwanke so ein bisschen zwischen der Yamaha R7 und der CBR 650 R

Das sind beides keine Supersportler, sondern eher Sportourer mit Supersport Optik. Andere Modelle die auch in diese Klasse fallen sind die Aprilia RS660, Kawasaki Ninja 650 und Ducati Supersport. Das sind alles Maschinen, die von der Sitzposition deutlich entschärfst sind und auch von der gesamten Fahrgeometrie deutlich mehr auf den Landstraßenfahrer zugeschnitten sind. Viele meinen, Sie wollen eine Supersportler, haben daran aber schnell keinen Spaß mehr, weil die Dinger für das Fahrverhalten des Durchschnittsfahrers ziemliche Fehlkonstruktionen sind. Das sind halt Straßenzugelassene Sportgeräte, die für schnelle Rundkurse gebaut sind.

Daher ist die Suche nach einer eher tourentauglichen Alternative eigentlich nicht verkehrt, wenn du nicht regelmäßig auf die Rennstrecke möchtest,

Yamaha R7, Honda CBR 650R, Aprilia RS660, Kawasaki Ninja 650 und Ducati Supersport sind alles gute Motorräder. Welche da die beste für dich ist, hängt von deinem Geschmack und der Ergonomie ab. Natürlich gibt es auch deutliche preisliche Unterschiede.

Die RS660 ist von denen die agilste, aber auch recht schwach. Die R7 hat zwar wenig Leistung, dafür ist der Motor kräftig und die Optik natürlich wirklich gelungen. Die Honda ist recht gemütlich und hat als einzige eine Reihen Vierzylinder. Also das motorenkonzept, was in den meisten klassischen Supersportlern steckt. Die Ninja 650 ist relativ günstig und die Ducati das deutlich erwachsenste Motorrad mit super Ausstattung und dem deutlich kräftigsten und leistungsstärksten Motor. Dafür aber auch recht teuer. Für 10K bekommst du da maximal eine gebrauchte älteste 939 und kein aktuelles 950er Modell.

Ansonsten bekommt man für 10K auch echte Supersportler in allen Leistungsklassen. Da ist eher die Frage, was du genau möchtest, wie alt es sein darf und auf was genau du Wert legst.

Von verschiedenen 600ern und der genialen GSX R 750 bis hin zu älteren 1000ern ist da alles drin. Da musst du dann aber schon deutliche Abstriche bei der Ausstattung und Fahrkomfort machen, wobei für die Landstraße die besten Maschinen wohl die GSX R 750 und die verschiedenen GSX R 1000 Modelle sind. Auch die 636er Ninjas sind in den kleineren Hubraumklassen sehr gute Bikes. Und die erste S1000RR Generation von BMW, wobei du da für 10K nur sehr alte Modelle mit hohen Laufleistungen bekommst. Aber am Ende sollte die Ergonomie entscheiden. Die ganzen Bikes in dieser Kategorie sind auch eher nicht für Anfänger geeignet.

Woher ich das weiß:Hobby – Leidenschaftlicher Motorradfahrer

@TK1138. Besonders der letzte Satz ist der wichtigste und richtigste.

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Die R7 ist echt ein sehr schmuckes Moped. Vielen gefällt auch die Aprilia RS660. Mir fällt noch die ZX6r ein.

Wichtiger ist doch, dass er drauf passt und sich wohlfühlt. Dann ist sicheres Fahren gegeben. Die Optik ist dabei doch zweitrangig.

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@Lachlan

*sie :D aber danke für die zahlreichen Antworten :-)

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Genannt wurden die empfehlenswerten Mopeds ja bereits. Dazu wäre dann noch zu sagen, dass es der Lieblingsfehler aller Anfänger ist ihr 1. Bike nach Optik zu kaufen, beliebt sind auch die Prioritäten Leistung und Klang.

Das ist nur leider völlig falsch und resultiert jährlich in unzähligen Fehlkäufen, welche dann erfreulicherweise als fast neue Bikes günstig bei eBay Kleinanzeigen landen. 😜

Die richtigen Kriterien beim Mopedkauf sind : Höhe, Gewicht, Sitzposition, Abstand / Höhe / Breite Lenker, Höhe + Position Fußrasten, Motorcharakteristik (1-, 2-, 3- und 4-Zylinder fahren sich VÖLLIG unterschiedlich !), langstreckentauglichkeit und Gepäckmöglichkeiten (der Spaß am Moped fahren fängt im Grunde bei einer Tour erst richtig an und der Wunsch wird kommen !). Dazu kommt dann natürlich noch die Qualität, Zuverlässigkeit, die Ersatzteilversorgung / Händlernetz.

Fahr zu ein paar Händlern und setz Dich auf ein paar Bikes, welche Dir gefallen und mach so viele Probefahrten wie möglich - wobei Du unbedingt auch Typen ausprobieren solltest, welche Du bisher gar nicht auf der Rechnung hattest.
Denn nur über die o.e. Kriterien findest Du das Bike, welches am besten zu Dir passt und mit dem Du am besten zurecht kommst - und mit genau dem wirst Du auch am meisten Spaß haben.
Je weniger Probleme - desto mehr Spaß. 😉

Bei den Sportlern musst Du damit rechnen, dass Dir die Sitzposition zu schaffen macht, auch die tiefe Position des schmalen Lenkers macht das Lenken in engen Kurven knifflig. Da wärest Du mit einer Naked mit aufrechter Sitzposition und breiterem, höherem Lenker besser bedient.

Viel Erfolg. 🤩👍

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Dem gibt es nichts hinzuzufügen, bis auf die eine Stelle, wo ich nicht so sehr mit einer pauschalen Aussage mitgehen würde.

langstreckentauglichkeit und Gepäckmöglichkeiten (der Spaß am Moped fahren fängt im Grunde bei einer Tour erst richtig an und der Wunsch wird kommen !)

Was einem am Motorradfahren Spaß macht, ist völlig individuell. Bei vielen sind es Touren, dass zeigen ja auch die Verkaufszahlen entsprechender Modelle, dass trifft so aber nicht universell auf jeden zu.

Es gibt ganz verschiedene Fahrertypen und lange Touren sind nicht bei allen eine Priorität. Es gibt auch Leute, die mehr Spaß an den fahraktiven Aspekten des Motorrads haben. Das kann dann völlig verschiedene Ausprägungen haben. Vom abklappern diverser Rennstrecken über das Jahr verteilt bis hin zu Kurzausflügen in entsprechende Regionen wie Harz, Schwarzwald, Eifel, Alpen etc. oder Offroad Events, wobei auch gerne auf vier Rädern aka Transporter angereist wird und man nur für den Fahraktiven Part das Motorrad nimmt.

Das Hobby ist sehr breit aufgestellt und wochenlange Touren mit viel Gepäck auf dem Bike nicht für jeden die Erfüllung der Motorradkarriere.

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