Beser fachhochschule oder uni?

6 Antworten

Die FH ist angeblich praxisorientierter. Meiner Erfahrung nach besteht das so genannte Studium an einer FH in Bulimie-Lernen, also einfach nur auswendig lernen. An der Uni ist mehr Freiraum für freies und problemorientiertes Denken gegeben. Durch den Bologna Prozess wird versucht beides gleichzuschalten. Es kann inzwischen an einer Uni genauso strukturiert zugehen wie an einer FH. Also, das Argument der Praxisorientierung ist meiner Meinung nach ein Fake um die zweitklassige Lehre zu rechtfertigen. Außerdem gibt es immer noch Probleme wenn du einen BA an der FH machst und dann einen Master an der Uni machen willst. Mit einem Doktor nach dem Master ist es ähnlich. Das würd ich mir alles schenken und gleich an die Uni gehen. Wahrscheinlich wird das Studieren im Schnitt an der Uni dann doch angenehmer sein und der Abschluss höherwertig. Viele, die es ander Uni nicht packen, wechseln auf eine FH. Das sagt meiner Meinung nach schon einiges über den Wert aus.

Das mit dem Doktor stimmt nicht. Ich mach ihn gerade selbst und habe sehr viele Kollegen die von der FH kommen und den Master of Science haben, das ist kein Problem gewesen, er wird auch als gleichwertig angesehen. Master of Science ist Master of Science Mit den Master of Engeneering hat man kaum Chancen zu promvieren.

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@Kobold82

Genau sowas meine ich ja. Es gibt halt immer noch Abschlüsse, die nicht gleichwertig sind.

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Alles in allem hat Schreiberlili recht, Du kannst mit einem Fachabi eh nicht so einfach auf eine Uni. Aber die FH ist nach dem Bologna Prozess der Uni gleichgestellt. Bei der Diskussion was ist besser Uni oder FH gibts auch viele Emotionen und Futterneid. Ich weiß noch wie der Präsident der TU München (meiner Uni) gemeint hat weil sie in Garching so einen neuen Turm gebaut haben, jetzt wäre die Mächtigkeit der TU München über München und Bayern zu sehen. Das ist halt wirklich Schwachsinn, ich bin froh, dass ich mit dem Studium fertig bin und mit der TU München nix mehr zu tun hab. Das ist ein Haufen von arroganten Säcken. Ich bin jetzt beim DLR und da ists einfach nur super, lauter nette kompetente Leute (die auch wirklich was können und nicht nur labern) und da sind auch viele von der Hochschule München (ehemalige FH) die dort auch promovieren, die bekommen auch das gleiche Geld und der Master of Science ist egal woher Du ihn hast überall der gleiche.

Die uni ist mehr qualifizierend als die Fachhochschule .. bzw. kannst zukünftig mehrere Gelegneheiten zum Studium haben, wenn du nen Abschluss an der Uni hättest .. ;-)

Und jetzt nochmal in Deutsch ;)

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aber fachhochschule lohnt sich doch eher mehr wenn man schon weiß in welche richtung man geheh will oder??

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@TraceurScream

Wieso sollte es sich aus dem Grund mehr lohnen? Auch an der Uni spezialisierst Du Dich. Ein Studium ist immer eine Spezialisierung. Es lohnt sich wenn die Hochschule besser ist, was auch vorkommen kann.

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Es kommt immer auf die Hochschule selbst drauf an. Seit dem Bologna Prozess ist der Abschlussgrad gleich oder ähnlich. Es kommt immer drauf an beispielsweise vergeben viele FHs den Master of Engeneering der nicht so hoch ist wie der Master of Science. Aber es gibt auch FHs die den Master of Science vergeben, so eine FH die den Master of Scinece vergiebt steht der Uni im naturwissenschaftlichen ingenieurwissenschaftlichen Bereich in nichts mehr nach. Du musst sehen was Du studieren willst und dann sehen welche Hochschule am besten dazu passt. Für ein ingenieurwissenschaftliches Studium ist eine TU,FH oder TH am besten geeignet eine normale Uni kannst da vergessen, da die praxisorientierung zu gering ist.

Ah danke ;) Weil ihc mache ja fachabi mit ausbildung und wollte danach ingenieurswissenschaft im bereich biotechnologie studieren

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Hallo!

Mit der Fachhochschulreife hat man die Berechtigung, an allen Fachhochschulen zu studieren. Das Land Hessen macht hier aber eine Ausnahme. Dort ist es generell möglich, auch mit der Fachhochschulreife und der fachgebundenen Hochschulreife auch alle Studiengänge zu studieren, die an allen Universitäten angeboten werden. Dabei werden bei einem zulassungsbeschränkten Studiengang die Durchschnittsnoten jeweils gleich bewertet. Sinn der Sache ist, auch den Fachhochschulabsolventen die gleichen Möglichkeiten zu geben, wie den Abiturienten. Allerdings muss man auch in der Lage sein, die gleichen Leistungen zu erbringen.

Nur hier hättest Du also überhaupt die Wahl zwischen Uni und Fachhochschule.

Für ein FH-Studium benötigst Du ein für den Studiengang geeignetes Praktikum, dass in der Regel vorher abgeleistet werden muss. Manchmal ist es auch während des Studiums bzw. während der Semesterferien möglich. Wenn Du eine passende Berufsausbildung nachweisen kannst, ist das Praktikum nicht notwendig. Der Studiengang selbst ist auch eher praxisorientiert. Es ist ein anderes Lernen als es an der Universität der Fall ist. Hier ist kein Praktikum vorher notwendig. Aber während des Studiums kann es auch hier Praktika geben. Insgesamt ist es an der Uni ein anderes Lernen. Eher freier bzw. selbständiger. Allerdings ändert sich das durch die reformierten Studiengänge. Hier wird in Zukunft alles straffer "durchgezogen". Es herrscht vielfach Anwesenheitspflicht. Dadurch ist das freie Lernen eingeschränkt.

Die Abschlüsse nach einem Fachhochschulstudium werden nicht mehr mit dem Zusatz "FH" versehen. Bachelor ist Bacholor und Master ist Master. Egal, ob er von der Uni oder von der Fachhochschule verliehen wurde.

Zumindest theoretisch.

Meiner Meinung nach gibt es kein Besser oder Schlechter. Ob FH oder Uni. Das muss jeder für sich entscheiden. Jeder hat einen anderen Zugang zum Lernen, und jeder bringt andere Voraussetzungen und Vorkenntnisse mit. Und dann kommt es auch darauf an, wohin man beruflich will!

Schöne Grüße

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